An mehreren Orten nordöstlich von Tel Aviv fallen Schüsse.. Die Angriffe zwischen den USA und dem Iran gehen trotz Waffenruhe weiter. Alles Wichtige im Newsblog.
Wichtige Updates
Patrick Rösing
Toter und Verletzte bei mutmaßlichem Anschlag in Israel
Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel sind nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei teilte mit, dem Verdacht nach handele es sich um einen Terroranschlag. Das Fahrzeug eines mutmaßlichen Täters sei sichergestellt worden, der Mann sei dabei erschossen worden. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete, es handele sich um einen arabischen Staatsbürger Israels. Die Polizei jage noch einem mutmaßlichen zweiten Täter hinterher.
Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom fielen zuerst an einer Tankstelle bei Kochav Jair nordöstlich von Tel Aviv Schüsse. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Anschließend wurden aus zwei nahegelegenen Orten weitere Schussverletzte gemeldet. Ein etwa 30-jähriger Mann sei seinen Verletzungen erlegen. Zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hielt nach Angaben seines Büros wegen des Terrorverdachts eine Lagebesprechung ab.
Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom fielen zuerst an einer Tankstelle bei Kochav Jair nordöstlich von Tel Aviv Schüsse. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Anschließend wurden aus zwei nahegelegenen Orten weitere Schussverletzte gemeldet. Ein etwa 30-jähriger Mann sei seinen Verletzungen erlegen. Zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hielt nach Angaben seines Büros wegen des Terrorverdachts eine Lagebesprechung ab.
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Rune Weichert
Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse ab. Zuvor ertönen in den Gebieten Jiftach und Ramot Naftali nahe der Grenze zum Libanon Warn-Sirenen.
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Rune Weichert
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben zwei iranische Kampfdrohnen in der Golfregion abgeschossenen. Die in einer Richtung gestarteten Drohnen hätten den internationalen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bedroht, erklärte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom am späten Samstagabend im Onlinedienst X. Obwohl im Irankrieg eigentlich eine Waffenruhe herrscht, hatten sich beide Seiten in der Nacht zuvor erneut angegriffen.
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Patrick Rösing
Neue gegenseitige Angriffe trotz Waffenruhe
Obwohl im Irankrieg eigentlich eine Waffenruhe herrscht, haben sich beide Seiten in der Nacht zum Samstag erneut angegriffen. Die US-Streitkräfte schossen nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen ab und attackierten Radaranlagen im Iran. Die Truppen Teherans reagierten mit Angriffen auf Bahrain und Kuwait, wo US-Soldaten stationiert sind. Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump hat der Iran noch gut 20 Prozent seiner vor dem Krieg besessenen Raketen.
Die US-Armee berichtet von vier Drohnen, die der Iran Richtung Straße von Hormus gestartet habe. Im Anschluss hätten die US-Streitkräfte Radaranlagen im Iran angegriffen, dabei habe es sich um „Selbstverteidigung“ gehandelt. Die iranischen Revolutionsgarden griffen daraufhin als Vergeltung nach eigenen Angaben „feindliche Stützpunkte“ am Golf an.
In der Nähe des Flughafens von Kuwait und in Bahrain gab es mehrere Explosionen. Es seien wiederholt Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichten AFP-Korrespondenten aus den beiden Ländern. Die US-Armee erklärt, der Iran habe sieben Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Sechs von ihnen seien abgefangen worden. Unter den US-Truppen habe es nach aktuellen Erkenntnisstand keine Verletzten gegeben, hieß es weiter.
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Yannik Schüller
Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab
Die Hisbollah im Libanon lehnt die jüngst getroffenen Bedingungen für eine Waffenruhe mit Israel ab. „Das angekündigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils", heißt es in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung von Hisbollah-Chef Naim Kassim.
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Eugen Epp
Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. „Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen“, sagt Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen.
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Eugen Epp
Israel und Libanon vereinbaren „Umsetzung von Waffenruhe“
Israel und der Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, teilt das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington mit. Zudem sollen rasch Testgebiete eingerichtet werden, in denen ausschließlich die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt und nicht-staatliche Akteure ausgeschlossen werden.
In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der gemeinsamen Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region.
In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der gemeinsamen Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region.
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Eugen Epp
Repräsentantenhaus stimmt für Einschränkung von Trumps Macht
Innenpolitische Niederlage für Donald Trump: Das US-Repräsentantenhaus hat mehrheitlich eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution beschlossen, die die Macht des Präsidenten einschränken und den Krieg beenden soll. Damit sie in Kraft tritt, müsste auch der Senat zustimmen.
Im Repräsentantenhaus stimmten vier republikanische Abgeordnete mit den Demokraten, die den Text eingebracht hatten. Im Kongress gibt es Unmut, weil Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat aber der Kongress „die Befugnis (...), Krieg zu erklären“.
Im Repräsentantenhaus stimmten vier republikanische Abgeordnete mit den Demokraten, die den Text eingebracht hatten. Im Kongress gibt es Unmut, weil Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat aber der Kongress „die Befugnis (...), Krieg zu erklären“.
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Yannik Schüller
Auch im Libanon hat es offenbar erneut Tote gegeben. Bei israelischen Attacken seien mindestens acht Menschen umgekommen.
Bei einem Angriff nahe der Küstenstadt Tyrus seien sechs Menschen getötet worden, meldet das libanesische Gesundheitsministerium. Israels Armee äußert sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.
Bei einem Angriff nahe der Küstenstadt Tyrus seien sechs Menschen getötet worden, meldet das libanesische Gesundheitsministerium. Israels Armee äußert sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.
Bei einem weiteren Angriff wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter getötet. Ein weiterer sei schwer verletzt worden. Das Ministerium verurteilte den Angriff als „barbarisches Vorgehen" Israels. Israels Militär teilt mit, den Fall zu prüfen. In der Vergangenheit hat die israelische Armee der Hisbollah immer wieder vorgeworfen, Gesundheitseinrichtungen als Schutz zu missbrauchen. Die libanesischen Behörden weisen das zurück.
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Yannik Schüller
Iranischer Angruff – ein Toter und Dutzende Verletzte am Flughafen Kuwait
Inzwischen sind weitere Details zum Angriff auf den Flughafen in Kuwait bekannt. Behördenangaben zufolge sei ein Mensch getötet, 63 weitere verletzt worden. Sie seien teilweise mit "schweren Verletzungen, darunter Kopfverletzungen, Hirnblutungen, Amputationen und Verletzungen infolge von Explosionen" in Krankenhäuser gebracht worden, erklärt ein Sprecher des kuwaitischen Gesundheitsministeriums.
Nach Stunden wurde der Betrieb am Flughafen teilweise wieder aufgenommen, zunächst allerdings nur von Terminal 4. Der Flughafen werde „sehr bald" wieder öffnen und sämtliche Flüge wieder normal laufen, sagt der Vorsitzende der staatlichen Fluggesellschaft Kuwait Airways.
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Yannik Schüller
Bei dem jüngsten iranischen Drohnenangriff auf Kuwait sind am Flughafen der Hauptstadt mehrere Menschen verletzt worden. Das teilt ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Es habe im Passagierbereich an Terminal 1 auch schwere Sachschäden gegeben.
Die Behörde für zivile Luftfahrt teilt mit, dass alle für heute geplanten Flüge ausgesetzt oder an andere Flughäfen umgeleitet worden seien.
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Eugen Epp
US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mehrere iranische Angriffe auf Nachbarstaaten „erfolgreich abgewehrt“. Der Iran habe „mehrere ballistische Raketen auf regionale Nachbarstaaten“ abgefeuert, erklärt das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. „Allen gelang es nicht, das anvisierte Ziel zu treffen.“ Zudem führten die USA den Angaben zufolge „Selbstverteidigungs-Angriffe“ auf Ziele auf der iranischen Insel Qeshm aus.
Der Iran habe Angriffe auf Kuwait und Bahrain geflogen, erklärt Centcom. „Zwei auf Kuwait abgefeuerte iranische Raketen verfehlten ihr Ziel oder zerbrachen auf dem Flug dorthin. Und drei auf Bahrain gerichtete Raketen wurden umgehend von den Luftverteidigungskräften der USA und Bahrains abgefangen.“ Sowohl in Bahrain als auch in Kuwait befinden sich Stützpunkte der US-Armee.
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Eugen Epp
Trump erwartet Einigung „binnen der nächsten Woche“
US-Präsident Donald Trump sagt dem US-Sender ABC, er erwarte eine Einigung mit dem Iran „binnen der nächsten Woche“. Dabei gehe es um eine Verlängerung des Waffenstillstands und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, zitiert der Sender ABC News aus einem Telefonat mit dem Präsidenten.
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Rune Weichert
Die Hisbollah-Miliz akzeptiert nach Angaben der libanesischen Botschaft in Washington einen US-Vorschlag für eine beidseitige Feuerpause im gesamten Libanon. Zunächst solle Israel seine Angriffe auf die südlichen Vororte von Beirut einstellen, im Gegenzug stoppe die vom Iran unterstützte Hisbollah ihre Attacken auf Israel, heißt es in einer vom libanesischen Präsidialamt auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung. Der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah sagt dem Sender Al-Manar, die Gruppe unterstütze einen vollständigen Waffenstillstand als Vorstufe zu einem Abzug der israelischen Truppen. Man werde in den kommenden Tagen beobachten, ob die Waffenruhe halte.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump zufolge gehen die Verhandlungen mit dem Iran weiter. „Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran werden in zügigem Tempo fortgesetzt“, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Damit widerspricht er einem Bericht der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Diese meldete, die Regierung in Teheran setze die indirekten Verhandlungen mit den USA aus. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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