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Forsa-Umfrage: SPD weiter im Rekordtief

SPD weiter im Rekordtief - Bundesbürger für Einsparungen bei den Beamten

Hamburg - Kurz vor den Feierlichkeiten zu ihrem 140-jährigen Bestehen verharrt die SPD in der Wählergunst weiter im Rekordtief. In der wöchentlichen Umfrage von stern und RTL kommt die Regierungspartei zum zweiten Mal in Folge nur auf 26 Prozent, ihren tiefsten von Forsa ermittelten Wert. Nahezu jeder zweite Deutsche würde der Union seine Stimme geben. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU auf 48 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Für die FDP würden sich sieben Prozent der Wähler entscheiden (plus eins), die Werte für Grüne (12 Prozent) und PDS (vier Prozent) blieben unverändert.

Für die Finanzkrise in Deutschland machen nach einer stern-Umfrage 71 Prozent der Bundesbürger die allgemeine Weltwirtschaftslage verantwortlich. 61 Prozent führen sie auf eine zu mächtige und große Bürokratie in Deutschland zurück, 55 Prozent auf die Altlasten der Wiedervereinigung. Der Regierung Schröder geben 53 Prozent der Bundesbürger die Hauptschuld an dem Finanzdesaster – ebenso viele wie der gegenseitigen Blockade der Parteien. 41 Prozent meinen, die starre Haltung der Gewerkschaften sei für die Misere verantwortlich.

Nach Wegen befragt, wie die Krise überwunden werden könnte, meinen 63 Prozent der Bundesbürger, der Staat solle bei den Beamten sparen. Dem Abbau von Subventionen geben 58 Prozent den Vorzug, 55 Prozent plädieren für die Senkung von Steuern. Je 36 Prozent treten für die Verschiebung der nächsten Rentenerhöhung und die Kürzung von Sozialleistungen ein. Eine höhere Neuverschuldung wollen nur zehn Prozent der Bundesbürger.

Zur Feststellung der Parteipräferenz befragte das Forschungsinstitut Forsa im Auftrag von stern und RTL zwischen dem 12. und 16. Mai 2502 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten. Datenbasis für die übrigen Fragen: 1008 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 15. und 16. Mai, Fehlertoleranz: +/- drei Prozentpunkte, Mehrfachnennungen möglich. Auftraggeber: stern -Magazin.

Nachrichtenredaktion
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.