Trump sieht die USA kurz davor, die eigenen Kriegsziele zu erreichen. Und der US-Präsident zieht über die Nato-Verbündeten her. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Außerdem erklärt Trump, die Nutzerstaaten sollten künftig die Straße von Hormus selbst schützen. Die Meerenge müsse bei Bedarf von den Ländern bewacht und gesichert werden, die sie nutzten. Die USA benötigten die Wasserstraße nicht. Auf Ersuchen werde man diesen Staaten zwar helfen, dies sollte aber nach der Beseitigung der iranischen Bedrohung nicht nötig sein.
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Eugen Epp
USA könnten Angriffe auf Iran reduzieren
US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schreibt der Republikaner auf der Plattform Truth Social:
- vollständige Zerstörung der iranischen Raketenkapazitäten, Startrampen und aller damit verbundenen Systeme
- Zerstörung der iranischen Rüstungsindustrie
- Vernichtung der iranischen Marine und Luftwaffe, einschließlich der Flugabwehrwaffen
- Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen durch den Iran und Gewährleistung einer schnellen und entschlossenen Reaktion der USA im Falle eines solchen Ereignisses
- Schutz unserer Verbündeten im Nahen Osten, darunter Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait
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Eugen Epp
Großbritannien erlaubt den USA die Nutzung von Militärstützpunkten für Angriffe auf iranische Anlagen, die Teheran für Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus nutzt. Mehrere Minister hätten sich auf den Schritt geeinigt, erklärt ein Sprecher der britischen Regierung. Es gehe darum, „die Raketenstellungen und die Fähigkeiten zu schwächen”, die von iranischer Seite für Angriffe auf Schiffe in der Meerenge genutzt würden. Seit Beginn des Iran-Krieges hat Großbritannien den Vereinigten Staaten bereits die Nutzung zweier Militärstützpunkte gestattet.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump lehnt eine Feuerpause ab. „Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe”, sagt Trump vor Journalisten. „Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet.”
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Thomas Krause
Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, die die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben. Das Abkommen zur kollektiven Selbstverteidigung der Region umfasse US-Einsätze zur Zerstörung derartiger Raketenstellungen, teilt das Büro von Premierminister Keir Starmer mit.
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Thomas Krause
Der Iran ist einem Medienbericht zufolge nicht zu Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus bereit, solange er angegriffen wird. Die Meldung der Agentur Bloomberg bezieht sich auf die faktisch blockierte Wasserstraße, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Erdgastransports läuft.
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Thomas Krause
Im Zuge des Nato-Abzugs aus dem Irak sind auch Bundeswehrsoldaten des Einsatzes „Nato Mission Iraq“ (NMI) von Bagdad nach Hause geholt worden. Sie seien gestern wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt, gibt das Verteidigungsministerium bekannt. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich erleichtert. „Wir haben mit mehreren A400M Personal und Material unter sehr riskanten Bedingungen aus Bagdad ausgeflogen“, erklärt er unter Verweis auf Transportflugzeuge des Typs. „Darunter selbstverständlich auch das anderer Partnernationen.“ Im Nordirak und in Jordanien nehmen knapp 200 deutsche Soldaten weiter an den Einsätzen „Counter Daesh“ und „Capacity Building Iraq“ teil.
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Thomas Krause
Nach den Worten des neuen obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei werden die Feinde der Islamischen Republik im Iran-Krieg „besiegt“. In einer schriftlichen Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrfest Nowruz heißt es: „In diesem Moment, wegen der besonderen Einheit, die sich zwischen euch, unseren Landsleuten, gebildet hat – trotz aller Unterschiede bei religiöser, intellektueller, kultureller und politischer Herkunft –, ist der Feind besiegt worden.“
Die Iraner hätten den USA und Israel als ihren Feinden mit Einheit und Entschlossenheit einen „atemberaubenden Schlag“ versetzt, erklärte Chamenei weiter. Der Feind beginne nun, „widersprüchliche Worte und Unsinn von sich zu geben“.
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Thomas Krause
Großbritannien warnt den Iran vor Angriffen auf britische Einrichtungen. In einem Telefonat habe die britische Außenministerin Yvette Cooper gegenüber ihrem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi die Warnung ausgesprochen, dass der Iran keine Militärstützpunkte, Territorien oder andere Einrichtungen des Vereinigten Königreichs „direkt ins Visier nehmen“ solle, teilt das Außenministerium in London mit.
Cooper sagte Araghtschi demnach weiter, dass das „defensive Vorgehen“ Großbritanniens in der Golfregion „Antwort auf die iranische Aggression gegen Partner-Länder am Persischen Golf“ sei. Darüber hinaus drang sie den Angaben zufolge auf eine schnelle Friedenslösung im Iran-Krieg.
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Thomas Krause
Polen zieht wegen des Irankriegs sein Militärkontingent aus dem Irak ab. Diese Entscheidung habe man nach der Analyse potenzieller Risiken getroffen, schrieb Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf X. Mehr als hundert Soldaten und Soldatinnen seien bereits nach Polen zurückgekehrt, sagte ein Sprecher des Oberkommandos der Streitkräfte der Nachrichtenagentur PAP. Mehrere Dutzend wurden demnach nach Jordanien verlegt, um den Betrieb des Kontingents aufrechtzuerhalten.
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Thomas Krause
Der erste öffentliche Auftritt des neuen iranischen Revolutionsführers, Modschtaba Chamenei, lässt weiter auf sich warten. Viele Menschen im Iran hatten mit Spannung erwartet, ob er zum Neujahrsfest live sprechen würde. Doch das Staatsfernsehen zeigte lediglich ein Standbild mit seinem Porträt und einer iranischen Flagge. Dazu wurde eine Rede verlesen, die ihm zugeschrieben wurde.
Modschtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung zum neuen Religionsführer am 8. März nicht öffentlich in Erscheinung getreten – weder mit einer Audio- noch mit einer Videobotschaft. Laut Aussage der US-Regierung ist er verletzt. Nähere Informationen gibt es bislang nicht.
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Thomas Krause
In unmittelbarer Nähe der Altstadt von Jerusalem ist ein Geschoss eingeschlagen. Rauch stieg in der Nähe der Stadtmauern auf, wie das israelische Fernsehen zeigt. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hatten zuvor laute Explosionen über Jerusalem gehört, Israel hatte vor iranischen Raketen gewarnt.
Auf Bildern israelischer Medien ist ein Krater in einer Straße zu sehen, die anscheinend in der Nähe des jüdischen und armenischen Viertels der Altstadt liegt. Die israelische Polizei teilt mit, sie nehme Suchaktionen vor, um die Einschlagsorte von Munition oder abgefangenen Geschossteilen im Bereich Jerusalem ausfindig zu machen.
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Thomas Krause
In Schottland hat die Polizei zwei Verdächtige an einem Marine-Stützpunkt mit Atom-U-Booten festgenommen. Die beiden Verdächtigen hätten am Donnerstagnachmittag versucht, in das Gelände der Marinebasis Faslane-on-Clyde in der Nähe von Glasgow einzudringen, teilt die Polizei mit. Bei einem der Festgenommenen soll es sich britischen Medien zufolge um einen Iraner handeln.
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Thomas Krause
Die USA verlegen Insidern zufolge Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Dies sagten drei US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
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Thomas Krause
Trump beschimpft Nato-Länder als „Feiglinge“
US-Präsident Donald Trump greift die Nato-Verbündeten wegen ihrer mangelnden Unterstützung im Krieg der USA und Israels gegen den Iran scharf an. „Ohne die USA ist die Nato ein Papiertiger!“, schreibt Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. Er bezeichnet die langjährigen Verbündeten als „Feiglinge“ und fügt hinzu: „Wir werden uns daran erinnern!“
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DPA · AFP · Reuters · SID
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