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Neues Asylgesetz: Nur Bayern führt Sachleistungen für Flüchtlinge ein - definitiv

Sachleistungen statt Bargeld - so sieht es das neue Asylgesetz vor. Doch für viele Bundesländer ist der Verwaltungsaufwand viel zu groß und wollen den Asylbewerbern weiterhin Bargeld auszahlen. 

Viele Bundesländer wollen Flüchtlingen weiterhin Bargeld auszahlen

Viele Bundesländer wollen Flüchtlingen weiterhin Bargeld auszahlen

Asylbewerber sollen in einigen Bundesländern weiterhin Taschengeld in bar ausgezahlt bekommen. Eine Umstellung auf Einkaufsgutscheine sei aus Sicht von Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bremen und Schleswig-Holstein zu bürokratisch, meldete das rbb-Inforadio unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei den zuständigen Ministerien der Länder.
Acht befragte Länder prüften noch, hätten sich wegen des enormen Verwaltungsaufwands meist aber ebenfalls skeptisch gezeigt. In Berlin werde über ein Mobilitätsticket für Flüchtlinge diskutiert. Bayern will der Umfrage zufolge die Sachleistungen definitiv einführen. Die Regelung soll aber zunächst nur in zwei Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber aus den Balkan-Staaten gelten.
Die neue Asylgesetzgebung sieht vor, dass Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen möglichst nur Sachleistungen bekommen. Eine Klausel im Gesetz erlaubt aber auch weiterhin die Barauszahlung.
 

hev / DPA