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"Guns N' Roses": US-Kultrocker Axl Rose wettert gegen Trump und die Republikaner

Auf der einen oder anderen politischen Veranstaltung im Umfeld Donald Trumps schallte in letzter Zeit Musik der US-Rockband "Guns N' Roses" aus den Boxen. Was Frontmann Axl Rose davon hält, verriet er mit einem wütenden Post auf Twitter. 

"Guns N' Roses"-Frontmann Axl Rose twittert gegen Donald Trump

Axl Rose bei einem Konzert seiner Band "Guns N' Roses"

DPA

Donald Trump und Guns N' Roses scheinen auf dem ersten Blick nicht unbedingt zusammen zu passen. Auf politischen Veranstaltungen des US-Präsidenten wird während des derzeitigen Wahlkampfs dennoch häufig Musik der Kultrocker gespielt - ohne Genehmigung. Frontmann Axl Rose hat dafür wenig Verständnis. Es gebe jemanden im Weißen Haus, der wenig Achtung vor der Wahrheit, Moral oder Empathie jeder Art habe, twitterte Rose am Sonntag.

In einer Reihe weiterer Tweets ließ der Sänger seinem Frust freien Lauf, weil die Republikaner Schlupflöcher suchten, um ohne Genehmigung Musik der Gruppe auf politischen Veranstaltungen zu spielen.

Axl Rose wirbt für die oppositionellen Demokraten

Es sei schon eine Art Ironie, dass Trump-Unterstützer der "Anti-Trump-Musik" zuhörten, spottete der Sänger. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele von ihnen das verstehen oder sich darum scheren." Rose hatte in der vergangenen Woche dazu aufgerufen, bei den Zwischenwahlen an diesem Dienstag für die oppositionellen Demokraten zu stimmen.

Auch andere Musiker haben Trump gebeten, keine Songs von ihnen während Wahlkampfveranstaltungen zu spielen. Dazu gehören Steven Tyler von Aerosmith, Twisted Sister sowie Elton John, wie die Nachrichtenseite "The Hill" berichtete.

Guns N' Roses landeten in den 80ern und 90ern mit "November Rain", "Sweet Child O' Mine", "Knockin' On Heaven's Door" und "Paradise City" große Hits. Die Musiker um Axl Rose und Gitarrist Slash waren danach lange zerstritten. Die Band trat 2016 erstmals nach 20 Jahren wieder in Original-Formation auf.

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sve / DPA