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Linkspartei: Lötzsch und Ernst haben keine Angst vor dem Mitgliederentscheid

Die Anwärter für den Parteivorsitz der Linken haben den geplanten Mitgliederentscheid über die künftige Struktur der Parteiführung begrüßt.

Die Anwärter für den Parteivorsitz der Linken haben den geplanten Mitgliederentscheid über die künftige Struktur der Parteiführung begrüßt. "Ein Basisvotum ist eine Bereicherung und keine Gefahr", erklärten die beiden für den Parteivorsitz vorgeschlagenen Kandidaten Gesine Lötzsch und Klaus Ernst am Samstag in Berlin. Damit beweist die Partei Einigkeit und Handlungsfähigkeit.

Nach Parteiangaben hatten sich die Vorsitzenden von acht Landesverbänden bei einem Treffen am Freitag in Berlin darauf geeinigt, einen solchen Mitgliederentscheid zu beantragen. Dieser betreffe insbesondere die Frage, ob die Partei weiter von einer Doppelspitze geführt werden solle. Einzelheiten sollten auf einer Pressekonferenz am Montag vorgestellt werden. Die Neubesetzung der Linken-Spitze ist wegen des Rückzugs des an Krebs erkrankten Parteichefs Oskar Lafontaine und des Ko-Vorsitzenden Lothar Bisky erforderlich geworden.

AFP / AFP