USA und Israel bombardieren die Atomanlage Natans. Und iranische Raketen reichen weiter als gedacht. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Daniel Bakir
Iranischer Angriff auf 4000 Kilometer entfernten Militärstützpunkt Diego Garcia
Irans Raketen haben offenbar eine größere Reichweite als bisher angenommen. Britische und amerikanische Medien berichten von einem Angriff auf den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia, der rund 4000 Kilometer von Iran entfernt im Indischen Ozean liegt. Die offiziell bestätigte Reichweite iranischer Raketen lag bisher bei 2000 Kilometern. Ein britischer Regierungsvertreter bestätigte dem "Wall Street Journal" einen "erfolglosen Angriff" auf Diego Garcia. Eine der beiden iranischen Raketen versagte laut Bericht in der Luft, die andere wurde wohl abgefangen.
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Daniel Bakir
Iran meldet US-israelische Angriffe auf Atomanlage Natans
Die wichtige iranische Atomanlage Natans ist offenbar am Samstagmorgen Ziel von US-israelischen Luftangriffen geworden. Das melden iranische Staatsmedien. Es sei kein radioaktives Material ausgetreten. In der Atomanlage wird Uran angereichert, sie war bereits bei den Luftschlägen im vergangenen Jahr eines der Hauptziele der USA.
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Daniel Bakir
Japanische Schiffe dürfen laut dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nicht gesperrt, sagte er in einem Interview. Länder, die den Iran angreifen, müssten mit Einschränkungen rechnen. Japan, das auf Öltransporte aus der Region angewiesen ist, wolle der Iran eine sichere Durchfahrt gewähren.
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Daniel Bakir
Der Iran droht den Vereinigten Arabischen Emiraten mit "schweren Angriffen", sollten diese von ihrem Territorium Attacken auf zwei strategisch wichtige Inseln zulassen. Es geht um die Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf westlich der Straße von Hormus. Sie werden vom Iran kontrolliert, aber auch von den Emiraten beansprucht.
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Daniel Bakir
USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl
Um die nach oben geschossenen Ölpreise zu dämpfen, lockern die USA kurzfristig die Sanktionen gegen Kriegsgegner Iran. Iranisches Öl, das sich derzeit auf Schiffen befindet, darf laut US-Finanzministerium bis zum 19. April wieder verkauft werden. Auch für russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet, hatten die USA bereits eine befristete Ausnahme von den Sanktionen verkündet.
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Eugen Epp
Außerdem erklärt Trump, die Nutzerstaaten sollten künftig die Straße von Hormus selbst schützen. Die Meerenge müsse bei Bedarf von den Ländern bewacht und gesichert werden, die sie nutzten. Die USA benötigten die Wasserstraße nicht. Auf Ersuchen werde man diesen Staaten zwar helfen, dies sollte aber nach der Beseitigung der iranischen Bedrohung nicht nötig sein.
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Eugen Epp
USA könnten Angriffe auf Iran reduzieren
US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schreibt der Republikaner auf der Plattform Truth Social:
- vollständige Zerstörung der iranischen Raketenkapazitäten, Startrampen und aller damit verbundenen Systeme
- Zerstörung der iranischen Rüstungsindustrie
- Vernichtung der iranischen Marine und Luftwaffe, einschließlich der Flugabwehrwaffen
- Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen durch den Iran und Gewährleistung einer schnellen und entschlossenen Reaktion der USA im Falle eines solchen Ereignisses
- Schutz unserer Verbündeten im Nahen Osten, darunter Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait
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Eugen Epp
Großbritannien erlaubt den USA die Nutzung von Militärstützpunkten für Angriffe auf iranische Anlagen, die Teheran für Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus nutzt. Mehrere Minister hätten sich auf den Schritt geeinigt, erklärt ein Sprecher der britischen Regierung. Es gehe darum, „die Raketenstellungen und die Fähigkeiten zu schwächen”, die von iranischer Seite für Angriffe auf Schiffe in der Meerenge genutzt würden. Seit Beginn des Iran-Krieges hat Großbritannien den Vereinigten Staaten bereits die Nutzung zweier Militärstützpunkte gestattet.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump lehnt eine Feuerpause ab. „Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe”, sagt Trump vor Journalisten. „Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet.”
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Thomas Krause
Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, die die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben. Das Abkommen zur kollektiven Selbstverteidigung der Region umfasse US-Einsätze zur Zerstörung derartiger Raketenstellungen, teilt das Büro von Premierminister Keir Starmer mit.
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Thomas Krause
Der Iran ist einem Medienbericht zufolge nicht zu Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus bereit, solange er angegriffen wird. Die Meldung der Agentur Bloomberg bezieht sich auf die faktisch blockierte Wasserstraße, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Erdgastransports läuft.
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Thomas Krause
Im Zuge des Nato-Abzugs aus dem Irak sind auch Bundeswehrsoldaten des Einsatzes „Nato Mission Iraq“ (NMI) von Bagdad nach Hause geholt worden. Sie seien gestern wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt, gibt das Verteidigungsministerium bekannt. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich erleichtert. „Wir haben mit mehreren A400M Personal und Material unter sehr riskanten Bedingungen aus Bagdad ausgeflogen“, erklärt er unter Verweis auf Transportflugzeuge des Typs. „Darunter selbstverständlich auch das anderer Partnernationen.“ Im Nordirak und in Jordanien nehmen knapp 200 deutsche Soldaten weiter an den Einsätzen „Counter Daesh“ und „Capacity Building Iraq“ teil.
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Thomas Krause
Nach den Worten des neuen obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei werden die Feinde der Islamischen Republik im Iran-Krieg „besiegt“. In einer schriftlichen Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrfest Nowruz heißt es: „In diesem Moment, wegen der besonderen Einheit, die sich zwischen euch, unseren Landsleuten, gebildet hat – trotz aller Unterschiede bei religiöser, intellektueller, kultureller und politischer Herkunft –, ist der Feind besiegt worden.“
Die Iraner hätten den USA und Israel als ihren Feinden mit Einheit und Entschlossenheit einen „atemberaubenden Schlag“ versetzt, erklärte Chamenei weiter. Der Feind beginne nun, „widersprüchliche Worte und Unsinn von sich zu geben“.
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Thomas Krause
Großbritannien warnt den Iran vor Angriffen auf britische Einrichtungen. In einem Telefonat habe die britische Außenministerin Yvette Cooper gegenüber ihrem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi die Warnung ausgesprochen, dass der Iran keine Militärstützpunkte, Territorien oder andere Einrichtungen des Vereinigten Königreichs „direkt ins Visier nehmen“ solle, teilt das Außenministerium in London mit.
Cooper sagte Araghtschi demnach weiter, dass das „defensive Vorgehen“ Großbritanniens in der Golfregion „Antwort auf die iranische Aggression gegen Partner-Länder am Persischen Golf“ sei. Darüber hinaus drang sie den Angaben zufolge auf eine schnelle Friedenslösung im Iran-Krieg.
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Thomas Krause
Polen zieht wegen des Irankriegs sein Militärkontingent aus dem Irak ab. Diese Entscheidung habe man nach der Analyse potenzieller Risiken getroffen, schrieb Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf X. Mehr als hundert Soldaten und Soldatinnen seien bereits nach Polen zurückgekehrt, sagte ein Sprecher des Oberkommandos der Streitkräfte der Nachrichtenagentur PAP. Mehrere Dutzend wurden demnach nach Jordanien verlegt, um den Betrieb des Kontingents aufrechtzuerhalten.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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