Jemen

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Rauchwolke nach Angriffen auf Teheran

Union: Tod Chameneis ist Chance für Iran - Merz äußert sich am Nachmittag

Die Tötung des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, und von Mitgliedern der iranischen Führung wird in der Union als Chance gesehen. Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht in Chameneis Tod die Möglichkeit für eine Befreiung des Landes von der Mullah-Herrschaft und für eine demokratische Zukunft. Die CSU nannte die Tötungen "eine gute Nachricht". Kanzler Friedrich Merz (CDU) will sich am Nachmittag äußern.
Aus dem Im Iran gibt es nach der Tötung Chameneis sowohl Berichte über Trauer als auch über ausgelassenes Feiern. Foto: Vahid Sa

Nahost Wie geht es im Iran nach Chameneis Tod weiter?

Im Iran ist mit der Tötung Chameneis eine Ära zu Ende gegangen. Zunächst bombardieren Israel und die USA das Land weiter. Der Nahe Osten steht womöglich vor einem großen Umbruch.
Bewaffnete Kämpfer im Jemen

Jemen: Von Saudi-Arabien unterstütztes Militärbündnis erobert ölreiche Region zurück

Im Jemen hat ein von Saudi-Arabien unterstütztes Militärbündnis nach jemenitischen Angaben die ölreiche Region Hadramaut zurückerobert. Die von Riad unterstützten Kräfte hätten bei dem am Freitag gestarteten Einsatz einen "Rekord-Erfolg" gegen die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte STC-Miliz erzielt, erklärte der Vorsitzende des jemenitischen Präsidialrates, Raschad al-Alimi, am Samstag. Das Militärbündnis habe "alle Militär- und Sicherheitsstellungen in der Provinz" an der Grenze zu Saudi-Arabien zurückerobert.
Rauchwolke nach saudiarabischen Angriffen (Bild aus AFP-Video)

Jemen: Von Emiraten geförderte Miliz ruft Übergangsphase bis zur Abspaltung des Südens aus

Die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte STC-Miliz im Jemen, die zuletzt größere Geländegewinne erzielt hatte, hat eine zweijährige "Übergangsphase" bis zu einer erneuten Unabhängigkeit des Südjemen verkündet. Zugleich warnte die Gruppierung am Freitag, sie werde die Unabhängigkeit "unverzüglich" ausrufen, sollte der südliche Jemen erneut angegriffen werden. Das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis führte am selben Tag Luftangriffe gegen die Miliz aus und tötete nach deren Angaben dabei 20 Kämpfer.
Mann im Jemen mit Flagge des Südlichen Übergangsrates (STC)

Nach 24-Stunden-Frist Saudi-Arabiens: Emirate ziehen Streitkräfte aus Jemen ab

Nach einer entsprechenden Aufforderung  Saudi-Arabiens und des Jemen ziehen die Vereinigten Arabischen Emirate ihre verbliebenen Streitkräfte aus dem Jemen ab. Das Verteidigungsministerium der Emirate gab am Dienstag in einer Mitteilung "die Auflösung der im Jemen verbliebenen Anti-Terror-Teams" bekannt. Im Jemen hatte sich der Konflikt zwischen Kräften, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt werden, und dem von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnis zuletzt verschärft. Auslöser war ein Vorstoß der von den Emiraten unterstützen jemenitischen Bewegung STC.