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Nach Kapitol-Sturm Rechtsextremer "Oath Keepers"-Anführer wegen "aufrührerischer Verschwörung" verurteilt

Sehen Sie im Video: Verurteilt wegen des Kapitol-Sturms: "Oath Keepers"-Gründer Stewart Rhodes.




STORY: Der Anführer der rechtsextremen Miliz "Oath Keepers", Stewart Rhodes, ist knapp zwei Jahre nach der Erstürmung des US-Kapitols verurteilt worden. Ein Geschworenengericht befand ihn der "aufrührerischer Verschwörung" für schuldig. Laut US-Justizministerium könne darauf eine Höchststrafe von bis zu 20 Jahren Haft verhängt werden. Das Strafmaß für Rhodes wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Rhodes wurde gemeinsam mit Mitangeklagten vorgeworfen, einen Komplott geschmiedet zu haben - mit dem Ziel, den Machtwechsel nach der Präsidentenwahl 2020 mit Gewalt zu verhindern. Sie hätten unter anderem die Anreise nach Washington zum 6. Januar 2021 geplant sowie Waffen und Ausrüstung organisiert, hieß es. Mehrere der Angeklagten seien selbst in das Kapitol eingedrungen, andere hätten sich von außen um die Koordinierung gekümmert. Rhodes hatte während des Prozesses ausgesagt, er habe keine Pläne für einen Angriff auf das US-Kapitol gehabt. Anhänger des damaligen abgewählten Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar 2021 das Gebäude des Parlaments in Washington erstürmt, um zu verhindern, dass der Wahlsieg des Demokraten Joe Biden vom November 2020 bestätigt wird. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Trump hatte seine Anhänger zuvor in einer Ansprache angestachelt.
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Die Bilder vom Sturm aufs Kapitol haben sich in das nationale Gedächtnis der USA eingebrannt. Knapp zwei Jahre später wird nun der rechtsextreme Anführer der "Oath Keepers" verurteilt – mittels eines seltenen Straftatbestands.

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