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Kosovo: BND-Agenten sollen freikommen

Die drei im Kosovo inhaftierten BND-Agenten sollen laut Zeitungsberichten noch am Freitag nach Deutschland ausgeflogen werden. Ihnen war vorgeworfen worden, in Pristina einen Sprengstoffanschlag verübt zu haben. Doch nun ist ein Bekennerschreiben einer bislang unbekannten Gruppierung aufgetaucht.

Die drei im Kosovo inhaftierten Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) sollen nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" schon an diesem Freitag aus Mangel an Beweisen freikommen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Regierungspolitiker in Pristina. Bereits am Nachmittag solle eine Maschine aus München die drei BND-Beamten abholen und nach Berlin bringen.

Den drei Männern war vorgeworfen worden, vor knapp zwei Wochen an einem Bombenanschlag auf das Kosovo-Hauptquartier der EU in Pristina beteiligt gewesen zu sein. Inzwischen hat sich aber eine bislang unbekannte paramilitärische Organisation zu dem Attentat bekannt. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags (PKG) forderte am Donnerstagabend in Berlin die sofortige Freilassung der drei Deutschen. Erstmals wurde auch offiziell bestätigt, dass die drei Männer dem Bundesnachrichtendienst (BND) angehören.

Ein ursprünglich für Donnerstag angekündigter Beschluss des Kreisgerichts in Pristina über die Aufhebung der Untersuchungshaft kam nicht zustande, berichtete dessen Präsident Anton Nokaj. Stattdessen werden die Justizbehörden den Fall am Freitag an den UN-Richter Vinont Bolello abtreten, kündigte er an. Wann dieser entscheiden werde, sei unklar.

BND-Chef Ernst Uhrlau hatte in der geheimen Ausschusssitzung erstmals bestätigt, dass es sich bei den drei Festgenommenen um BND- Agenten handelt. Der Ausschuss-Vorsitzende Thomas Oppermann (SPD) sprach von "unmenschlichen Bedingungen", unter denen die Männer seit neun Tagen festgehalten würden. Die Umstände der Verhaftung seien weiterhin "rätselhaft". Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele verlangte, dass die Agenten nach einer Freilassung vor dem Ausschuss selbst Rede und Antwort stehen müssten.

Der FDP-Abgeordnete Max Stadler sagte: "Der ganze Vorgang bleibt mysteriös." Oppermann sagte nach rund zweieinhalbstündigen Beratungen ferner, dass es "keine Anhaltspunkte gibt, dass die drei Deutschen in einen Anschlag verwickelt sein könnten". Deshalb erwarte der Ausschuss, dass die "Gefangenen" unverzüglich freigelassen würden.

In Pristina erklärte die "Armee der Republik Kosovo", bei dem Anschlag handele sich um den Auftakt des bewaffneten Kampfes gegen die EU-Mission EULEX, die zu serbischen Bedingungen arbeite und von den Albanern abgelehnt werde.

Im Kosovo war bekannt geworden, dass ein türkisches Labor keinerlei Sprengstoffspuren an der Kleidung und der Ausrüstung der Deutschen hatte nachweisen können. Es gebe "sehr wenig Chancen", Beweise gegen die drei mutmaßlichen Agenten vorzulegen, hatte das staatliche Kosovo-Fernsehen berichtet.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.