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US-Vizepräsident Video geht viral: Hier wettert Mike Pence gegen die Einmischung anderer Staaten









Was der Affe sieht, macht der Affe nach.


US-Vizepräsident Mike Pence will bei seinem Chef gut angesehen sein.


Bei einem Treffen, um die aktuelle Lage der Hurrikan-Vorbereitungen zu besprechen, geschieht etwas Unerklärbares.


Donald Trump stellt seine Wasserflasche zur Seite.


Keine Sekunde später macht Pence die gleiche sinnlose Bewegung.


Twitter-User spekulieren, was es alles bedeuten könnte:


Einer schreibt, die Bewegung sei Trumps motorisches Gedächtnis von seiner Zeit als Reality-TV Star – das Wasser darf nicht im Bild sein.


Andere Thesen:


"Der Vizepräsident macht sich Sorgen, dass Trump alle im Raum vergiften will."


Ich bin mir ziemlich sicher, dass es drei Teile Antichrist und ein Teil blinder religiöser Eifer sind."


Doch die meisten lachen einfach darüber – und wer kann es ihnen verdenken?
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Mike Pence steht seinem Präsidenten in der Ukraine-Affäre treu bei. Die Demokraten werfen Donald Trump vor, eine ausländische Regierung um Wahlhilfe gebeten zu haben. Früher hatte Pence dazu eine klare Meinung.

Es ist die Affäre, die Donald Trump das Amt des US-Präsidenten kosten könnte: In einem Telefonat bat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj offen darum, Ermittlungen gegen den Sohn seines politischen Rivalen Joe Biden einzuleiten. Mutmaßliches Ziel: Belege für angebliche (und bisher unbelegte) korrupte Vorgänge – die ein schlechtes Licht auf seinen Kontrahenten bei den US-Wahlen werfen.

Die US-Demokraten werfen Trump vor, damit die Macht seines Amtes missbraucht zu haben. Sie prüfen ein Amtenthebungsverfahren. Seitdem versucht der US-Präsident, diese Vorwürfe zu zerstreuen. Jetzt geht ein altes Video viral, in dem ausgerechnet ein enger Verbündeter etwas sagt, was Trumps Kritikern in die Karten spielt.

Trumps Vizepräsident Mike Pence legt sich in dem wenige Sekunden langen Clip von 2016 klar fest: "Das ist etwas ganz Grundlegendes: Ausländische Spender - und erst recht ausländische Regierungen - können sich nicht am amerikanischen politischen Prozess beteiligen." 

Ausgerechnet bei Biden-Debatte

Mike Pence hat sich nicht direkt zu der Ukraine-Affäre um Trump geäußert. Der Satz fiel, als Pence während des Wahlkampfs 2016 in einer TV-Debatte unter anderem auf Joe Biden traf, um seine bessere Qualifikation als Vizepräsident zu beweisen.

Mittlerweile scheint Mike Pence das nicht mehr so eng zu sehen. Am Mittwoch sprang er Trump vor Reportern zur Seite. Es sei wichtig, die mögliche Korruption des ehemaligen Vizepräsidenten aufzudecken, erklärte er. Dass die Trump-Regierung sich von einer möglichen Enthüllung aus der Ukraine wohl einen politischen Vorteil verspricht, ließ er dabei aus.

Twitter feiert den Clip

Nachdem der TV-Produzent Kyle Griffin den Clip am Freitag bei Twitter postete, hatten ihn alleine fast 20.000 weitere Nutzer per Retweet weiterverbreitet. Mehr als zwei Millionen Abrufe hatte der Videoclip alleine in den letzten beiden Tagen gesammelt.

Dass sich dieser Clip nun ausgerechnet auf Twitter verbreitet, dürfte Donald Trump gar nicht passen. Schließlich betrachtet der den Kurznachrichtendienst als seine wichtigste Plattform. Und lässt dort auch fleißig seinen Frust über das mögliche Amtsenthebungsverfahren raus. Alleine in den letzten 24 Stunden kamen so knapp 40 Tweets zusammen, ein guter Teil davon Retweets von Posts, deren Nachricht er unterstützt. Der von Kyle Griffin war nicht dabei.

mma

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