Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Der Iran antwortet mit Gegenangriffen: auf Israel, aber auch auf US-Militärbasen im Nahen Osten.
- In Kuwait sind mehrere US-Militärjets abgestürzt, die Besatzung überlebt.
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Alexandra Kraft

Neue Angriffe auf Teheran
Israel fliegt laut Armee-Angaben neuen „umfassenden“ Angriff im Zentrum Teherans. Fast zeitgleich melden iranische Medien mehrere Explosionen in der Hauptstadt. Gestützt auf Geheimdienstinformationen zielt der Angriff „im Herzen von Teheran“ auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilt das Militär mit.
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Alexandra Kraft

Vor der Küste des Omans wurde ein Öltanker von einem mutmaßlich iranischen Drohnenboot angegriffen. Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilt die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit.
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Alexandra Kraft

Heizöl und Sprit werden deutlich teurer
Die Sprit- und Heizölpreise steigen heute weiter kräftig, nachdem sie bereits übers Wochenende leicht zugelegt hatten, wie der ADAC mitteilt. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 bereits 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen. Diesel verteuert sich alleine von Freitag bis Sonntag um 1,3 Cent. Die Experten rechnen für heute mit einem weiteren Anstieg um drei bis vier Cent – weitere Erhöhungen sind nicht ausgeschlossen.
Beim Heizöl ist der Anstieg sogar noch stärker. Das Internetportal Heizoel24 gibt den Preis zwischenzeitlich mit mehr als 120 Euro pro 100 Litern an. Noch am Freitag lagen die Preise deutlich unter 100 Euro.
Beim Heizöl ist der Anstieg sogar noch stärker. Das Internetportal Heizoel24 gibt den Preis zwischenzeitlich mit mehr als 120 Euro pro 100 Litern an. Noch am Freitag lagen die Preise deutlich unter 100 Euro.
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Alexandra Kraft

Israels Armee wirft dem Iran vor, bei seinen Angriffen in Israel gezielt zivile Ziele ins Visier zu nehmen. „Wir haben konkrete Informationen erhalten, die belegen, dass der Iran systematisch zivile Wohnhäuser in Israel angreift“, sagt Militärsprecher Nadav Schoschani. Irans Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Er spricht von „einer iranischen Strategie“.
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Anna Aridzanjan

Videoaufnahmen zeigen, wie ein US-Kampfjet über Kuwait abstürzt:
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Alexandra Kraft

Die Einschränkungen im Luftverkehr sind nach wie vor erheblich. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL meldet, dass Lufträume gesperrt seien, Flugpläne müssten angepasst oder Verbindungen gestrichen werden. „Die Lage ist äußerst dynamisch und schwer vorhersehbar“, so BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Ziel sei es, Fluggäste so schnell wie möglich umzubuchen oder sichere Alternativen bereitzustellen. „Wir empfehlen betroffenen Passagieren, sich auf den Websites ihrer Airlines über den jeweiligen Flugstatus zu informieren.“
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Alexandra Kraft

Steigende Erdgaspreise und leere Speicher
Jetzt gehen auch die Erdgaspreise steil nach oben: Zum Handelsauftakt springt die Notierung für den richtungsweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh). Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.
Damit ist europäisches Erdgas so teuer wie zuletzt im Januar, als niedrige Temperaturen in weiten Teilen Europas und vergleichsweise niedrige Füllstände der Gasspeicher den Preis zeitweise über 40 Euro getrieben hatten. Das könnte bald noch zum teuren Problem werden: In Europa sind die Gasvorräte nach dem Winter vergleichsweise niedrig, und die Region muss in diesem Sommer große Mengen an Flüssiggas importieren, um sie vor dem nächsten Winter wieder aufzufüllen.
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Alexandra Kraft

Was machte US-Präsident Trump in den Stunden vor dem Angriff auf den Iran? Diese Frage beantwortet unsere US-Korrespondentin Leonie Scheuble: Erst geht er Burger essen, dann erklärt er dem Iran den Krieg. Anschließend wird es ungewöhnlich still um den Präsidenten. (stern+)
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Alexandra Kraft

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, wirft dem Iran vor, Europa in den Krieg im Nahen Osten hineinziehen zu wollen. Der mutmaßliche Drohneneinschlag auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt im EU-Staat Zypern sei für ihn ein Anzeichen dafür, dass der Iran versuche, die Europäer in Kampfhandlungen zu verwickeln, so der Diplomat zur Deutschen Presse-Agentur.
Ron Prosor, Israels Botschafter in Deutschland (Archivbild). Sören Stache/dpa
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Alexandra Kraft

Auch auf den Dollarkurs wirkt sich der Konflikt rund um den Iran aus: Die Nachfrage nach US-Dollar steigt gerade. Der Kurs des Euro gerät im Gegenzug unter Druck. Am Vormittag musste für die Gemeinschaftswährung 1,1703 Dollar gezahlt werden und damit über einen Cent weniger als vor dem Wochenende.
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Alexandra Kraft

Vergeltung für die iranischen Angriffe
Scharfe Töne aus Katar: Der Iran werde für die Angriffe auf das katarische Volk einen Preis zahlen müssen, kündigt das Außenministerium in Doha an. Katar habe Angriffe auf zivile Infrastruktur abgefangen. Darunter sei auch der internationale Flughafen gewesen. Ein Angriff wie dieser könne nicht ohne Vergeltung bleiben, sagt Sprecher Majed Al Ansari dem Sender CNN.
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Alexandra Kraft

In Saudi-Arabien ist eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco mit mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Zwei Drohnen hätten die Ölraffinerie in Ras Tanura im Osten des Landes attackiert, teilte ein Sprecher des saudischen Verteidigungsministeriums mit. Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben.
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Alexandra Kraft

Börsen schwächeln, Gold stark gefragt
An den Börsen sinken heute weltweit die Kurse. Deswegen setzen Investoren angesichts des Irankrieges verstärkt auf Gold. Der Preis für das Edelmetall zog deutlich an, zuletzt mussten für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) fast 5400 Dollar bezahlt werden – das Rekordhoch von fast 5600 Dollar von Ende Januar könnte so bald wieder erreicht werden. Wie diese Entwicklung weitergeht, hängt stark davon ab, ob der Konflikt im Iran in den nächsten Tagen noch weiter eskaliert.
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Alexandra Kraft

Frankreich hat seine Bereitschaft zur Verteidigung der vom Iran angegriffenen Golfstaaten und Jordaniens erklärt. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sicherte „den befreundeten Ländern, die von den Raketen und Drohnen der iranischen Revolutionsgarden bewusst ins Visier genommen werden“ die Unterstützung seines Landes zu. Frankreich sei „bereit, sich an ihrer Verteidigung zu beteiligen“, sagte Barrot am Montag in Paris.
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DPA · AFP · Reuters
due / rw