HOME

Wohlfahrtsverbände: Zusatzbeiträge der Krankenkassen sind "unsozial"

Die Wohlfahrtsverbände protestieren gegen die geplanten Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Aufschläge seien unsozial, sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, der "Frankfurter Rundschau".

Die Wohlfahrtsverbände protestieren gegen die geplanten Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Aufschläge seien unsozial, sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, der "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe). "Damit verschieben sich die Lasten noch stärker einseitig auf die Arbeitnehmer und Rentner." Die Arbeitgeber würden dagegen verschont. "Vor allem für viele Rentnerinnen sind acht Euro ein Betrag, der weh tut", sagte Mascher.

Rund ein Dutzend Krankenkassen wollen offiziellen Angaben zufolge in dieser Woche den gesetzlich erlaubten Zusatzbeitrag ankündigen, darunter auch die drittgrößte Kasse DAK. Von der ersten Welle sind den Angaben zufolge zehn Millionen Versicherte betroffen. Es wird jedoch erwartet, das im Laufe des Jahres noch weitere Kassen auf diese Möglichkeit zum Stopfen ihrer Finanzlöcher zurückgreifen.

Reuters / Reuters