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"heute wichtig" Sprecht mit Kindern über Schwarze Löcher! Nobelpreisträger Prof. Reinhard Genzel über seine große Leidenschaft

Reinhard Genzel, deutscher Physiker, mit dem Maximiliansorden
Reinhard Genzel, deutscher Physiker, mit dem Maximiliansorden
© Lukas Barth-Tuttas - Pool / Getty Images
Warum wir schon mit Kindern über Schwarze Löcher sprechen sollten: Zum Finale von “Jugend forscht” teilt Nobelpreisträger Prof. Reinhard Genzel sein Wissen und beantwortet die Frage, ob einer wie er eigentlich an Gott glaubt.

Aktuell kämpfen beim Bundesfinale von “Jugend forscht” mehr als 150 junge Menschen noch bis Sonntag um den Bundessieg in sieben Kategorien. Sie bewerben sich mit außergewöhnlichen Projekten: Eine Schülerin hat zum Beispiel untersucht, mit welchen natürlichen Farbstoffen sich Pilze vor Sonnenbrand schützen. Und ein anderer hat 3D-Drucker mit speziellen Ultraschallsendern gepimpt ... Früh übt sich, das sagt einer, der gerne mehr junge Menschen für Naturwissenschaften begeistern will, Nobelpreisträger der Physik Prof. Reinhard Genzel im Gespräch mit Michel Abdollahi.

“Teile der Astronomie sind wie die Archäologie eine Erforschung dessen, was war. Da ja das Licht mit endlicher Geschwindigkeit zu uns kommt, ist das, was wir uns anschauen, immer in der Vergangenheit”, Physiknobelpreisträger Prof. Reinhard Genzel. 

Glaubt ein Wissenschaftler an Gott? 

Was sich dort in den Weiten des Universums abspielt, ist für den 69-Jährigen, der Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching bei München ist, noch immer ein extrem spannendes Forschungsfeld. Ob er an Gott glaube, möchte Michel Abdollahi wissen?  

„Ich persönlich nicht. Aber ich kenne Nobelpreisträger in der Physik, die durchaus an Gott glauben. Und ich sehe da auch keinen formalen Widerspruch”, sagt Physik-Nobelpreisträger Prof. Reinhard Genzel. 

Außerdem geht es bei “heute wichtig” um die Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. 

Keine Elternzeit für Bundestagsabgeordnete

Sie erzählt davon, dass sie als junge Mutter nicht in Elternzeit gehen konnte. “Was für ein Wahnsinn, dass ich ein halbes Jahr lang dann mitten im Job, ums mal offen zu sagen, Milch abgepumpt habe, weil ich auf der anderen Seite das Gefühl hatte, irgendwie will ich dieses Kind noch stillen.” Im “heute wichtig” Podcast erklärt Host Michel Abdollahi, warum das eigentlich so ist und welchen unterschied es zu Kommunalpolitiker:innen gibt. Hier ist die Elternzeit zwar möglich, wenn auch schwierig. 2008 hat Stefan Rößle aus Donauwörth in Bayern Schlagzeilen gemacht, weil er als erster deutscher Landrat in Elternzeit gegangen ist. Die hämische Schlagzeile damals: “Der Wickelvolontär der CSU”.

rw

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