Geheimdienste
Ziemlich beste Feinde: USA stufen Spionage-Gefahr durch Israel hoch

Israels Ministerpräsident Natanjahu schüttelt Trump die Hand
So eng wie auf diesem Bild von Anfang April ist das Verhältnis zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Donald Trump schon lange nicht mehr
© Mondadori Portfolio / Getty Images

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Israel und die USA bespitzeln sich gegenseitig. Nun stufen die Amerikaner die Spionagegefahr durch ihren Verbündeten im Irankrieg auf die höchste Stufe. 

Das US-Verteidigungsministerium hat Medienberichten zufolge seine Einschätzung der Bedrohungslage durch israelische Spionage auf die höchste Gefahrenstufe angehoben. Israels Fähigkeiten zur Spionage und Datenerfassung seien auf einem „kritischen Niveau“, berichtete der Sender NBC News am Sonntag unter Berufung auf den US-Militärgeheimdienst (DIA).

Laut NBC erfolgte die Hochstufung aufgrund von Bedenken über israelische Versuche, hochrangige US-Vertreter auszuspionieren, um Informationen über „interne Beratungen und die Entscheidungsfindung der Trump-Regierung“ zu den Konflikten im Nahen Osten und in der Golfregion zu erhalten. Israel habe unter anderem versucht, den Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und den Politikchef des US-Verteidigungsministeriums, Elbridge Colby, abzuhören, berichtete die „New York Times“.

USA sehen maximale Spionagegefahr durch Israel  

Die USA und Israel hatten Ende Februar gemeinsam den Iran angegriffen. Seither scheint das Verhältnis zwischen Trump und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu indes unter Druck geraten zu sein. US-Medienberichten zufolge kam es vor einigen Tagen zu einem hitzigen Telefonat zwischen Trump und Netanjahu.

AFP
bro

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