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Fußball-Bundesliga: Hamburger SV verschärft Hoffenheimer Krise

Der Hoffenheimer Trainer Markus Gisdol stand schon vor der Partie gegen den HSV im Fokus. Nun müssen er und die TSG 1899 die nächste Niederlage hinnehmen. Ob es mit Gisdol weitergeht, weiß momentan wohl nur Klub-Mäzen Dietmar Hopp.

Nicolai Müller vom HSV behauptet den Ball gegen mehrere Hoffenheimer Spieler

Bleibt am Ball: Nicolai Müller vom HSV

Trainer Markus Gisdol muss mehr denn je um seinen Job bei 1899 Hoffenheim fürchten. Die krisengebeutelten Kraichgauer verloren im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV durch ein spätes Tor von Pierre-Michel Lasogga mit 0:1 (0:0). Während die Gastgeber damit vor 30.000 Zuschauern erneut den ersten Heimsieg der Saison verpassten und auf dem vorletzten Tabellenplatz verharren, erzielten die Hanseaten ihren ersten Treffer nach 361 Minuten ohne Torerfolg. Es war der erste Hamburger Dreier nach drei Spielen ohne Sieg.

Nach einer turbulenten Woche, in der 1899-Mäzen Dietmar Hopp einige Spieler zum Krisentreffen gebeten hatte, konnten die Hoffenheimer ihren Treueschwur nicht einlösen: "Wir wollen mit dem Trainer hinten raus kommen", hatte Nationalspieler Kevin Volland angekündigt. Nach dem Spiel sagte der Stürmer: "Wir müssen weiter dranbleiben, die Fehler analysieren - der Rest ist nicht unsere Entscheidung. Wer schon mal selber Fußball gespielt hat, weiß, wie schwer es ist, da rauszukommen in solchen Phasen."

Rekordspiel und womöglich das letzte

Auch die Fans unterstützten den Coach mit lauten "Markus Gisdol"-Rufen. Für den 46-Jährigen könnte das 85. Erstliga-Spiel auf der TSG-Bank, mit dem er zum Rekordtrainer des Vereins aufrückte, dennoch gleichzeitig das letzte gewesen sein. Hopp verfolgte die Partie von seiner Loge aus mit unbewegter Miene.

Als Hoffnungsträger berief Gisdol erstmals in dieser Saison Adam Szalai in die Startelf. Die Vorzeichen standen gut: Gegen kein Team gewann Hoffenheim in der Liga häufiger als gegen den HSV (sechs Siege). Gäste-Trainer Bruno Labbadia musste den erkrankten Emir Spahic und den verletzten Spielgestalter Aaron Hunt austauschen, für sie rückten Cleber und der Ex-Hoffenheimer Michael Gregoritsch ins Team.

HSV-Chancen im Minutentakt

Der HSV machte das Spiel von Beginn an breit und kam nach einer Viertelstunde fast im Minutentakt zu Chancen: Einen Schuss von Ivo Ilicevic (16.) hielt Hoffenheims Keeper Oliver Baumann erst im Nachfassen fest, kurz darauf köpfte Gregoritsch (18.) knapp über das Tor und eine Flanke von Pierre-Michel Lasogga (19.) strich Zentimeter am Pfosten vorbei. Anschließend rette Baumann mit einer Doppel-Parade gegen Nicolai Müller und Lasogga das Remis (23.). Die Spieler der TSG verkrampften angesichts dieser Hamburger Drangphase zusehends. Offensiv lief in der ersten Halbzeit bis auf einen Szalai-Kopfball nach Freistoß von Jonathan Schmid (32.) nur wenig zusammen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Insbesondere Volland, der Gisdol unter der Woche in Schutz genommen hatte, wirkte im Angriff übermotiviert. "Es sind Spielsituationen dabei, wo uns gar nix gelingt", sagte der 23-Jährige. Auf der anderen Seite scheiterte der quirlige Gregoritsch (55.) nach einem Sololauf erst im Strafraum am heranrauschenden Jeremy Toljan. "Ich hätte das Spiel früher entscheiden können", sagte der Österreicher hinterher.

Gelb-Rot für Bicakcic

Zehn Minuten später brachte HSV-Trainer Labbadia den ehemaligen Hoffenheimer Publikumsliebling Sven Schipplock - und der stand gleich im Blickpunkt: Kurz vor der Strafraumgrenze packte Ermin Bicakcic gegen seinen früheren Kameraden die Grätsche aus und sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (67.). Relegations-Held Marcelo Diaz setzte den folgenden Freistoß ans Außennetz.

Die personelle Überlegenheit nutzte der HSV allerdings erst spät. Toljan (87.) hätte nach einem Sprint durch die gesamte gegnerische Hälfte fast noch für Gisdols Erlösung gesorgt. Doch kurz darauf traf Lasogga (88.) freistehend nach Vorlage von Schipplock. "Man hat heute gesehen, dass wir immer am Anschlag arbeiten müssen, um Siege einzufahren", sagte Labbadia und zog ein gemischtes Fazit.

tkr/Ulrike John / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(