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Irak: 50 Tote bei Selbstmordanschlag

Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Polizeiwache in der irakischen Stadt Bakuba sind über 50 Menschen getötet und 70 verletzt worden.

Der Attentäter zündete vor der Polizeiwache, die als Rekrutierungszentrum genutzt wurde, eine Autobombe. Zahlreiche Krankenwagen fuhren zum Anschlagsort. Das berichtete der arabische Nachrichtensender El Dschasira unter Berufung auf das irakische Innenministerium. Demnach sind 51 Menschen getötet und etwa 70 verletzt worden.

Erst gestern hatte sich ein Selbstmordattentäter in Bakuba nördlich von Bagdad in einem Auto in die Luft gesprengt. Bei dem Anschlag wurden jedoch keine weiteren Personen in Mitleidenschaft gezogen, wie die irakischen Behörden am Dienstagabend mitteilten. Die Fernsehnachrichtenagentur APTN zeigte Bilder von dem zerstörten Fahrzeug und dem Leichnam des Attentäters.

Bei einem weiteren Bombenanschlag ist ein US-Soldat getötet worden. Drei seiner Kameraden wurden verletzt, als neben ihrem Panzerfahrzeug ein am Straßenrand versteckter Sprengsatz explodierte, wie ein Militärsprecher am Mittwoch mitteilte. Der Vorfall habe sich am Dienstagabend während einer Patrouillenfahrt in der Ortschaft Balad-Rus 60 Kilometer nördlich von Bagdad ereignet. Mit dem Todesopfer dieses Anschlags stieg die Zahl der US-Soldaten, die im Irak ihr Leben ließen, auf 905.

AP / AP / DPA