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Maike Kohl-Richter: "Ich war kein Groupie" - Porträt der letzten Frau an Kohls Seite

34 Jahre Altersunterschied, tough und fürsorglich: Seit 2008 war Maike Kohl-Richter mit Helmut Kohl verheiratet. Kritiker sagen, sie habe Kohl völlig abgeschirmt und verzeihen ihr nicht, dass sie sich öffentlich in Kleidern von Kohls Ex-Frau zeigte.

Maike Kohl-Richter - die Frau an der Seite des Altkanzlers

Sie war die letzte Frau an seiner Seite. Maike Kohl-Richter war seit 2008 mit dem Altkanzler verheiratet. Die Ehe von Helmut Kohl mit seiner ersten Frau Hannelore, die unter Lichtallergie litt und sich 2001 das Leben nahm, dauerte 41 Jahre.

Dann kam 2008 ein Sturz im Haus, bei dem Kohl ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Noch in der Reha-Klinik gab sich das Paar das Ja-Wort. "Der Unfall hat uns eher noch enger zusammengeschweißt", sagte Maike Kohl-Richter 2014 der "Welt am Sonntag" nach langem Schweigen. Sie betreute den Altkanzler, kümmerte sich auch um seine Texte, half ihm beim Schreiben. Aber ihr wurde auch von vielen auch vorgeworfen, den 34 Jahre älteren Helmut Kohl abzuschotten.

Maike Kohl-Richter hielt die Angehörigen fern von Kohl

"Unsere familiären Kontakte wurden ab der Hochzeit immer mehr erschwert, bis sie irgendwann ganz unmöglich wurden", heißt es im Vorwort zur Neuauflage der Biografie "Hannelore Kohl - Ihr Leben", die der Sohn Peter Kohl und Dona Kujacinski verfasst haben.

Maike Richter wurde 1964 in einem Dorf bei Freudenberg im Siegerland geboren. Sie wuchs in einem bürgerlichen, konservativen Elternhaus auf. Sie trat der Jungen Union bei, studierte Volkswirtschaft in München und nahm eine Arbeit an beim ifo-Institut für Wirtschaftsforschung. Nach vier Jahren bekam sie eine feste Stelle im Kanzleramt, im Grundsatzreferat der Wirtschaftsabteilung, in Kohls Machtzentrum.

"Ich war kein Groupie"

Sie entwarf Reden und Grußworte, es kam zu persönlichen Begegnungen mit Kohl. In einem Büro soll sie ihn einmal um eine Widmung in einem seiner Bücher gebeten haben. Aber "ich war kein Groupie", betonte sie in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Nach der für Kohl verlorenen Bundestagswahl 1998 verließ Maike Richter das Kanzleramt und war für den CDU-Politiker Friedrich Merz, dann für das Bundeswirtschaftsministerium tätig. Es kam zu einem gemeinsamen Weihnachtsurlaub mit Kohl und Freunden 2004 in Sri Lanka. Im Jahr darauf wird die Beziehung mit einem Bericht in der "Bild"-Zeitung öffentlich. Nach dem Unfall Kohls gibt sie ihre Stelle im Ministerium auf. Die Heirat findet in der Kapelle des Reha-Zentrums in Heidelberg statt.

Sie trug die Kleidung von Kohls verstorbener Frau öffentlich

Einer, der Kohl-Richter schon lange kennt, nennt sie tough und blitzgescheit. Sie sei für Kohl nicht nur Helferin, sondern auch Lebenselixier gewesen. Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner beschrieb Kohls zweite Frau als gastfreundlich und aufgeschlossen. Sie sei "vor allem sehr fürsorglich". Der "Welt am Sonntag" sagte Kohl-Richter: "Ich bin geblieben, weil ich meinen Mann liebe."

Bei einem öffentlichen Auftritt wurde sie einmal in Hosenanzug und Schmuck von Hannelore Kohl fotografiert. "Das war sicher ein großer Fehler", sagte Kohls zweite Frau später dem "Stern". Kohl war bekannt dafür, dass er ein Elefantengedächtnis hatte und Verletzungen nicht vergaß. Gut möglich, dass seine Frau ihn in dieser Haltung noch bestärkt habe, meinen manche in der Union.

Nun wird es um seinen historischen Nachlass gehen. Akten und Unterlagen, die Kohl 1998 dem Archiv der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung überlassen hatte, ließ er 2010 wieder abholen. Das Bundesarchiv in Koblenz erhebt Anspruch zumindest auf die Unterlagen, die Kohl in seiner Eigenschaft als Kanzler betreffen. In seiner Partei geht man davon aus, dass sich die Adenauer-Stiftung mit dem Thema befassen wird. Für solche Fragen sei es aber noch zu früh, hieß es am Sonntag. 

Maike Kohl-Richter - die Frau an der Seite des Altkanzlers
dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(