Grenzenloser Jubel in der Metropole stern-Reporter berichtet aus New York: Wie das liberale Amerika sich selbst feiert

Ein Mann in weißem Anzug auf einem E-Roller bläst in eine Tröte
Partystimmung am Times Square. New York feierte in der Nacht ausgelassen den Sieg Joe Bidens bei der US-Präsidentschaftswahl
© Timothy A. Clary / AFP
Joe Bidens Sieg lockt die Menschen in New York auf die Straße zu ausgelassenen Feiern. Für eine Nacht ist es wieder Sommer in der Metropole. Es ist warm, die Menschen jubeln und tanzen – und sie vergessen für einen Moment sogar die Corona-Pandemie.
"Freedom!"
Auf der Flatbush Avenue in Brooklyn sind das die ersten Worte, die die Menschen brüllen.
"Freedom!"
Autos fahren an den jubelnden Passanten vorbei und veranstalten ein Hup-Konzert. Menschen liegen sich in den Armen – trotz Corona. Viele Frauen in diesem karibisch geprägten Stadtteil von New York halten jamaikanische Fahnen hoch – in Verehrung von Kamala Harris, der kommenden Vizepräsidentin, Tochter eines Jamaikers und einer Inderin.
"Freedom", ruft Martha, Mutter dreier Kinder, die in Jamaica zur Welt kam, aber schon lang in New York lebt. "Wir haben den Teufel besiegt", ruft sie, als handele es sich bei der Wahl von Joe Biden eher um die erfolgreiche Niederschlagung einer bösen Macht.

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