Kampfpanzer Treiber oder Getriebener: Der deutsche Bundeskanzler, schlechte Umfragen und der Begriff "scholzing"

Scholz spricht vor einem Leopard 2 nach der Ausbildungs- und Lehrübung des Heeres in der Lüneburger Heide zu Soldaten
Olaf Scholz – kein Treiber, ein Getriebener? Nur noch ein Viertel der Deutschen hält ihren Kanzler nach einer aktuellen Forsa-Umfrage für führungsstark, lediglich 41 Prozent halten ihn für vertrauenswürdig. 
© David Hecker / Getty Images
Ist Olaf Scholz Führer oder Geführter in der Frage um Kampfpanzer und andere Aufrüstung für die Ukraine? Wer den Bundeskanzler in diesen Tagen spricht, merkt: Er macht es sich nicht einfach. Und uns auch nicht.

Die Zeiten wandeln sich und die Menschen mit ihnen. Manche mehr, manche weniger. Und einige sehr stark.

Als junger Mann hat ein stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten namens Olaf Scholz große Friedensdemonstrationen gegen die Nato-Nachrüstung organisiert und gegen die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland protestiert. "Frieden schaffen ohne Waffen", lautete ein Slogan. 

Die Geschichte von Scholz, dem Wehrdienstverweigerer und Friedensdemo-Organisator, ist hinlänglich bekannt. Heute würde Olaf Scholz, der Bundeskanzler, die junge Version seiner selbst wahrscheinlich mit dem Adjektiv "unerwachsen" versehen. Es wäre nicht verständnisvoll, sondern ausgesprochen unfreundlich gemeint.

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