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Bahnprojekt Stuttgart 21 Zehntausende bilden Protest-Menschenkette


In Stuttgart sind am Abend erneut Zehntausende "Stuttgart 21"-Gegner auf die Straße gegangen. Sie bildeten eine Menschenkette zwischen der CDU-Zentrale am Rotebühlplatz und der SPD-Zentrale am Wilhelmsplatz. Mit dabei: Stuttgarts SPD-Landeschef Nils Schmid.

In Stuttgart haben am Freitagabend erneut zehntausende Menschen friedlich gegen das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" protestiert. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich an der Veranstaltung etwa 35.000 Menschen, die Veranstalter sprachen gar von 69.000 Teilnehmern.

SPD-Landeschef Nils Schmid forderte zu Beginn der Demonstration, einen Baustopp, um einen Volksentscheid zu ermöglichen. "Ich werde dafür streiten, dass die Menschen in Baden-Württemberg darüber bestimmen", sagte er wörtlich.

"Stuttgart 21" gilt als derzeit größtes Infrastrukturprojekt in Europa. Der bisherige Stuttgarter Kopfbahnhof soll durch eine Verlegung in den Untergrund zu einer Durchgangsstation gemacht werden, außerdem soll in Richtung Ulm eine Schnellbahnverbindung entstehen. Die Gegner kritisieren die Kosten, ökologische Folgen und angebliche Sicherheitsgefahren durch das Bauprojekt.

APN/AFP

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