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Müll-Offensive: Wasserspender sollen London vom Plastikmüll befreien

Ohne Getränk in der Hand ist heutzutage kaum noch jemand unterwegs. Das führt in der britischen Hauptstadt zu so viel Einweg-Plastikmüll, dass Bürgermeister Sadiq Khan nun aufräumen will. Er investiert in ein spannendes Pilotprojekt.

Ein Jogger steht vor dem Big Ben und trinkt aus einer Plastikflasche

Einweg-Plastikflaschen verursachen täglich riesige Müllberge. In London soll damit Schluss sein: Im Sommer startet ein Pilotprojekt, für das 750.000 Pfund (rund 850.000 Euro) in Wasserspender investiert werden, sodass Mehrweg-Trinkflaschen nachgefüllt werden können.

Es soll ein Netzwerk aus Trinkbrunnen werden, das in diesem Jahr in London entstehen soll – Bürgermeister Sadiq Khan, 48, sagt dem Plastikmüll den Kampf an. In der britischen Hauptstadt sollen sie dabei helfen, das Nachfüllen von Mehrwegflaschen zu erleichtern. Zunächst plant er 20 neue Trinkbrunnen in fünf Bezirken der Stadt, die bereits im Februar und März aufgestellt werden. Wenn der Plan aufgeht, ist eine Investition von insgesamt 750.000 Pfund (rund 850.000 Euro) über drei Jahre hinweg vorgesehen, berichtet der "Guardian". Das Rathaus geht mit gutem Beispiel voran, dort werden Plastiktassen, -flaschen und -besteck komplett abgeschafft.

"Wir sollten kein Einweg-Plastik benutzen, die Auswirkungen auf die Umwelt sind ungeheuer", erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Shirley Rodrigues dem Blatt. "Wir müssen das nun angehen und den Gebrauch in London stoppen." Am 25. Januar werden die Pläne dem Haushaltausschuss vorgelegt.

Bristol hat's vorgemacht

Der freie Zugang zu Trinkwasser ist eine Investition, die dem Vorbild von Bristol folgt. Dort startete 2015 eine "Nachfüll-Kampagne", mit der binnen Monaten 200 Geschäfte gewonnen werden konnten, ihr Leitungswasser zum Nachfüllen zur Verfügung zu stellen. Über eine Nachfüll-App lassen sich die nächstgelegenen Nachfüllstationen anzeigen.

In Großbritannien wird mit der Kampagne #OneLess um größeres Umweltbewusstsein gekämpft. "Weil alles, was wir tun, das Meer betrifft", lautet der Claim der Stiftung Zoological Society of London, die sich weltweit für den Schutz von Tieren und die Erhaltung ihrer Habitate einsetzt. 

Deutschland, da geht noch was!

Derzeit wird noch nicht in allen Städten Geld dafür in die Hand genommen, kostenlos ein menschliches Grundbedürfnis zu versorgen. Hamburg Wasser zum Beispiel hat damit begonnen – doch existieren in der Hansestadt bislang nur fünf Trinkwassersäulen, aus denen sich gekühltes Wasser zapfen lässt. Im Winter müssen sie zudem abgestellt werden. 

Auf der Karte von Refill Deutschland sind die bundesweit existierenden Stationen eingezeichnet, an denen man seine Wasserflasche auffüllen beziehungsweise Leitungswasser trinken kann. Es dürften durchaus mehr sein!

Plastikmüll
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.