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Volksaufstand in Tunesien: Pauschalreisen bis Mitte Februar abgesagt

Wegen der Unruhen in Tunesien rät das Auswärtige Amt von Reisen in das nordafrikanische Land ab. stern.de gibt einen Überblick, welche Veranstalter die Fristen für kostenlose Umbuchungen verlängert haben.

Am Wochenende haben die großen deutschen Reiseveranstalter ihre Gäste mit mehreren Sonderflügen aus Tunesien zurück in die Heimat geflogen. Bis Mitte Februar haben inzwischen die großen Veranstalter auch alle Reisen nach Tunesien abgesagt. Wer bereits vor Wochen einen Badeurlaub auf der tunesischen Insel Djerba oder an der Küste in Hammamet gebucht hat, kann aufgrund der aktuellen Lage seine Reise nicht grundsätzlich stornieren oder einfach umbuchen. Eine dafür erforderliche Reisewarnung hat das Auswärtige Amt nicht ausgesprochen. Tunesien-Reisende sind auf die Kulanz ihres Reiseveranstalters angewiesen.

Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes in Berlin heißt es bei den Reise- und Sicherheitshinweisen: "Aufgrund der unsicheren Lage wird derzeit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Tunesien abgeraten." Alle Reiseveranstalter, die ihre Kunden nicht mehr nach Tunesien fliegen, zeigen sich jedoch kooperativ und bieten eine kostenlose Umbuchung zu einem anderen nordafrikanischen Mittelmeerland wie zum Beispiel nach Ägypten oder Marokko an.

Tui

Der Veranstalter Tui hat Tunesien-Reisen bis zum 15. Februar abgesagt. Außerdem können jetzt Tunesien-Urlauber mit Abflügen bis zum 14. April - und damit bis kurz vor den Osterferien - kostenlos umbuchen. Die Regelung gilt auch für Gäste der Marken 1-2-Fly und Discount Travel "Bevor sich die Sicherheitslage in Tunesien nicht stabilisiert hat, wird Tui keine Reisen dorthin anbieten. Maßgeblich für unsere Entscheidung wird die Einschätzung des Auswärtigen Amtes sein", sagte der Leiter des Tui-Krisenstabs am Montag.
Kontakt: Tui, Tel. 1805 - 88 42 66

Thomas Cook

Bei der Thomas Cook AG wurden alle Reisen nach Tunesien aus Deutschland bis einschließlich 31. Januar gestrichen. Kunden mit Abflug bis zum 14. April bieten die Veranstalter der Thomas Cook AG - Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute und Air Marin - die kostenlose Umbuchung ihrer Reise nach Tunesien an.
Kontakt: Thomas Cook, Tel. 1803-60 70 90

Rewe-Gruppe

Auch die Reiseveranstalter der Rewe-Gruppe mit ihren Marken ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg haben die Rückholaktion ihrer Gäste aus Tunesien abgeschlossen und werden bis einschließlich 15. Februar keine Tunesienreisen durchführen. Kostenlose Umbuchungen bietet Rewe Touristik zudem für Tunesien-Reisen mit Abreisedatum bis einschließlich 14. April an. Die Kunden dürfen den Angaben zufolge kostenlos in ein anderes Reiseland umbuchen.
Kontakt: ITS, Tel. 02203 - 42 800

FTI Group

Nachdem die Lage in Tunesien immer noch unübersichtlich ist, kündigt die FTI Group für alle Flugreisen mit Abflügen bis einschließlich 15. Februar die Reiseverträge und sagt alle Reisen ab. Alle Gäste der Marken FTI, 5vorFlug, BigXtra und SonnenklarTV mit Abflug nach Tunesien zwischen dem 16. Februar bis 14. April haben die Möglichkeit, ihre Reise kostenfrei auf ein anderes Reiseziel oder einen anderen Reisezeitraum umzubuchen. Für Abflüge von Reisegästen mit Terminen ab dem 15. April muss die weitere Entwicklung abgewartet werden.

Kontakt: FTI, Tel. 089 - 25 25 10 11

Alltours

Beim Duisburger Veranstalter können Kunden mit Terminen für Pauschalreisen nach Tunesien bis zum 31. Januar umgebuchen.
Kontakt: Alltours, Tel. 0203 - 36 36 36 0

Hartnäckige Langzeitaurlauber

Die Lufthansa konnte bei Tagesflügen bereits am Sonntag wieder den Linienverkehr nach Tunis aufnehmen, wie ein Lufthansa-Sprecher berichtete. Die Nachtflüge sind wegen der nächtlichen Ausgangssperre in Tunesien aber bis auf weiteres ausgesetzt.

Über eine halben Millionen Deutschen machen jedes Jahr in Tunesien Urlaub. Trotz aller Sicherheitsbedenken weigern sich zurzeit einige deutsche Langzeiturlauber weiter, ihren Urlaub in Tunesien abzubrechen. "Einige wenige Urlauber wollten ihren Aufenthalt nicht abbrechen und haben auf unser Rückreise-Angebot verzichtet", sagte ein Sprecher von Rewe Touristik am Montag. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Die Touristen sind nun auf eigenes Risiko und eigene Kosten in dem nordafrikanischen Land.

tib

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(