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Formel 1 Mark Webber siegt in Monaco und ist der sechste Sieger im sechsten Rennen


Die verrückte Formel 1-Saison geht weiter. Im sechsten Rennen gab es den sechsten Sieger 2012. Mark Webber fuhr mit seinem Red Bull in Monaco zum Sieg. Nico Rosberg wurde Zweiter, Sebastian Vettel fuhr von Platz neun auf vier vor. Pech hatte Michael Schumacher, der mit einem technischen Defekt ausfiel.

Der Australier Mark Webber hat den Großen Preis von Monaco gewonnen. Der Red-Bull-Pilot setzte sich in einem ganz engen Rennen vor Nico Rosberg im Mercedes durch. Dritter beim sechsten Grand Prix der Saison wurde Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Titelverteidiger Sebastian Vettel belegte auf dem 3,340 Kilometer langen Stadtkurs im Fürstentum Rang vier.

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher war in der 65. Runde wegen eines Defekts ausgefallen. Die alleinige Führung im Gesamtklassement übernahm Alonso von Vettel.

Start-Crash: Schumi ist dabei

Michael Schumacher hatte zuletzt viel Pech, trug aber auch manches Mal seinen Teil  dazu bei, dass er bei den fünf Saisonrennen in diesem Jahr nur zweimal das Ziel erreichte. Beim Start in Monaco war es erneut der Rekordweltmeister, der in einen Unfall verwickelt war. Doch Schumacher hatte keine Wahl, als Romain Grosjean ihn an der Bande einengte, der Franzose im Lotus drehte sich, schied daraufhin aus, Schumacher konnte weiterfahren, zunächst auf Position acht. Grosjean sagte später laut BBC: " Ich bin sehr unzufrieden, wollte den Grand Prix zu Ende fahren, aber es war ein grausamer Start und so ist es dann halt.“ 

Ganz vorne fuhr Mark Webber vor Nico Rosberg und Lewis Hamilton an der Spitze, die beiden Ferrari dahinter und Sebastian Vettel konnte sich auf Platz sechs schieben. Neben Grosjean fiel auch der Sieger des Rennens in Barcelona aus, Pastor Maldonado konnte nach einem Crash mit Pedro de la Rosa nicht weiterfahen.

Vettels Strategie ging auf

Michael Schumacher setzte währenddessen Kimi Räikkönen unter Druck. Der Lotus konnte sich durch die gute Traktion in den Kurven immer wieder lösen, aber Schumi blieb dran. Jean-Eric Vergne ging als erster in die Box, Nico Rosberg kam als Zweiter, die Fahrer, die mit den Super-Soft-Reifen unterwegs waren, mussten zum Wechsel. Sebastian Vettel, der wie Jenson Button auf Soft gestartet war, konnte draußen bleiben.

Dadurch führte er nach 32 Runden, allerdings mit den fast aufgebrauchten Soft-Reifen. Räikkönen war der Verlierer der ersten Boxenstopps, fiel auf Platz 14 zurück. Schumacher ging spät in die Box und lag auf Platz 10. Fernando Alonso nutzte den Reifenwechsel und kassierte Lewis Hamilton. Vettel ging dann erst in Runde 46 in die Box und wechselte auf Super-Soft. Er kam als Vierter wieder raus, knapp vor Lewis Hamilton. Der zwischenzeitlich erwartete Regen fiel bis dahin nicht, somit griff Vettels Strategie.

Wieder Pech für Schumacher 

Michael Schumacher bleibt der Pechvogel der Saison. In Runde 58 meldete er technische Probleme (Benzindruck), ließ wenig später Jean-Eric Vergne passieren und gab dann in Runde 66 auf. Etwas mehr als zehn Runden vor dem Ende begann es dann doch zu Regnen. Mark Webber an der Spitze des Feldes fuhr nun vorsichtiger. Es bildete sich ein Pulk hinter dem Australier. Weiter hinten wurde Jenson Button ungeduldig, riskierte zu viel und flog nach Kollision mit Heikki Kovalainen raus.

Ganz vorne konnte auch der leichte Regen nichts mehr an der Reihenfolge des Feldes ändern. Mark Webber gewann vor Nico Rosberg und Fernando Alonso. Sebastian Vettel erreichte einen guten vierten Rang. Damit gab es den sechsten Sieger im sechsten Rennen der Saison. Der heißt Mark Webber, der zum zweiten Mal in seiner Karriere (nach 2010) im Fürstentum gewinnen konnte. Die Führung in der Gesamtwertung übernahm Fernando Alonso vor Sebastian Vettel und Mark Webber.

Michel Massing 

sportal.de sportal

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