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Neue Terrorwelle im Irak: Zehn Menschen von Extremisten getötet

Im Irak nimmt die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten erneut zu. Bei Gefechten sind mindestens zehn Menschen getötet worden - erst am Freitag hatte eine Serie von Anschlägen das Land erschüttert.

Nach der blutigen Terrorwelle vom Freitag ist die Lage im Irak angespannt. Extremisten töteten am Samstag zehn Menschen. Bei einem Gefecht zwischen der Polizei und Kämpfern eines sunnitischen Stammes in der westlichen Anbar-Provinz wurden zudem zwei Kämpfer getötet.

Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi forderte die Regierung auf, Schwachstellen im Sicherheitsapparat zu identifizieren. Der Leiter der UN-Mission im Irak, Martin Kobler, nahm die Politiker der schiitischen und sunnitischen Parteien ins Gebet. Er sagte: "Es ist die Verantwortung aller Führungspersönlichkeiten, das Blutvergießen in diesem Land zu beenden und die Bürger zu schützen."

Die Agentur Burathanews meldete, in Bagdads Al-Raschid-Viertel seien ein Offizier und drei seiner Familienangehörigen getötet worden. Bei einem Angriff auf den Verwaltungsdirektor des Viertels kam dessen Fahrer ums Leben. In der südlichen Stadt Basra wurde laut lokalen Medien ein Prediger erschossen. Sumeria TV berichtete, während einer Attacke auf eine Straßensperre in der Nähe der westlichen Stadt Falludscha seien ein Polizist und zwei Zivilisten gestorben. In Mossul töteten Extremisten einen Soldaten. Fünf Polizisten wurden in der Nähe von Ramadi entführt.

Blutiger Freitag

Die irakische Regierung ist zunehmend machtlos im Kampf gegen den politisch-religiös motivierten Terror. Erst am Freitag starben bei einer Serie von Anschlägen und Selbstmordattentaten landesweit mindestens 75 Menschen, Dutzende wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen verletzt.

Allein durch die Explosion einer Autobombe vor einer Moschee in Bakuba nordöstlich der Hauptstadt Bagdad kamen 38 Menschen ums Leben. Nach Angaben von Polizei und Krankenhausärzten erlitten mehr als 55 Menschen Verletzungen. Der Sprengsatz detonierte in einem geparkten Fahrzeug, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet aus der sunnitischen Sarija-Moschee strömten.

Bei einem Bombenanschlag westlich von Bagdad wurden mindestens 20 Menschen getötet, als in der Stadt Amariya kurz nacheinander zwei Bomben am Straßenrand explodierten. Weitere 45 Menschen seien dabei verletzt worden, meldete der irakische Sender Sumeria TV.

"Spannungen zwischen den Religionsgruppen schüren"

Ein weiterer Sprengsatz detonierte neben dem Trauerzug für einen Schiiten, der am Vortag in Bagdad einem Anschlag zum Opfer gefallen war. Dabei kamen zehn Menschen ums Leben. Augenzeugen in der südlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Al-Madain sprachen von 32 Verletzten.

Eine weitere Autobombe detonierte in Bagdad in der Nähe einer Trauerfeier für den ermordeten Bruder eines irakischen Politikers. Die Polizei zählte dort sieben Todesopfer und zehn Verletzte. Mahmud al-Masari war am Vortag in Bagdads Viertel Al-Bajaa Opfer eines Attentates geworden. Er war der Bruder des sunnitischen Parlamentsabgeordneten Ahmed al-Masari von der Al-Irakija-Liste. Der Parlamentarier gab "Milizen, die Spannungen zwischen den Religionsgruppen schüren" die Schuld an dem Attentat.

Allein 700 Todesopfer im April

Die Gewalt im Irak hat in den vergangenen Monaten als Folge des Streits zwischen den Sunniten-Parteien und dem schiitischen Regierungschef Nuri al-Maliki wieder zugenommen. Auch am Freitag demonstrierten in Falludscha und Samarra nach dem islamischen Gebet wieder zahlreiche Angehörige der sunnitisch-arabischen Minderheit gegen Al-Maliki. In der nördlichen Stadt Stadt Samarra wurde der Protest von sunnitischen Geistlichen angeführt.

Nach UN-Angaben waren im vergangenen April mehr als 700 Menschen getötet worden. Derart hohe Opferzahlen hatte es im Irak seit 2008 nicht mehr gegeben.

steh/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?