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Studie von Klaus Klemm: Schüler mit Behinderung nur eingeschränkt integriert

Möglichst viele Kinder, die bisher Förderschulen besuchen, sollen an regulären Schulen unterrichtet werden. Das ist erklärtes Ziel der Bildungspolitik. Bei einem Viertel klappt das.

Der angestrebte gemeinsame Unterricht von #Link;http://www.stern.de/wirtschaft/familie/inklusion-91465038t.html;Schülern mit und ohne Behinderung (Inklusion)# kommt im deutschen Schulsystem nur in kleinen Schritten voran. Jeder vierte Schüler mit Förderbedarf besucht in inzwischen eine reguläre Schule. Vor vier Jahren hatte Deutschland sich verpflichtet, Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Die Studie befasst sich nicht mit der Frage, ob in den Regelschulen ausreichend Lehrpersonal für die Zusatzbetreuung zur Verfügung steht.

Die heutige Quote von 25 Prozent (Schuljahr 2011/2012) lag 2009 noch bei 18,4 Prozent. Diese Entwicklung habe aber nicht dazu geführt, dass weniger an Sonderschulen unterrichtet wird, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des #Link;http://www.stern.de/wissen/mensch/klaus-klemm-90507569t.html;Bildungsforschers Klaus Klemm# im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Bei immer mehr Schülern wird ein Förderbedarf festgestellt.

Die seit 2009 geltenden #Link;http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschuere_UNKonvention_KK.pdf?__blob=publicationFile;UN-Behindertenrechtskonvention# verpflichtet die Bundesrepublik Deutschland, Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Trotz des steigenden Inklusionsanteils ist der Schüleranteil der Sonderschulen nur gering gesunken. 2009 gingen 4,9 Prozent der Betroffenen nicht auf eine reguläre Schule. Aktuell sind es 4,8 Prozent. Das belege, so Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, dass das Doppelsystem aus Regelschule und Förderschulen unverändert Bestand habe.

Immer mehr Kindern haben Förderbedarf

Die trotz der fortschreitenden Inklusion konstante bundesweite Bedeutung der Sonderschulen hängt auch damit zusammen, dass bei immer mehr Kindern sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wird, heißt es in der Studie. 2009 hatte der Anteil der Schüler mit Förderbedarf an der gesamten Schülerschaft noch bei sechs Prozent gelegen. Im vergangenen Jahr betrug die Förderquote 6,4 Prozent. Insgesamt haben damit in Deutschland eine halbe Millionen Schüler besonderen Förderbedarf.

"Solange das Doppelsystem aus Regel- und Förderschule besteht, ist erfolgreiche Inklusion schwierig, weil Förderschulen jene Ressourcen binden, die dringend für den gemeinsamen Unterricht benötigt werden", sagt Professor Klemm in der Studie. 2012 hatte der Bildungsökonom bereits errechnet, dass - selbst wenn die Mittel der Sonderschulen weitgehend zu den Regelschulen umgeschichtet würden - bundesweit jährlich 660 Millionen Euro für 9300 zusätzliche Lehrer gebraucht würden, um inklusiven Unterricht in angemessener Qualität anzubieten.

Bremen und Schleswig-Holstein sind Vorreiter bei Inklusion

Laut Studie sind die Unterschiede beim Thema Inklusion zwischen den Bundesländern groß. Bei den Faktoren Stellenwert von Sonderschulen, Anerkennung von Förderbedarf und Ausbau von gemeinsamen Unterricht weichen die Länder erheblich voneinander ab. Vorreiter bei der Inklusion sind Bremen (55,5 Prozent) und Schleswig-Holstein (54,1). In Niedersachsen werden nur 11,1 Prozent der Förderschüler auf einer regulären Schule unterrichtet.

In Mecklenburg-Vorpommern haben mit 10,9 Prozent mehr als doppelt so viele Schüler besonderen Förderbedarf wie in Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen (4,9 Prozent). Und während in Bremen der Anteil der Schüler an Förderschulen seit 2009 von 4,6 auf 2,8 Prozent stark zurückgegangen ist, ist in Baden-Württemberg der Anteil von 4,7 auf 5,0 Prozent gestiegen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(