Trotz der Waffenruhe im Iran ist die Lage an der Straße von Hormus noch unklar. Nun will auch Bundeskanzler Merz wieder mit Teheran reden. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Trump: Iran sollte keine Gebühren an der Straße von Hormus erheben
Donald Trump warnt Teheran vor dem Erheben von Mautgebühren in der Straße von Hormus. „Es gibt Berichte, dass der Iran Tanker, die durch die Straße von Hormus fahren, zur Kasse bittet“, erklärt Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Das sollten sie besser nicht tun, und falls doch, sollten sie sofort damit aufhören.“
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Alexandra Kraft

Trump kritisiert den Iran für die Straße von Hormus
Der Iran hält sich nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump nicht an das Abkommen für eine befristete Waffenruhe, das eine Öffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt vorsieht. Iran leiste mit Blick auf Öltransporte durch die Meerenge „sehr schlechte Arbeit“, die man auch als „unredlich“ bezeichnen könne, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er kritisierte weiter: „Das ist nicht die Vereinbarung, die wir getroffen haben!“
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Alexandra Kraft

US-Präsident Donald Trump kündigt auf der Online-Plattform Truth Social an, dass sehr schnell wieder Öl fließen werde. Dies werde „mit oder ohne die Hilfe des Iran" geschehen, warnt er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.
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Alexandra Kraft

Israels Angriffe auf den Libanon sollen reduziert werden
Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Zugleich nehmen diplomatische Bemühungen für ein Ende des Kriegs zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon Fahrt auf. Wie ein Beamter des US-Außenministeriums bestätigt, soll es in der kommenden Woche in Washington Verhandlungen zwischen beiden Ländern über eine Waffenruhe geben. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, bleibt aber unklar.
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Kai Müller
Vor Iran-US-Verhandlungen: Pakistan lobt „Zurückhaltung“ der Kriegsparteien
Vor den geplanten Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden im Iran äußert sich der Vermittlerstaat Pakistan weitgehend zufrieden über die jüngste Entwicklung. Seit Inkrafttreten der Feuerpause in der Nacht zum Mittwoch legten „alle Seiten Zurückhaltung“ an den Tag, erklären der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif und Generalstabschef Asim Munir. Beide seien „zufrieden“ mit der „bislang erreichten Deeskalation“.
In einem Gespräch mit dem libanesischen Regierungschef Nawaf Salam verurteilt Sharif allerdings laut seinem Büro die „anhaltende Aggression“ Israels gegen den Libanon.
Pakistan hatte bei der Bekanntgabe der Feuerpause zwischen dem Iran und der USA erklärt, diese gelte auch für den Libanon. Israel – das im Libanon militärisch gegen die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz vorgeht – bestreitet dies und greift weiterhin massiv Ziele im Libanon an.
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Kai Müller
Nach der Waffenruhe bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. Der Iran will Maut verlangen. Welche Rolle fällt Deutschland zu?
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Tim Schulze
Nach der heftigen Angriffswelle des israelischen Militärs auf die libanesische Hauptstadt Beirut und andere Teile des Landes steigt die Opferzahl weiter an. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass die Zahl der Toten auf 303 angestiegen sei. Laut vorläufigen Zahlen wurden 1.150 Menschen verletzt. Damit handelt es sich um den Tag mit der höchsten Opferzahl im Libanon seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März.
Unter den Getöteten vom Mittwoch seien allein 110 Minderjährige, Frauen und Ältere. Insgesamt wurden dem Ministerium zufolge bisher 1.888 Menschen durch israelische Angriffe seit Ausbruch der Kampfhandlungen am 2. März getötet worden. Mehr als 6.000 Menschen seien verletzt worden.
Unter den Getöteten vom Mittwoch seien allein 110 Minderjährige, Frauen und Ältere. Insgesamt wurden dem Ministerium zufolge bisher 1.888 Menschen durch israelische Angriffe seit Ausbruch der Kampfhandlungen am 2. März getötet worden. Mehr als 6.000 Menschen seien verletzt worden.
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Kai Müller
Der Waffenstillstand zwischen dem Iran, Israel und den USA bleibt brüchig. Die prekäre Lage des US-Präsidenten ähnelt zusehends der eines anderen düsteren Autokraten:
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Tim Schulze
Nato-Generalsekretär Mark Rutte kritisiert eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran. „In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete – gelinde gesagt – etwas zögerlich“, sagt Rutte in Washington.
Welche Länder er meint, sagt der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügt er hinzu.
Welche Länder er meint, sagt der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügt er hinzu.
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Tim Schulze
Der Irankrieg fordert Menschenleben und produziert Flüchtlinge. Nochh fern von Europa. Nach UN-Angaben befinden sich im Nahen und Mittleren Osten rund 4,25 Millionen Menschen auf der Flucht und etwa 4100 sind ums Leben gekommen. Laut dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf wurden seit Kriegsbeginn Ende Februar fast 45.700 Menschen in der Region verletzt.
Die UN-Gesundheitsorganisation berichtete von 3,2 Millionen Vertriebenen im Iran und mehr als einer Million Menschen im Libanon, die im Zuge des Konflikts ihr Zuhause verlassen mussten.
Die UN-Gesundheitsorganisation berichtete von 3,2 Millionen Vertriebenen im Iran und mehr als einer Million Menschen im Libanon, die im Zuge des Konflikts ihr Zuhause verlassen mussten.
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Thomas Krause
Russland verurteilt die israelischen Angriffe auf den Libanon und fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Das Vorgehen könne die Verhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Israel hatte am Mittwoch seine bislang schwersten Angriffe auf den Libanon seit Kriegsbeginn ausgeführt.
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Thomas Krause
Trump setzt Nato-Staaten Ultimatum für konkrete Zusagen
US-Präsident Donald Trump erwartet nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte laut dessen Sprecherin konkrete Zusagen der Verbündeten für eine Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus.
Rutte tausche sich mit den Partnern über seine Gespräche in Washington aus, teilt Nato-Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur mit. „Es ist klar, dass die Vereinigten Staaten konkrete Zusagen und Maßnahmen erwarten, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten.“
Rutte tausche sich mit den Partnern über seine Gespräche in Washington aus, teilt Nato-Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur mit. „Es ist klar, dass die Vereinigten Staaten konkrete Zusagen und Maßnahmen erwarten, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten.“
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Thomas Krause
Nach den jüngsten israelischen Angriffen auf den Libanon mit mehr als 200 Toten bezeichnet der iranische Präsident Massud Peseschkian Verhandlungen vor dem Hintergrund der Feuerpause im Iran-Krieg als „sinnlos“. „Unsere Finger bleiben am Abzug“, schreibt Peseschkian im Onlinedienst X. „Der Iran wird seine libanesischen Brüder und Schwestern niemals im Stich lassen.“
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Thomas Krause
Kanzler Friedrich Merz dämpft die Erwartungen auf schnelle Entlastungen für die Bürger wegen der hohen Spritpreise. Die Koalition setze ihre Beratungen auch in den kommenden Tagen und Wochen fort, sagt er. Man solle nicht mit kurzfristigen Entscheidungen rechnen. Er habe Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gebeten, Entscheidungen vorzubereiten. Es dürfe aber keine Markteingriffe geben, die zu Versorgungsengpässen führten, wie sich dies in einigen anderen Ländern abzeichne.
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Thomas Krause
Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf
Nach der vereinbarten Waffenruhe in Nahost nimmt die Bundesregierung ihre Gespräche mit der Regierung im Iran wieder auf. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran über ein Ende des Krieges in der Region zu leisten, sagt Kanzler Friedrich Merz (CDU). Er sagt, es öffne sich jetzt „ein Zeitfenster für eine Verhandlungslösung“, die Lage sei aber noch „fragil“.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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