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Kanadischer Premier: Sorry, Justin Trudeau, aber Du bist ein fürchterlicher Streber

Und jetzt auch noch Jugendbilder - zum Niederknien. Justin Trudeau kann alles: Literatur, Maschinenbau, zwei Sprachen, faire Politik. Das ist zu schön, um wahr zu sein. Der kanadische Premier muss doch ein schmutziges Geheimnis haben! Ein Stoßseufzer von Niels Kruse

Justin Trudeau Ivanka Trump

Charmant, attraktiv, begehrt - und Ivanka Trump ist auch ganz ansehnlich. Justin Trudeau zu Besuch in Washington.

Im Grunde bleibt nur eine letzte, offene Frage: Wie riecht Justin Trudeau? Nach Rosen mit einem Hauch Lotus? Herb-warm und zimtig? Oder doch erfrischend undeodoriert, kernig, männlich? Man könnte Angela Merkel fragen, die hat ihn neulich getroffen. War ganz hin und weg. Wie auch Ivanka Trump, die jüngst ebenfalls neben ihm saß und dabei so versonnen dreinblickte, dass man befürchten musste, sie würde unverzüglich jede Contenance fahren lassen. Oder die Staatsbürgerschaft wechseln. Mindestens aber einen Ehekrach mit Gatte Jared riskieren. Nicht viel anders aus der Wäsche schauten übrigens auch schon Emma Watson und Herzogin Kate bei einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister.

Ihn Superman zu nennen, reicht nicht

Ja, alle lieben Justin. Also wirklich alle! Seine bezaubernde Frau (eine ehemalige TV-Journalistin) sowieso, seine drei Kinder. Die Kanadier. Vermutlich auch der Rollstuhlfahrer, dem er vor ein paar Jahren half, eine steckengebliebene Rolltreppe herunterzukommen. Sein Kabinett hat er derartig fair und ausgewogen nach Geschlecht, Ethnien und Religionen zusammengestellt, dass selbst der eifrigste Uni-Asta vor Neid erblasst. Und dann diese neuen Bilder von ihm - er war sogar schon als Jugendlicher ein Hingucker. Seriöse Medien nennen ihn Rockstar, was aber eine absurde Untertreibung ist. Ehrlicherweise muss man ihn Superman nennen, mindestens. Eher Chuck Norris, nur mit besserer Frisur.

Herzogin Kate und Prinz William mit Premierminister Justin Trudeau

Herzogin Kate ist vom kanadischen Premierminister Justin Trudeau sichtlich angetan.


Aber deswegen ist er eben auch so ein fürchterlicher Streber. Er hat Literatur studiert und Maschinenbau, kann also beim Tausch der Kardanwelle noch locker über Mark Twains Wiener Phase plaudern. Zweisprachig, versteht sich. Er erklärt spontan die Funktionsweise eines Quantencomputers mit angenehmer Sprechstimme, verbietet Ölbohrungen im Eismeer, begrüßt Flüchtlinge persönlich und pocht auf die Legalisierung von Cannabis. Kurzum: Er kann alles (selbst Feminismus), er macht alles, und das allermeiste vermutlich richtig. Es ist zum Niederknien. Nur - Superman hat sein Kryptonit, Trudeau nicht. Im Grunde ist er zu gut, um wahr zu sein.

Plagen Justin Trudeau Senk-Spreizfüße?

Deshalb muss es doch etwas geben, was dieser Mann nicht kann, nicht weiß, irgendetwas, das ihn, naja, eben menschlich macht. Normal. Mehr Batman als Superman. Jeder hat ein schmutziges Geheimnis, was ist seins? Ist er schlecht in Rechtschreibung? Plagen ihn Senk-Spreizfüße? Kann er nicht alle europäischen Hauptstädte aufsagen oder lässt immer die Zahnpastatube offen? Vielleicht trägt er gerne Lillifee-Socken, kann nicht von Seifenopern lassen, von Schokolade, Matetee oder Rasierwasser. Irgendwas. Bitte, Justin, verrate es uns. Wir sagen es auch nicht weiter. Obwohl - doch, würden wir. Aber die Menschen werden Dich trotzdem weiter lieben. Versprochen.

Auf einem bearbeiteten Foto überreicht ein kahler Donald Trump Justin Trudeau sein Toupet