Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Israel kündigt die Ausweitung seiner Angriffe auf den Iran an. Es würden weitere Ziele und Bereiche ins Visier genommen, die dem Iran beim Bau und Betrieb von Waffen dienen, und die sich gegen die israelische Zivilbevölkerung richten, sagt Verteidigungsminister Israel Katz. Der Iran werde einen hohen Preis zahlen. Dieser steige an.
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Thomas Krause
Bei den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben Teherans zahlreiche Museen und andere Kulturstätten beschädigt worden. „Mindestens 120 Museen, historische Gebäude und Kulturstätten in verschiedenen Provinzen wurden direkt angegriffen und erlitten schwere bauliche Schäden“, sagt ein Vertreter des Ministeriums für Kulturerbe in Teheran dem Staatsfernsehen.
Er nennt unter anderem den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Golestan-Palast sowie den Saadabad-Palast, den Marmor-Palast und das sogenannte Kriegsmuseum in Teheran.
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Thomas Krause
Das US-Militär hat einem Bericht der „Washington Post“ zufolge in den vier Wochen des Krieges mit dem Iran über 850 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert. Damit seien diese Präzisionswaffen in einem Tempo verbraucht worden, das einige Vertreter des Pentagon alarmiert und interne Diskussionen darüber ausgelöst hat, wie man den Vorrat aufstocken könnte, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Reuters konnte den Bericht nicht sofort bestätigen. Das US-Verteidigungsministerium und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.
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Thomas Krause
Iran sperrt Straße von Hormus komplett
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklären, dass der Schiffsverkehr „von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde“ über jeden Korridor und zu jedem Zielort verboten sei. Das berichten iranische Staatsmedien. Die Straße von Hormus sei gesperrt. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. Drei Containerschiffe verschiedener Nationalitäten seien nach Warnungen der Marine der Garden aus der Straße von Hormus zurückgeschickt worden.
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Thomas Krause
Der Iran droht mit Angriffen auf Hotels in der Golfregion, die US-Armeeangehörige beherbergen. „Wenn US-Soldaten in einem Hotel untergebracht werden, dann wird dieses Hotel aus unserer Sicht amerikanisch“, sagt der Sprecher der iranischen Armee, Abolfasl Schekartschi, im iranischen Staatsfernsehen. „Wir müssen natürlich dort zuschlagen, wo sie sind.“
Ähnlich äußert sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Er warf den Staaten des Golf-Kooperationsrats vor, ihre Bürger als „menschliche Schutzschilde“ zu nutzen. US-Soldaten würden sich „in Hotels und Büros verstecken“, schreibt er im Onlinedienst X. Er forderte Hotels in der Region auf, ihnen Zimmer zu verweigern.
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Thomas Krause
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verlängert ihre Warnung für Fluggesellschaften für den Luftraum über dem Iran, Israel und mehreren Golfstaaten. Die Empfehlung den Luftraum aufgrund erhöhter militärischer Aktivitäten zu meiden gelte nun bis zum 10. April, teilt die EASA mit. Die Empfehlung galt zuvor bis zum 27. März.
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Thomas Krause
Iran meldet 15 Tote nach Luftangriff auf Ghom
Bei einem Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagt der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen.
Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung.
Ghom gilt als religiöses Zentrum im Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von strategischer Bedeutung.
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Thomas Krause
Irans Revolutionsgarden fordern laut iranischen Medien die Zivilbevölkerung in der Nahost-Region auf, Gebiete, in denen US-Streitkräfte stationiert sind, zu verlassen.
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Thomas Krause
Direktes Treffen zwischen USA und Iran steht laut Wadephul bevor
In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs gibt es nach Aussage von Außenminister Johann Wadephul Vorbereitungen für ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA und Irans. „Das soll wohl in der nächsten Zeit recht kurzfristig in Pakistan stattfinden“, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Vorher habe es nach seinen Informationen indirekte Kontakte gegeben. Er bezeichnete das als „erste Zeichen der Hoffnung, der Zuversicht“.
„Man hat offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht über Dritte.“ Weiter sagte Wadephul, er wisse nicht genau, „wer das alles fazilitiert hat“. US-Außenminister Marco Rubio werde das „vielleicht heute auch noch etwas genauer darstellen“. Es helfe aber auch gar nicht, so etwas allzu öffentlich zu diskutieren.
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Thomas Krause
Die hohen Energiepreise als Folge des Irankrieges sind nach den Worten von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Thema bei den Beratungen der Finanzminister der Euro-Gruppe. Die Politik müsse handeln, gerade in Zeiten, in denen die Energiepreise weiter stiegen, sagte der SPD-Co-Chef in Berlin. Klingbeil verwies auf seine Vorschläge, auf europäischer Ebene Gewinne von Energiekonzernen abzuschöpfen und das Geld an die Bürger zurückzugeben. Zudem solle in Deutschland geprüft werden, wie das Luxemburger Modell mit einer Preisgrenze umgesetzt werden könne. Er sei offen für weitere Ideen.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran attackiert. Bei den „großangelegten“ Angriffen sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes im Herzen Teherans“ anvisiert worden, erklärt die israelische Armee. Sie gab zudem Angriffe auf „Produktionsanlagen für ballistische Raketen und Luftabwehrsysteme“ bekannt. Getroffen wurden demnach Abschussvorrichtungen und Lager für Raketen im Westen des Landes sowie Produktionsanlagen in Teheran.
Der Iran gab unterdessen bekannt, am Donnerstag Ziele in Israel sowie von der US-Armee genutzte Stützpunkte in mehreren Golfstaaten mit Raketen und Drohnen angegriffen zu haben. Bei den Angriffen seien Raketen und Drohnen eingesetzt worden, heißt es in einer von den staatlichen iranischen Nachrichtenagenturen Irna und Fars verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.
Die Attacken hätten sich gegen Ziele in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und Bahrain gerichtet. In Bahrain sei eine Wartungsanlage für das US-Luftverteidigungssystem Patriot ins Visier genommen worden.
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Thomas Krause
Kuwaits größter Handelshafen ist bei einem Drohnenangriff beschädigt worden. Der Hafen von Schuwaich sei am Morgen "von feindlichen Drohnen" angegriffen worden, teilt die kuwaitische Hafenbehörde im Onlinedienst X mit. Es gebe Hinweise auf Sachschäden, aber keine Opfer.
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Thomas Krause
Die USA haben nach Angaben von Bundesaußenminister Johann Wadephul keine konkrete Hilfsanfrage an die Bundesregierung im Iran-Krieg gestellt. „Nein“, sagte Wadephul am Morgen im Deutschlandfunk auf eine entsprechende Frage. Es gebe im Übrigen keine rechtlichen Voraussetzungen dafür, dass Deutschland während des Krieges einen Beitrag leisten könne. Die Bundesregierung habe aber mehrfach angeboten, dass sie zur Unterstützung nach einem Kriegsende bereit sei.
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Thomas Krause
Moskau bestreitet Weitergabe von Aufklärungsdaten an Iran
Russlands Regierung weist den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurück. „Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen“, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde.
Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. „Ich wundere mich nicht darüber, dass der Iran sie attackiert“, sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien.
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Thomas Krause
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge an einem multinationalen Marine-Einsatz zur Wiederöffnung der Straße von Hormus beteiligen. Die VAE hätten ihre Bereitschaft dazu den USA und anderen westlichen Verbündeten mitgeteilt, berichtet die „Financial Times“ (FT) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dem Bericht zufolge bemühen sich die VAE zudem darum, Dutzende Länder für die Bildung einer „Hormus-Sicherheits-Truppe“ („Hormuz Security Force“) zu gewinnen. Diese solle die Meerenge vor iranischen Angriffen schützen und die Schifffahrt eskortieren. Die VAE arbeiten laut „FT“ zusammen mit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die ein Mandat für einen Einsatz erteilen soll. Frankreich hatte am Donnerstag mitgeteilt, es habe Gespräche mit rund 35 Ländern über einen Einsatz zur Öffnung der Meerenge geführt, allerdings erst für die Zeit nach einem Ende des Krieges.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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