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AfD-Wahlerfolge im Überblick: Wo die AFD am stärksten ist - und wo am schwächsten

Die AfD ist der große Sieger der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Im Nordosten der Republik erzielten die Rechtspopulisten ihr bislang zweitstärkstes Ergebnis. Ein Überblick über ihre Erfolge.

Der Spitzenkandidat der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, mit Frauke Petry und Jörg Meuthen

In die Mitte genommen: Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, stellt sich mit den beiden Bundesvorsitzenden der Presse in Berlin

Ist die AfD auf dem Weg zur Volkspartei? Die Rechtspopulisten sind nach ihrem jüngsten Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern in neun Landesparlamenten vertreten. Seit 2014 ist die Partei bei jeder Landtagswahl sowohl im Osten als auch im Westen locker über die Fünf-Prozent-Hürde gesprungen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde sie mit knapp 21 Prozent zweitstärkste Fraktion und ließ erstmals die CDU in einem Bundesland hinter sich. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie in Sachsen-Anhalt mit 24,3 Prozent, wo sie weit vor SPD und Linken zweitstärkste Kraft wurde.

Auffällig ist, dass die AfD im Osten sowohl vor dem Beginn der Flüchtlingskrise (zum Beispiel in Brandenburg) wie auch danach deutlich höhere Ergebnisse erzielt als im Westen. Allerdings sind ihre Ergebnisse in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ebenfalls nicht zu unterschätzen - alle Ergebnisse im Überblick.

Infografik: AfD in neun Landtagen vertreten | Statista


tis