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+++ Live-Ticker+++Stuttgart-21-Schlichtung+++: Die dritte Runde ist beendet

Die Schlichtung in Stuttgart ist zu Ende. Verfolgen Sie das Spektakel im stern.de-Liveticker.

18:07 Uhr: Der dritte Tag ist zu Ende

Nach acht Stunden ist der dritte Schlichtungstag in Stuttgart zu Ende gegangen.

17:32 Uhr: Die Zukunft ist schnell

Gerhard Heimerl guckt nach vorne: Weil auch Güterzüge in einigen Jahren so schnell wie heutige Personen-Hochgeschwindigkeitszüge fahren werden, ist es unnötig, jetzt noch spezielle Güterzugtrassen zu bauen. Trassenplanung verlangt offenbar große Weitsicht.

17:20 Uhr: Die Krux mit der Geislinger Steige

Es geht auch halbwegs unideologisch: Etwa wenn ein Vertreter der privaten Güterzugbetreiber darüber klagt, dass die Querung der Geislinger Steige mit Hilfe einer Schiebelokomotive die ohnehin schon geringen Margen der Branche fast vollständig aufbrauchen würde. Außerdem würde S21 den Ausbau andere Strecken blockieren. Da kann Bahnvorstand Kefer wenig gegen sagen. Allerdings verweist er darauf, dass das Gesamtpaket des Projekts Trassen freimachen würde, die dann vom Güterverkehr genutzt werden können.

17:00 Uhr: Wie eng darf eine Kurve sein?

Die Geislinger Steige - ein schwieriges Terrain - auf allen Ebenen. An einer Stelle verläuft nach den gültigen Bahnplänen die angeblich engste Kurve für Hochgeschwindigkeitszüge weltweit. Nach Ansicht der Kritiker würde dies aber bedeuten, dass hier der Zug künstlich auf 250 km/h ausgebremst wird. Stimmt nicht, sagt Volker Kefer: An dieser Stelle sei immer eine Geschwindigkeit von 250 km/h geplant gewesen. Wegen der engen Kurve oder trotz der engen Kurve sagt er leider nicht.

16:45 Uhr: Der Schlichter möchte nicht mehr wissen

Immer öfter muss Heiner Geißler die Aussagen der S21-Gegner für die "Leute da draußen" übersetzen. Schon den ganzen Tag haben die Kritiker Schwierigkeiten damit, ihre Anliegen in klare Worte zu fassen. Wenn sich ein Experte wie Matthias Lieb in Details über den Kilometerpreis von Bahntrassen verliert, möchte selbst der Schlichter irgendwann nichts mehr wissen.

16:24 Uhr: Schimpfe vom Vater der Trasse

"Ich würde gerne wissen, woher die Gegner wissen wollen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Neubaustrecke so schrecklich ausfallen wird? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur: Die jetzt geplante Strecke hat von allen geplanten Strecken das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. Alles andere ist reine Spekulation." Rumms, das hat gesessen. Der, der das sagt ist Gerhard Heimerl - der Hochgeschwindigkeitstrassenplaner von Stuttgart.

16:18 Uhr: Frau Gönners gewagtes Versprechen

Baden-Württembergs Verkehrsministerin Tanja Gönner verspricht: Das Bahnfahren in ihrem Bundesland soll trotz der enormen Kosten von S21 nicht teuerer werden.

16:10 Uhr: Mehr Menschen ins System

Was sagt ein Bahnvorstand, wenn er will, dass die Leute vom Auto auf die Schiene wechseln? Oder anders gesagt: Wenn er mehr Kunden haben will? Richtig: "Es geht darum, dass mehr Menschen ins System kommen." (Volker Kefer)

16:05 Uhr: Es wird der Golf gegen Porsche ausgespielt

Golf gegen Porsche - heute ein oft benutztes Bild der Diskutanten. Der Porsche ist der aktuell geplante Streckenausbau Wendlingen - Ulm. Ziel: Die Fahrzeit auf der Strecke Stuttgart - München um eine halbe Stunde zu verkürzen. Verkehrsplaner Gerd Hickmann, sagt: "Wir erreichen mehr Mobilität wenn wir uns für das gleiche Geld zehn Golfs kaufen als zwei Porsches." In anderen Worten: Um Strecke Stuttgart -München zeitlich zu verkürzen, sollen einiger Streckenabschnitte sowie einige Regionalstrecken ausgebaut werden (Golf-Variante). Immerhin so etwas wie ein Verkehrskonzept der Gegner.

15:45 Uhr: Ein bisschen Einigkeit

Soweit herrscht Einigkeit: Eine schnelle Bahnverbindung zwischen Mannheim -Stuttgart - Ulm - München wollen im Prinzip alle, allerdings nicht zu allen Bedingungen.

15:30 Uhr: Punkt für die Befürworter

Flug vs. Bahn - die alte Diskussion. Wie lange braucht man von München-Zentrum nach Köln-Zentrum mit dem Flugzeug? Volker Kefer rechnet vor: Anderthalb Stunden Anfahrt und Einchecken, eine Stunde Flug, eine Stunde auschecken und Abfahrt. Die Bahn braucht ungefähr genauso lange. Beifall von allen Seiten. Folgerung: Die Bahn ist eine Alternative zum Flugzeug. Nur: Darum gehe es nicht, sagt Verkehrsplaner Gerd Hickmann, denn das Flugzeug hat nur einen Anteil von vier bis fünf Prozent am gesamten Verkehrsaufkommen. Es müsse darum gehen, den Verkehr vom Auto auf die Schiene zu bekommen. "Deswegen wollen wir ja die Strecke Wendlingen - Ulm ausbauen", sagt Verkehrsministerin Tanja Gönner. Punkt für die Befürworter.

15:20 Uhr: Alternativlos dagegen

Das ist taktisch natürlich unklug: Worüber soll man diskutieren, wenn sich die S21-Gegner zwar gegen sämtliche Verkehrspläne von Bahn und baden-württembergische Landesregierung stellen, sie selber aber keinerlei Alternativen vorschlagen?

15:05 Uhr: Viele Fragen, wenig Antworten

Schon wieder eine Bahn-Präsentation: Die gleiche zu Beginn, Zunahme des Personenverkehrs zwischen den Metropolen. Matias Lieb vom Verkehrsclub weist daraufhin, dass der größere Zuwachs beim Güterverkehr stattfindet. Und: Wie hoch der Zuwachs beim Personenverkehr bis 2025 sein wird, darüber gibt es verschiedene Interpretationen der vorgelegten Zahlen. Keine klaren Antworten gibt es auch nicht über das Problem, welche Flugstrecke die Bahnstrecke Wendlingen - Ulm ersetzen soll.

14:50 Uhr: Es wieder nur ums Geld

Haarige Verfahrensfragen: Über was genau soll eigentlich gesprochen werden. Vorschlag Kefer: "Also, wir haben KEINEN Dissens darüber, dass es zu einer schnelleren Strecke kommen soll?!" Nein, kommt es von der Gegnerbank: "Wir haben KEINEN Dissens darüber, dass es zu einer Beschleunigung kommen soll. Aber nicht um jeden Preis", sagt der Stuttgarter Fraktionschef der Grünen, Winfried Kretschmann. Es geht also ums liebe Geld. Schwieriges Thema für Schwaben.

14:37 Uhr: Weiter geht's

Frisch gestärkt kommen Schlichter Geißler und die 28 Beteiligten zurück aus der Mittagspause. Nun wird über das Projekt der Gegner, "K21", diskutiert.

13:36 Uhr: Pause

Zwischenfazit zur Pause: Die Fachleute hauen sich ihre Untersuchungen zur Neubaustrecke Wendlingen - Ulm um die Ohren. Überzeugen aber kann keine Seite die andere. Der Zuschauer bleibt auch ratlos zurück, außer vielleicht, er hat Bahninfrastrukturwesen mit Nebenfach Geologie und Baugenehmigungswissenschaften studiert. Immerhin wurde aber das Missverständnis mit der Magistrale geklärt. Buhmann des Tages ist Florian Bitzer aus dem Technischen Straßenbahnvorstand, der a) den S21-Gegnern Streckenvorschläge unterstellt, die sie nicht gemacht haben wollen und sich damit den erheblichen Unmut des Plenums zuzieht und b) sich zu sehr in Fachchinesisch ergeht. Schlichter Heiner Geißler, Mahner und Ruhepol, gibt immer Einführungen in das Vortragswesen: "Sprechen Sie langsam. Erklären Sie Fachwörter und Abkürzungen. Benutzen Sie keine Hauptwörter. Lassen Sie sich nicht von Menschen irritieren, die den Kopf schütteln oder in der Nase bohren." Um 14.20 Uhr geht's weiter

13:20 Uhr: Pause noch nicht in Sicht

Magistrale hin, Magistrale her: Volker Kefer möchte die Diskussion über dieses Thema am liebsten beenden, weil sie nichts zu dem eigentlichen Problem beitrage. Anders Tanja Gönner und weitere S21-Befürworter. Ingulf Leuschel, Bahnbevollmächtigter für Berlin und drei weitere Experten halten die Sache am Kochen. Heiner Geißler wird seinen Mittagsessen nach hinten verschieben müssen.

12:55 Uhr: Bahnkunde für Anfänger

Volker Kefer muss sich zusammenreißen: Nochmals wird er von Geißler genötigt, allen Beteiligten eine kleine Einführung in Bahnkunde zu ergeben. Zum Beispiel, was genau eine Magistrale ist. Kurz gesagt, eine transeuropäische Strecke, um den Bahnverkehr besser verwalten und harmonisieren zu können. Klarer wird nun auch, was es mit der neuen EU-weiten Signaltechnik auf sich hat: Dauert lange einzuführen, hilft aber den Zugverkehr besser zu lenken. Das Faszinierende am Bahnvorstand ist, dass er es schafft, auch komplizierte Dinge relativ einfach zu erklären - mit dem für ihn schönen Nebeneffekt, die S21-Gegner dadurch wie ahnungslose Naivlinge aussehen zu lassen.

12:45 Uhr: Warum die Magistrale völlig irrelevant ist

Endlich mal eine Ansage: "Für die Fahrzeiten spielt die Magistrale keine Rolle. Die Magistrale ist für die Wirtschaftlichkeit völlig irrelevant. Es geht darum, die Leute in die Züge zu bekommen." Sagt Bahnvorstand Volker Kefer und erntet basses Erstaunen. Die S21-Gegner fordern, wenn das so ist, möge die Bahn aber bitte auch nicht mehr damit werben.

12:35 Uhr: Wann geht es hier zum Mittag?

Geißler fühlt sich sehr wohl, so als Mittelpunkt des Ganzen: "Ach, Herr Kefer, Sie wollen über die Magistrale reden? Ich dachte, wir wollen jetzt Mittagessen?! Aber ich habe noch nicht so arg Hunger also machen wir jetzt weiter."
Pause wird um 13 Uhr gemacht.

12:25 Uhr: Wo waren wir jetzt?

Karlheinz Rössler weiß, wie man eine ganz bestimmte Kurve auf der Neubaustrecke kriegen kann. Will aber keine Grafik zeigen, weil er den "branchenüblichen" Ideenklau fürchtet.´Es folgt Herrn Kefer: Der Bahnvorstand fasst den Diskussionszwischenstand wie folgt zusammen: "Es geht bislang um diese vier Bereiche: die Magistrale, den Güterverkehr, einigen Trassierungsfragen, und Sonstiges." Heiner Geißler weiß nicht recht, wie es nun weitergehen soll.

12:10 Uhr: 20 Millionen Euro Mehrkosten pro Kilometer

Es blitzt wieder: Schon bei den vorigen Gesprächen hat das Symbol für langsame Zugpassagen für Erheiterung gesorgt. Auch Karlheinz Rössler, ebenfalls Verkehrsberater, hat die roten Blitze im Gepäck. Sinn: Zu illustrieren, wo sich überall Lücken im so genannten Hochgeschwindigkeitsnetz auftun. Auf französischer Seite gibt es keine, auf deutscher und österreichischer Seite dagegen so viele, dass man - ob mit oder ohne Wendlingen - Ulm - nicht ernsthaft von einem Hochgeschwindigkeitsnetz sprechen könne. Außerdem sei die Verbindung viel zu teuer: Schätzungen der Bahn zufolge kostet der Kilometer knapp 50 Millionen Euro. Schätzungen des Verkehrsberaters zufolge kostet der Kilometer aber rund 70 Millionen Euro Zum Vergleich: Die Franzosen bauen für 10 Millionen den Kilometer. Angesichts solcher Beispiele wundern einen die ausufernden Kosten von anderen Großprojekten nicht mehr.

11:50 Uhr: Geißler muss sich wieder ärgern

Berater Holzhey zweifelt daran, dass die Neubaustrecke wirtschaftlich sein könne. Zum einen sei die Bedeutung des internationalen Verkehrs, dessen Teil der Abschnitt werden soll, völlig überbewertet. Und zum anderen sei die Strecke für den Güterverkehr bei weitem nicht so attraktiv, wie immer dargestellt. Trotz aller schönen Zahlen und Präsentationen muss Geißler wieder schimpfen: "Diesen Vortrag können sie vor Fachpublikum halten, aber nicht hier in einem bürgerdemokratischen Forum. Ich muss darauf bestehen, damit die Zuschauer nicht irgendwann abschalten."

11:30 Uhr: Der Berater spricht Klartext

Endlich mal wieder jemand, der das klare und verständliche Wort schätzt: Michael Holzhey von der Verkehrsberatungsfirma KCW sagt: Herr Bitzer sei einer dieser typischen sturen Bahn-Planer, deren Vorhaben immer nur so und nie anders umzusetzen seien. In nur wenigen Sätzen haut der Berater den Sinn der Neubaustrecke auseinander. Leider stützt er sich dabei auf gemutmaßte Zahlen, was seine Thesen etwas wackelig erscheinen lassen.

11:10 Uhr: Was erlaube Bitzer?

Geißler vermittelt auch zwischen Bürokraten- und normalem Deutsch: "Ertüchtigung einer Bahnstrecke heißt Verbesserung einer Bahnstrecke". Fazit von Florian Bitzer: "Die Vorschläge der S21-Gegner sind nicht durchsetzbar". Doch das Problem bleibt: Das, worauf sich der Befürworter bezieht, scheint von niemanden gewollt zu sein. Darüber echauffiert sich auch Heiner Geißler und bittet darum, künftig erst Forderungen und dann die Kritik daran vorzutragen. Weiteres Problem: Herr Bitzer unterstellt anscheinend Pläne, die die Gegner so nie gemacht hätten. Wenn das noch einmal vorkomme, so Schlichter Geißler, drohe Unfrieden.

10:50 Uhr: Der Brückenbau zu Plochingen

Florian Bitzer von "Wir sind Stuttgart 21" vertieft das Thema Streckenverlauf Wendlingen - Ulm. Leider neigt der junge Mann zu Substantivierungen, wie Heiner Geißler anmahnt. Es folgen Vorschläge, wie die Strecke zu optimieren sei. In Plochingen etwa könnte man so genannte Überwerfungsbauwerke errichten, in diesem Fall Brücken. Göppingen dagegen müsse untertunnelt werden. Zu Recht wenden die S21-Gegner ein, warum Herr Bitzer überhaupt diese Vorschläge referiert. Auch Geißler zweifelt. Das Problem an der Angelegenheit: Bitzer kritisiert "Trassierungen", die der Öffentlichkeit nicht "vollumfänglich" (Tanja Gönner) bekannt sind.

10:30 Uhr: Die Bahn rechnet wieder

Volker Kefer holt seine mittlerweile berüchtigten Präsentationen hervor. Darauf zu sehen die steile These: "Der Verkehr zwischen den Metropolen wird in den nächsten Jahren zunehmen." Davon sei auch die Bahn betroffen. Die Krux mit den Bahnanbindungen allerdings sei, dass alles mit allem zusammenhänge: Die umstrittene Schnellfahrstrecke, um die es heute geht, entlastet auch den Regionalverkehr bis runter nach Friedrichshafen, sagt der Bahnvorstand. So weit, so gut. Es geht ans Eingemachte: Warum hat sich die Bahn bei der Verbindung Wendlingen -Ulm für die "Heimerl-Trasse" entschieden und nicht für die "Krittian-Trasse"? Kefer spricht von "Anschmiegen an die Autobahn", "Neuzerschneidungen", "Durchfahrungen von Ortsbebauungen", "Trassierung". Bahnsprech, der zusammen mit einigen Zahlen durchaus überzeugend klingt.

10:20 Uhr: Dicke Luft im Schlichtungssaal

Die jüngsten Protestaktionen der S21-Gegner erregen die Gemüter: Heiner Geißler mahnt die Friedenspflicht an, glättet aber auch gleich die Wogen, in dem er darauf hinweist, dass man nicht für alles verantwortlich sein könne, was am Rand geschehe. Er meint die aus der Schlichtung ausgestiegenen "Baumschützer". Aber, so die Parallele: "Mit den Piusbrüder identifiziert sich in der Katholischen Kirche ja auch nicht jeder und so ist es hier mit den Baumschützern." Johannes Bräuchle, von "Wir sind Stuttgart 21", sieht die Friedensprflicht verletzt und erwartet nun, dass man sich von den Ereignissen der letzten Tage distanziert.

10:07 Uhr: Dank an die Beteiligten

Der Schlichter kommt etwas zu spät: Erst kurz nach 10 Uhr schlendert Heiner Geißler gutgelaunt in den Schlichtungssaal des Stuttgarter Rathauses. Der höfliche Herr bedankt sich zu Beginn zunächst bei all den Mitarbeitern die hinter den Kulissen die Mediation ermöglichen. Sein Dank geht auch an die Medien im Allgemeinen und ans Fernsehen im Besonderen, Stichwort Transparenz. Zu den Stichwörtern "ausbleibende Annäherung" zitiert der Schlichter die alten Lateiner mit den Worten: "Noch ist nicht aller Tage Abend".

10 Uhr: Es geht los

In der dritten Runde der Stuttgart-21-Schlichtung befassen sich Gegner und Befürworter des umstrittenen Bahnprojekts mit dem Themenkomplex Neubaustrecke Wendlingen - Ulm. Unter dem Vorsitz von Schlichter Geißler soll zudem das von den Gegnern favorisierte Alternativkonzept zu Stuttgart 21 mit dem Namen "Kopfbahnhof 21" diskutiert werden.

In den vorangegangenen beiden Runden hatte es keine Annäherung beider Seiten gegeben. Die rund 60 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wendlingen und Ulm soll die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm von derzeit 54 Minuten nahezu halbieren. Die Bahn hofft, durch den Fahrzeitgewinn innerdeutsche Fluggäste auf die Schiene zu bringen.

nik