Trotz der Waffenruhe im Iran ist die Lage an der Straße von Hormus noch unklar. Nun will auch Bundeskanzler Merz wieder mit Teheran reden. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Nach der heftigen Angriffswelle des israelischen Militärs auf die libanesische Hauptstadt Beirut und andere Teile des Landes steigt die Opferzahl weiter an. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass die Zahl der Toten auf 303 angestiegen sei. Laut vorläufigen Zahlen wurden 1.150 Menschen verletzt. Damit handelt es sich um den Tag mit der höchsten Opferzahl im Libanon seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März.
Unter den Getöteten vom Mittwoch seien allein 110 Minderjährige, Frauen und Ältere. Insgesamt wurden dem Ministerium zufolge bisher 1.888 Menschen durch israelische Angriffe seit Ausbruch der Kampfhandlungen am 2. März getötet worden. Mehr als 6.000 Menschen seien verletzt worden.
Unter den Getöteten vom Mittwoch seien allein 110 Minderjährige, Frauen und Ältere. Insgesamt wurden dem Ministerium zufolge bisher 1.888 Menschen durch israelische Angriffe seit Ausbruch der Kampfhandlungen am 2. März getötet worden. Mehr als 6.000 Menschen seien verletzt worden.
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Tim Schulze
Nato-Generalsekretär Mark Rutte kritisiert eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran. „In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete – gelinde gesagt – etwas zögerlich“, sagt Rutte in Washington.
Welche Länder er meint, sagt der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügt er hinzu.
Welche Länder er meint, sagt der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügt er hinzu.
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Tim Schulze
Der Irankrieg fordert Menschenleben und produziert Flüchtlinge. Nochh fern von Europa. Nach UN-Angaben befinden sich im Nahen und Mittleren Osten rund 4,25 Millionen Menschen auf der Flucht und etwa 4100 sind ums Leben gekommen. Laut dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf wurden seit Kriegsbeginn Ende Februar fast 45.700 Menschen in der Region verletzt.
Die UN-Gesundheitsorganisation berichtete von 3,2 Millionen Vertriebenen im Iran und mehr als einer Million Menschen im Libanon, die im Zuge des Konflikts ihr Zuhause verlassen mussten.
Die UN-Gesundheitsorganisation berichtete von 3,2 Millionen Vertriebenen im Iran und mehr als einer Million Menschen im Libanon, die im Zuge des Konflikts ihr Zuhause verlassen mussten.
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Thomas Krause
Russland verurteilt die israelischen Angriffe auf den Libanon und fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Das Vorgehen könne die Verhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Israel hatte am Mittwoch seine bislang schwersten Angriffe auf den Libanon seit Kriegsbeginn ausgeführt.
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Thomas Krause
Trump setzt Nato-Staaten Ultimatum für konkrete Zusagen
US-Präsident Donald Trump erwartet nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte laut dessen Sprecherin konkrete Zusagen der Verbündeten für eine Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus.
Rutte tausche sich mit den Partnern über seine Gespräche in Washington aus, teilt Nato-Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur mit. „Es ist klar, dass die Vereinigten Staaten konkrete Zusagen und Maßnahmen erwarten, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten.“
Rutte tausche sich mit den Partnern über seine Gespräche in Washington aus, teilt Nato-Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur mit. „Es ist klar, dass die Vereinigten Staaten konkrete Zusagen und Maßnahmen erwarten, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten.“
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Thomas Krause
Nach den jüngsten israelischen Angriffen auf den Libanon mit mehr als 200 Toten bezeichnet der iranische Präsident Massud Peseschkian Verhandlungen vor dem Hintergrund der Feuerpause im Iran-Krieg als „sinnlos“. „Unsere Finger bleiben am Abzug“, schreibt Peseschkian im Onlinedienst X. „Der Iran wird seine libanesischen Brüder und Schwestern niemals im Stich lassen.“
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Thomas Krause
Kanzler Friedrich Merz dämpft die Erwartungen auf schnelle Entlastungen für die Bürger wegen der hohen Spritpreise. Die Koalition setze ihre Beratungen auch in den kommenden Tagen und Wochen fort, sagt er. Man solle nicht mit kurzfristigen Entscheidungen rechnen. Er habe Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gebeten, Entscheidungen vorzubereiten. Es dürfe aber keine Markteingriffe geben, die zu Versorgungsengpässen führten, wie sich dies in einigen anderen Ländern abzeichne.
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Thomas Krause
Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf
Nach der vereinbarten Waffenruhe in Nahost nimmt die Bundesregierung ihre Gespräche mit der Regierung im Iran wieder auf. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran über ein Ende des Krieges in der Region zu leisten, sagt Kanzler Friedrich Merz (CDU). Er sagt, es öffne sich jetzt „ein Zeitfenster für eine Verhandlungslösung“, die Lage sei aber noch „fragil“.
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Thomas Krause
Das israelische Militär gibt eine Evakuierungswarnung für die Vororte im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut heraus. Üblicherweise gehen solche Warnungen Angriffen des israelischen Militärs voraus. Es nimmt nach eigenen Angaben Ziele der libanesischen Hisbollah ins Visier, die mit dem Iran verbündet ist.
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Eugen Epp
Iran lässt wohl nur 15 Schiffe pro Tag durch Straße von Hormus
Der Iran will einem Medienbericht zufolge die Straße von Hormus zunächst nicht vollständig öffnen. Als Teil der mit den USA ausgehandelten Feuerpause dürften höchstens 15 Schiffe pro Tag die Meerenge passieren, meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt wird.
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Eugen Epp
Irans Parlamentspräsident droht mit einer entschiedenen Reaktion. „Verstöße gegen die Waffenruhe haben konkrete Konsequenzen und ziehen STARKE Reaktionen nach sich. Löschen Sie das Feuer sofort“, schrieb Mohammed-Bagher Ghalibaf auf X. Er verweist dabei auch auf Worte von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der die Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran in der Nacht zu Mittwoch verkündet hatte. In seiner Mitteilung war auch explizit die Rede vom Libanon.
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Thomas Krause
Die israelischen Angriffe auf den Libanon verletzen nach den Worten des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian die mit den USA vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe. Durch diese Angriffe würden Verhandlungen sinnlos, sagt Peseschkian. Der Iran werde die Bevölkerung im Libanon nicht im Stich lassen, unterstreicht der Präsident. Er reagiert auf die schwersten israelischen Angriffe auf den Libanon seit Anfang März, bei denen am Mittwoch mehr als 250 Menschen getötet wurden. Israel hat erklärt, die mit dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe schließe den Libanon nicht mit ein. Dort hat das israelische Militär massiv angegriffen und nach eigener Darstellung Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz ins Visier genommen.
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Thomas Krause
Ein Tanker für Ölprodukte und fünf verschiedene Massengutfrachter haben in den letzten 24 Stunden die Straße von Hormus durchquert, wie aus einer Auswertung von Daten von Schiffsverfolgungsdiensten hervorgeht. Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist praktisch zum Erliegen gekommen: Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar gab es kaum Bewegung, und laut Daten von Kpler, Lloyd’s List Intelligence und Signal Ocean passierten durchschnittlich nur wenige Schiffe pro Tag die Meerenge. Vor dem 28. Februar fuhren laut Marktschätzungen durchschnittlich 140 Schiffe täglich durch die Meerenge.
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Thomas Krause
Nach seinem Treffen mit Trump im Weißen Haus äußert Nato-Generalsekretär Rutte Verständnis für die Enttäuschung des US-Präsidenten wegen ausbleibender Unterstützung im Irankrieg:
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Thomas Krause
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verlängert ihre Warnung für den Luftraum über dem Nahen Osten und der Golfregion. Die Empfehlung, diese Lufträume zu meiden, gelte nun bis zum 24. April, teilt die EASA mit. Die Empfehlung galt zuvor bis zum 10. April.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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