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Chronologie: Auf den Spuren der Bombenleger

Ende Juli wollten zwei mutmaßliche Terroristen mit Kofferbomben an Bord von zwei Regionalzügen ein Blutbad anrichten. Der Sprengstoff detonierte jedoch nicht. Seither bemühen sich die Fahnder um Aufklärung des geplanten Terroranschlags.

31. Juli: Auf dem Kölner Hauptbahnhof platzieren am Mittag zwei Männer im Regionalexpress 10121 von Aachen nach Hamm und in der Regionalbahn 12519 von Mönchengladbach nach Koblenz jeweils eine Kofferbombe. Die Zünder waren auf 14.30 Uhr eingestellt. Explodiert wären die Bomben vermutlich in der Nähe von Kamen in Nordrhein- Westfalen und auf rheinland-pfälzischem Gebiet nach Überquerung des Rheins. Die Koffer werden in Dortmund und Koblenz entdeckt.

1. August:

Sprengstoff-Experten analysieren den Inhalt der Koffer, die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen.

2. August 2006:

Nach Ansicht der Behörden gehören die beiden Fälle zusammen. Die Koffer enthielten je eine Propan-Gasflasche sowie mehrere mit Benzin gefüllte Flaschen, Zündvorrichtungen und Batterien. Die Ermittler halten einen terroristischen Hintergrund oder eine versuchte Erpressung der Deutschen Bahn für möglich. Die Polizei sucht nach Zeugen, Streifen auf Bahnhöfen werden verstärkt.

3. August:

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, in einem der Koffer sei eine Plastiktüte mit arabischen Schriftzeichen entdeckt worden, die aus der libanesischen Hauptstadt Beirut stammt. Außerdem sei ein weißes Pulver gefunden worden, mit dem möglicherweise ein Giftanschlag hätte vorgetäuscht werden sollen. Dennoch mehren sich Signale, dass ein terroristischer Hintergrund als unwahrscheinlich gilt.

5. August:

Laut "Focus" ermittelten Kriminaltechniker einen Wirkungsradius der funktions- und zündfähigen Sprengsätze von hundert Metern. Bei einer Explosion wären die Züge vermutlich entgleist.

10. August:

In London nimmt Scotland Yard 24 Verdächtige aus dem islamistischen Milieu fest, die vermutlich planten, bis zu zehn Flugzeuge auf dem Weg von Großbritannien in die USA über dem Atlantik zu sprengen.

18. August:

Das Bundeskriminalamt präsentiert Ergebnisse seiner Ermittlungen. Demnach sind die Passagiere in den beiden Regionalzügen nur knapp einem Terroranschlag entgangen. Es werden Videoaufnahmen gezeigt, auf denen im Kölner Hauptbahnhof zwei 20 bis 30 Jahre alte Männer mit südländischem Aussehen zu sehen sind, während sie die Koffer mit den Bomben transportieren. Sie würden wegen versuchten Mordes und der Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung gesucht. In den Koffern wurden ein mit einer libanesischen Telefonnummer beschriebener Zettel und Beutel mit Speisestärke eines libanesischen Herstellers gefunden. Es wird eine Belohnung von 50.000 Euro ausgesetzt.

19. August:

Auf dem Kieler Hauptbahnhof wird gegen 3.40 Uhr einer der beiden verdächtigen Männer gefasst. Die Ermitteler ordnen dem 21 Jahre alten libanesischen Studenten DNA-Spuren aus dem Koffer zu.

20. August:

Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe erlässt Haftbefehl gegen den 21-Jährigen.

22. August:

Die Polizei durchsucht bei der Fahndung nach dem zweiten mutmaßlichen Täter ein Mehrfamilienhaus in Köln. In dem Gebäude befindet sich laut Medienberichten die Wohnung eines 20- jährigen Verdächtigen, der ebenfalls aus dem Libanon stammen soll. Der Mann soll sich derzeit im Ausland aufhalten.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(