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Unruhen in Tibet: China bestätigt Tote - und droht Tibetern

Bei den gewalttätigen Protesten in Tibet sind nach neuesten chinesischen Angaben 22 Menschen ums Leben gekommen, die tibetische Exilregierung dagegen spricht von knapp 100 Toten. Nun schließt EU-Parlamentspräsident Pöttering einen Olympia-Boykott nicht mehr aus.

Die chinesischen Behörden setzten am Samstag ein weiteres Mal ihre Angaben zu den Todesopfern der Unruhen vom 14. März in der tibetischen Hauptstadt Lhasa herauf. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dass fünf weitere Bewohner und ein Polizist ihren Verletzungen erlegen seien. Dadurch sei die Zahl der Toten auf 22 gestiegen. Mehr als 600 Menschen seien verletzt worden, berichtete Tibets Regierung laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua vom Samstag.

Exiltibeter sprechen von über 100 Toten

Über die Zahl der Toten oder Verletzten unter demonstrierenden oder randalierenden Tibetern wurden keine Angaben gemacht. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung kamen bei den Unruhen allerdings 99 Tibeter in Lhasa und 19 in der Provinz Gansu ums Leben.

Wegen der butalen Niederschlagung der Autonomieproteste hat nun EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering China mit einem Olympia-Boykott gedroht. Die Regierung müsse unverzüglich mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, verhandeln, forderte der CDU-Politiker in der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. Blieben Signale der Verständigung aus, seien Boykottmaßnahmen gerechtfertigt. "Wir sollten einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking nicht ausschließen. Wir wollen erfolgreiche Spiele - aber nicht zum Preis des kulturellen Völkermords an den Tibetern, von dem der Dalai Lama spricht."

Europa dürfe Selbstachtung nicht verlieren

Für Mittwoch kündigte Pöttering eine Sondersitzung des europäischen Parlaments über die Lage in Tibet an. Die EU-Staaten forderte er zur geschlossen Verteidigung der Menschenrechte in Tibet auf. Zudem stellte Pöttering die Entwicklungszusammenarbeit mit Peking infrage. Bei allem gegenseitigen Interesse dürfe Europa seine Selbstachtung nicht verlieren. Parlamentsvertreter hatten am Donnerstag erklärt, die Überlegungen der Abgeordneten reichten von einem Boykott der Eröffnungsfeier durch Politiker bis hin zum Fernbleiben der EU-Athleten während der gesamten Olympischen Spiele. Die EU hat sich bislang gegen einen Olympia-Boykott ausgesprochen, ebenso Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Davon unbeeindruckt hat China am Samstag eine "entschlossene Niederschlagung" der tibetischen Protestbewegung angekündigt. Die kommunistische Parteizeitung "Renmin Ribao" schrieb am Samstag in einem Leitartikel: "Wir müssen die üblen Absichten der sezessionistischen Kräfte durchschauen, das Banner der sozialen Stabilität hochhalten und die Verschwörung der 'tibetischen Unabhängigkeitskräfte' entschlossen niederschlagen."

Fahndung nach tibetischen Aktivisten

Die chinesische Regierung hat auf die größte Herausforderung in Tibet seit dem Aufstand von 1959 mit einer massiven Truppenverstärkung reagiert. Die Behörden haben zudem eine Liste mit den Namen von 21 meistgesuchten Aktivisten der Protestbewegung veröffentlicht.

Außerdem hat China hat vor einer Ausbreitung der Unruhen auf die von Muslimen bewohnte Region Xinjiang gewarnt. "Egal ob es um die Unabhängigkeit Tibets, die Unabhängigkeit Xinjiangs oder die Unabhängigkeit Taiwans geht, das Ziel ist immer gleich - Chaos zu stiften und sich vom Mutterland abzuspalten", hieß es am Samstag in einem Kommentar in den staatlichen Nachrichten. In der Autonomen Region Xinjiang leben Uiguren. Separatistengruppen fordern die Unabhängigkeit.

Dalai Lama bleibt bei Gesprächsangebot

Chinas amtliche Medien stellten die Vorgänge so dar, dass die meisten Randalierer "von einer Hand voll Schurken angestiftet" oder einige sogar "gezwungen" worden seien, an den Protesten teilzunehmen. Die meisten seien einfache und ahnungslose Bürger gewesen. Diese Darstellung passt zum Vorwurf der Pekinger Führung, der Dalai Lama habe die Proteste von langer Hand vorbereitet und organisiert. Die Beschuldigung wies ein Sprecher des exilierten religiösen Oberhauptes der Tibeter im indischen Dharamsala erneut zurück. "Die Proteste waren nicht koordiniert, niemand hatte sie unter Kontrolle", sagte der Sprecher. "Wir bedauern, dass sie in Gewalt ausgeartet sind. Der Dalai Lama ist immer gegen Gewalt gewesen", zitierte ihn der US-amerikanische Sender Radio Free Asia (RFA).

AP/DPA / AP / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.