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ARD-"Deutschlandtrend": Grüne weiter auf Höhenflug - kein Merz-Effekt bei der Union

Die Grünen legen in einer aktuellen Umfrage ordentlich zu - während beinahe alle anderen Parteien absacken. Nur die Union verharrt bei ihren Prozentpunkten. Wenn das so weiter geht: Nicht mehr lange?

ARD-"Deutschlandtrend": Grüne legen in neuer Umfrage wieder zu

Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, auf der 43. Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Leipzig

AFP

Kein Merz-Effekt bei der Union, die SPD im Rekordtief und die Grünen legen ordentlich zu: Nach dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" kommen die Grünen auf 23 Prozent. Damit verbessern sie sich um sechs Punkte und liegen nur noch drei Punkte hinter der Union, die bei 26 Prozent verharrt. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht nur noch 14 Prozent.    

Die AfD gibt zwei Punkte ab und kommt ebenfalls auf 14 Prozent. Die FDP verliert auch zwei Punkte auf acht Prozent, die Linke gibt einen Punkt ab auf neun Prozent. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche bundesweit 1506 Wahlberechtigte. 

So schlägt sich die Bundesregierung im ARD-"Deutschlandtrend"    

Die Zufriedenheit mit der Regierung bleibt auf niedrigem Niveau: 25 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das ist ein Punkt mehr als im Vormonat. Eine deutliche Mehrheit von 75 Prozent ist weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden (minus eins).    

Mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sind 50 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden, was einem Plus von sechs Punkten entspricht. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kommt auf 45 Prozent Zustimmung, er gibt damit einen Punkt ab. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kommen jeweils auf 44 Prozent. Scholz hält damit sein Niveau vom Vormonat, Altmaier gibt einen Punkt ab.     

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht bleibt bei einer Zustimmungsrate von 40 Prozent, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verschlechtert sich um zwei Punkte auf 38 Prozent. Mit der Arbeit des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner sind 33 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden, was einem Minus von einem Punkt entspricht. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt auf 28 Prozent Zustimmung, was einem Minus von drei Punkten entspricht.     

Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles erreicht 26 Prozent Zustimmung. Mit einem Minus von vier Punkten ist das die schlechteste Bewertung seit ihrem Eintritt ins Bundeskabinett 2013. Mit der Arbeit von Innenminister Horst Seehofer (CSU) sind nur noch 20 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden. Das ist der niedrigste Wert, der für den CSU-Chef im "Deutschlandtrend" je gemessen wurde.

fs / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.