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Sprengstoff-Fund in Schweden: Wie anschlagsicher sind deutsche AKW?

Im schwedischen Atomkraftwerk Oskarshamn ist ein Handwerker mit Sprengstoffspuren an der Tasche entdeckt worden. Doch das Sicherheitssystem funktionierte. Wie sieht es in Deutschland aus? Könnte ein Anschlag eines Einzeltäters erfolgreich sein?

Von Christoph M. Schwarzer

Glück gehabt. An der Sicherheitsschleuse des Atomkraftwerks im schwedischen Oskarshamn schlugen die Alarmglocken des Sprengstoffdetektors bei einem Mitarbeiter an. Spuren von TATP, dem Explosivmaterial, das bei den Anschlägen in der Londoner U-Bahn im Juli 2005 zu verheerenden Schäden führte, wurden gefunden. Also besser: Kein Glück gehabt, sondern nur ein gut funktionierendes Überwachungssystem.

Unabhängig davon, ob der Handwerker einen Anschlag auf das von Eon betriebene AKW verüben wollte, oder ihm nur zufällig TATP-Reste, etwa von der Jagd, anhafteten - die Debatte um die Terrorsicherheit von Kernkraftwerken wird jetzt wiederaufleben. Was ist, wenn ein ideologisch verblendeter Einzeltäter eine Bombe einschmuggeln möchte? Das, sagt Wolfgang Neumann, sei sehr schwierig. Und selbst wenn es gelingen würde, sei ein Super-GAU wie in Tschernobyl sehr unwahrscheinlich, so der Gutachter mit dem Schwerpunkt Atomenergienutzung der Gruppe Ökologie in Hannover.

"Es müsste schon eine Menge zusammenkommen"

Um den eigentlichen Betrieb, also die Stromproduktion, eines der 16 deutschen AKW zu stören, müsste nach Neumanns Worten schon eine ganze Menge zusammenkommen. "Externe Mitarbeiter, die zum Beispiel für Reparaturarbeiten einmalig Zugang zu einem Kraftwerk hätten, werden mehrfach überprüft, Ausweis- und Taschenkontrolle inklusive", sagt er. Darüber hinaus hätten sie keinen Zugang zu besonders sensiblen Bereichen. Bestenfalls, so Neumann, könnten sie durch profunde Kenntnis einer Atomanlage einzelne, für die Sicherheit wichtige Leitungen zerstören. Das Ergebnis wäre dann ein Störfall ähnlich dem des Vattenfall-AKWs bei Hamburg, wo durch einen Trafobrand mehrere Systeme ausfielen.

Eine Schwachstelle ist die so genannte Konditionierungseinrichtung, dort wo Abfall umgefüllt und versiegelt wird. Wäre sie Ziel eines Anschlags, könnte zwar Radioaktivität freigesetzt werden, ein GAU wäre das aber nicht. Um den zu provozieren, fällt Gutachter Neumann nur ein Fall ein, ein sehr theoretischer: "Wenn ein Reaktorfahrer im Kontrollraum umgedreht worden wäre, könnte er bei hoher Sachkenntnis die Anlage manipulieren." Mit "umdrehen" meint Neumann gehirngewaschen oder zum Terroristen geworden.

Die Betreiber achten nach eigener Aussage genau darauf, wer bei ihnen arbeitet. Im Einzelnen werden die Sicherheitskonzepte nicht preisgegeben: "Darüber geben wir keine Auskunft", sagt Ulrich Schröder vom süddeutschen Versorger EnBW. Und auch, warum die Antwort auf viele Fragen schlicht "kein Kommentar" lautet: Wer zu viel über seine Sicherheitseinrichtungen rede, gefährde sie. Bekannt werden dürfe nur, dass sowohl Besucher als auch Mitarbeiter überprüft werden, und dass es in jedem Fall mehrstufige Kontrollen gäbe.

Aus Sicherheitsgründen keine Details

Das bestätigen auch die zuständigen Behörden. Federführend ist das Bundesumweltministerium (BMU), dass das Regelwerk vorgibt, wie die Betreiber ihre Anlagen sichern müssen. In sparsamen Worten heißt es vom BMU, dass in deutschen AKW "Maßnahmen gegen Einzeltäter" zu den Vorkehrungen gehören, diese dürfe man aber aus Sicherheitsgründen nicht konkret kommunizieren. Auch das Bundesinnenministerium, das in diesem Zusammenhang für die Bewertung der Gefahrensituation zuständig ist, bestätigt eine "Überprüfung aller Sicherheits- und Schutzmaßnahmen“ nach den Terroranschlägen vom 1. September 2001. Das Ergebnis der Zusammenarbeit aller Stellen seien unter anderem "Zuverlässigkeitsprüfungen des gesamten Personals der KKW, intensive Personen- und Materialkontrollen sowie baulich-technische Schutzmaßnahmen".

Also alles in Butter bei den 16 inländischen Kernkraftwerken, die ein rundes Viertel der deutschen Stromversorgung sichern? Jein. Denn das Restrisiko der Kernkraftwerke, durch den Terroranschlag eines Einzeltäters ernsthaft gefährdet zu werden, ist minimal. Gleich Null ist es nicht.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(