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Einheitlicher Kassenbeitrag: Weniger Geld für drei Viertel der Rentner

Mit dem Start des Einheitsbeitrags im Januar 2009 zahlen drei Viertel der Rentner mehr als bisher für die Krankenkasse - und haben damit weniger Geld im Portmonee. Denn anders als die Beschäftigten profitieren die Ruheständler nicht von der Ausgleichsmaßnahme.

Drei von vier Rentnern werden ab Januar wegen der Gesundheitsreform zunächst weniger Geld im Portmonee haben als bisher. Grund ist der zum Start des Gesundheitsfonds Anfang 2009 erhöhte Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung. Der neue einheitliche Kassensatz wurde von der Bundesregierung auf 15,5 Prozent festgelegt.

Das Gesundheitsministerium bestätigte am Montag, dass bislang 76,2 Prozent der Rentner weniger als 15,5 Prozent zahlen. Viele von ihnen würden aber ab 1. Januar nur minimal zusätzlich belastet, sagte Ministeriumssprecher Klaus Vater. So betrage die Erhöhung für 32,2 Prozent der Rentner nur bis zu 0,1 Prozent ihrer Bezüge. Bei der Durchschnittsrente entspricht dies 1,10 Euro pro Monat. Für 30 Prozent der Rentner erhöhe sich der Kassenbeitrag um bis zu 0,5 Prozentpunkte und für 13 Prozent um 0,5 bis 0,95 Beitragssatzpunkte.

Vater zufolge liegt für 23,8 Prozent der Ruheständler der Kassenbeitrag heute bei oder über 15,5 Prozent. Sie dürfen sich folglich über gleich bleibende oder sinkende Kosten freuen. Den bei der AOK Berlin versicherten 263.000 Ruheständlern zum Beispiel winkt laut Gesundheitsministerium eine Entlastung. Bei einer Monatsrente von 1000 Euro seien das sechs Euro netto mehr auf dem Konto.

Anders als die Beschäftigten profitieren die 20 Millionen Rentner nicht von der zum Jahreswechsel ebenfalls beschlossenen Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte. Da Rentner nicht arbeitslos werden können, bezahlen sie auch keine Beiträge. Deshalb führt der einheitliche Kassenbeitrag bei vielen tatsächlich zunächst zu einer Reduzierung des sogenannten Rentenzahlbetrags. Erst im Juli steigen ihre Bezüge durch die anstehende Rentenerhöhung wieder.

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Claus Ernst, kritisierte in der "Bild"-Zeitung die Zusatzbelastung für Rentner: "Der vermurkste Gesundheitsfonds zieht den Rentnern noch das letzte Hemd aus." Ministeriumssprecher Vater wies dies zurück. Auch ohne den Gesundheitsfonds wären die Kosten gestiegen. Die heute schon sehr teuren Kassen, die häufig einen besonders hohen Anteil von Rentnern versichern, wären noch viel teurer geworden. So hätte eine Kasse, die heute 16,7 Prozent verlange, künftig 17,7 Prozent inklusive Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten benötigt, rechnete Vater vor. Die starke Spreizung der Beitragssätze gleiche der Fonds aus.

DPA/AP / AP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?