Der US-Präsident ist unzufrieden mit seinen Nato-Verbündeten – und kritisiert explizit den deutschen Kanzler. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Annette Berger

US-Präsident Trump kritisiert Kanzler Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'. Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
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Rune Weichert
Die iranische Hauptstadt Teheran wird erneut von Explosionen erschüttert. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet, waren am Samstag gegen 01 Uhr Ortszeit (Freitag 22.30 Uhr MEZ) im Osten der Stadt rund ein Dutzend Detonationen zu hören. Im Laufe des Tages waren bereits mehrere Regionen des Landes von erneuten Luftangriffen getroffen worden.
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Rune Weichert
Bei einem iranischen Raketenangriff werden nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt. Ein älterer Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom am Abend mit. Zwei weitere Menschen seien leicht verletzt worden. Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen.
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Rune Weichert
Das israelische Militär beginnt nach Angaben eines Sprechers am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten werden zunächst nicht genannt. Am Abend hatte nach Militärangaben auch eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Zu den Zielen machte das Militär zunächst keine Angaben.
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Rune Weichert
Der Iran hat einem Insider zufolge nach den jüngsten Attacken auf seine Industrie- und Atomanlagen noch nicht entschieden, ob er auf den Verhandlungsvorschlag der USA reagieren wird. Es sei unerträglich, dass die USA Angriffe flögen und gleichzeitig zu Gesprächen aufriefen, sagt ein hochrangiger iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Ursprünglich sei die Antwort der Regierung in Teheran noch für Freitag oder Samstag erwartet worden.
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Rune Weichert
Merz wirft Trump „massive Eskalation“ im Irankrieg vor
Bei seinem Besuch im Weißen Haus hat sich der Kanzler Anfang des Monats noch ganz gut mit Donald Trump verstanden. Nun verschlechtert sich das Verhältnis wieder von Tag zu Tag und wird konfrontativer. Friedrich Merz (CDU) attackiert den US-Präsidenten persönlich scharf für dessen Agieren im Irankrieg.
„Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang. Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.“Friedrich Merz auf dem „F.A.Z.-Kongress 2026“
Merz bezweifelt auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden kann. „Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?“, fragt er. „Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen.“
Zuvor hatte US-Präsident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg.“
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Rune Weichert
Bei Angriffen auf Wohngebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Kurdenprovinz Kermanschah sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Zivilisten ums Leben gekommen. In Teheran sterben im Stadtviertel Schahr-e Rey zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff der amerikanisch-israelischen Streitkräfte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtet.
In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.
Zudem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan in Zentral- und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt. Demnach gab es in Isfahan einen Toten und zwei Verletzte.
In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.
Zudem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan in Zentral- und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt. Demnach gab es in Isfahan einen Toten und zwei Verletzte.
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Rune Weichert
Der US-Außenminister Rubio geht von einem Ende des US-Einsatzes im Irankrieg innerhalb weniger Wochen aus. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist da weniger optimistisch. Er hat nach eigenen Worten wenig Hoffnung, dass der Irankrieg schnell endet.
„Zurzeit verstricken sich die Amerikaner und die Israelis in diesem Konflikt jeden Tag tiefer“Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Veranstaltung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“
Er bezweifele, dass es eine wirkliche Strategie gebe. Wenn „Regime Change“, also der Sturz der Regierung in Teheran das Ziel sei, glaube er nicht, dass dieses Ziel erreicht werde. „Ich habe große Zweifel, ob es eine Strategie gibt und ob diese Strategie dann tatsächlich auch erfolgreich ausgeübt wird“, sagt Merz. „Insofern könnte es auch noch etwas länger dauern. Es wird wahrscheinlich nicht besser.“
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Rune Weichert
Rubio: Einsatz im Iran voraussichtlich in Wochen abgeschlossen
Die USA können ihre Ziele im Iran nach Darstellung von Außenminister Marco Rubio ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er nach einem Treffen der G7-Außenminister in Frankreich zudem. Der Einsatz im Iran werde voraussichtlich in Wochen, nicht in Monaten abgeschlossen sein. Gegenwärtig warteten die USA auf eine Klarstellung, mit wem sie auf iranischer Seite verhandeln werden.
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Rune Weichert
US-Außenminister Marco Rubio hat Insidern zufolge seinen G7-Kollegen bei dem heutigen Treffen in Frankreich mitgeteilt, dass der Irankrieg innerhalb von Wochen zu Ende sein dürfte. Rubio habe die anderen Minister nicht gebeten, Schiffe zur Öffnung der Straße von Hormus zu entsenden, sagen drei mit den Gesprächen vertraute Personen zudem. Allerdings sollten sie sich auf ein Engagement nach Kriegsende vorbereiten. US-Präsident Donald Trump hatte zu Beginn des Krieges Ende Februar gesagt, dieser dürfte „vier Wochen oder weniger“ dauern. Seitdem hat Trump wiederholt gesagt, die USA hätten den Krieg bereits gewonnen.
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Rune Weichert
Eine Uran-Aufbereitungsanlage im Iran ist nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde von den USA und Israel angegriffen worden. Die Anlage zur Umwandlung von Uranoxid in Arkadan im Zentrum des Landes sei "vor wenigen Minuten vom amerikanisch-zionistischen Feind" ins Visier genommen worden, berichtet die Behörde im Onlinedienst Telegram. Radioaktives Material sei jedoch nicht freigesetzt worden.
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Rune Weichert
Teherans Außenministerium wirft Israel einen tödlichen Angriff auf einen Wohnsitz iranischer Diplomaten im Libanon vor. Das Ministerium spricht in einer Mitteilung von sechs getöteten Diplomaten und verurteilt den Angriff aufs Schärfste. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee äußert sich zunächst nicht zu den iranischen Angaben.
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Rune Weichert
Bei einem Angriff der USA und Israels im Zentrum des Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien ein Schwerwasserreaktor getroffen worden. Die Atomanlage in Chondab sei in zwei Wellen angegriffen worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Verwaltung der Provinz Markasi. Es habe keine Verletzten gegeben, auch Radioaktivität sei nicht ausgetreten. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Thomas Krause
Polens Regierungschef Donald Tusk hält eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten für möglich. „Ich habe seit einigen Dutzend Stunden Grund zur Annahme – auch aufgrund von Informationen unserer Verbündeten – dass in den nächsten Tagen kaum mit einer Stabilisierung im Nahen Osten zu rechnen ist“, sagte Tusk in Warschau. Das Gegenteil sei der Fall: „Die nächsten Tage und Wochen könnten zu einer Eskalation dieser Situation führen.“
Tusk sprach am Rande einer Parlamentssitzung, in der über zwei Gesetzentwürfe seiner Regierung zur Senkung der Treibstoffpreise abgestimmt werden sollte. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme begründete er mit der Einschätzung der Lage in Nahost.
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Rune Weichert
Hacker mit Verbindungen zum Iran haben sich nach eigenen Angaben Zugang zum E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel verschafft und angebliches Material daraus veröffentlicht. Auf ihrer Website teilte die Hackergruppe Handala Hack Team mit, der Chef der US-Bundespolizei werde „nun seinen Namen auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer finden“. Ein Beamter des Justizministeriums bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nennt aber keine Details. Später sagt eine Quelle aus dem Ministerium, das Material scheine echt zu sein.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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