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Fußball-Bundesliga Bayern sind souveräner Meister - Hoeneß heult - Frankfurt rettet sich in Europa League

41 Tore in 9 Spielen. der 34. Spieltag war der torreichste seit 17 Jahren. Bayern München holte sich souverän zum 29. mal die Deutsche Meisterschaft. Mit einem 5:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt sicherte sich das Team den siebten Titelgewinn in Folge. Twitter amüsiert sich darüber, dass Bayern die vielen Siege kaum noch zu schätzen weiß. Für besondere Momente sorgten immerhin Franck Ribéry und Arjen Robben. In ihrem letzten Spiel für Münchner erzielten sie jeweils ein Tor und wurden dafür gefeiert. Sogar bei Uli Hoeneß auf der Tribüne flossen die Tränen.
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Der FC Bayern München ist zum siebten Mal in Folge deutscher Meister. Mit 5:1 deklassierten die Münchner Eintracht Frankfurt, das sich knapp in die Europa League retteten.

Der FC Bayern ist alter und neuer deutscher Fußball-Meister. Mit einem 5:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt sicherte sich das Team von Trainer Niko Kovac den siebten Titelgewinn in Folge. Damit hat der FC Bayern 78 Punkte geholt, zwei mehr als Borussia Dortmund, die nach einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach auf 76 Zähler kommen.

Hinter dem Bundesliga-Top-Duo sowie dem Dritten RB Leipzig sicherte sich Bayer Leverkusen durch ein 5:1 (2:1) bei Hertha BSC den vierten Champions-League-Platz. Für Gladbach bleibt die Teilnahme an der Europa League, genauso wie für den VfL Wolfsburg, der den FC Augsburg 8:1 (3:0) abfertigte. Frankfurt erreichte die Europa-League-Qualifikation.

Coman schoss Bayern früh in Führung 

Im Saisonfinale war die Eintracht chancenlos. Kingsley Coman brachte die Bayern mit seinem Tor bereits früh auf Titelkurs (4.). Nur die mangelhafte Chancenverwertung der Gastgeber und Keeper Kevin Trapp hielten die Frankfurter noch im Spiel. Nachdem Sebastien Haller für die Eintracht zwischenzeitlich sogar ausgeglichen hatte (50.), beseitigten Davida Alaba (53.), Renato Sanches (58.) sowie die eingewechselten Franck Ribéry (72.) und Arjen Robben (78.) letzte Zweifel am Titelgewinn. Die Treffer der beiden Superstars trieben Uli Hoeneß auf der Tribüne die Tränen in die Augen. Einen weiteren Grund zum Feiern hatte beim FC Bayern Stürmer Robert Lewandowski, der zum vierten Mal Bundesliga-Torschützenkönig wurde.

Wehmut kam bei den beiden Altstars Ribéry und Robben auf, die am Samstag in der Allianz Arena verabschiedet wurden. "Was beide geleistet haben, war sensationell. Sie haben eine Ära geprägt", lobte Trainer Kovac, der aber "sportlich entscheiden" musste und daher auf beide in der Startelf verzichtete. Ob Kovac durch den Meistertitel seinen Job bei den Bayern gerettet hat, bleibt spannend. Am Vortag hatte es Gerüchte über dessen Ablösung gegeben - ungeachtet des Ausgangs der Saison.

Am Tabellenende war vorher alles entschieden 

Derartige Überlegungen gibt es in Dortmund nicht, auch wenn Lucien Favre mit seiner Mannschaft den Meistertitel noch verspielte. In Gladbach gewann der BVB durch Tore von Jadon Sancho (45.) und Marco Reus (54.). Der Dortmunder Führungstreffer sorgte für Diskussionen, die Gladbacher wähnten den Ball bei der Vorlage von BVB-Kapitän Marco Reus im Aus.

Im Gegensatz zum Titelkampf war am Tabellenende bereits in der Vorwoche alles klar. Hannover 96, das 1:2 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf verlor, verabschiedet sich nach zwei Jahren wieder in die 2. Liga. Gleiches gilt für Schlusslicht 1. FC Nürnberg, der zum Abschluss beim SC Freiburg 1:5 (0:2) unterlag und nach nur einem Jahr wieder zweitklassig ist.

Wolfsburg mit Kantersieg gegen Augsburg

In der Relegation nachsitzen muss der VfB Stuttgart, der beim FC Schalke 04 0:0 spielte. Auf Schalker Seite saß Huub Stevens zum letzten Mal auf der Bank, seine Mission Klassenerhalt hat der Niederländer erfüllt. Im Sommer macht er Platz für David Wagner.

Leverkusen zog dank der Tore von Kai Havertz (28.), dreimal Lucas Alario (38., 72. und 88.) und Julian Brandt (54.) bei einem Gegentor von Valentino Lazaro (34.) in die Königsklasse ein. 

Wolfsburg kam durch drei Tore von Wout Weghorst (21., 37. und 55.) sowie Robin Knoche (42.), Daniel Ginczek (57.), Elvis Rexhbecaj (60.), Josip Brekalo (85.) und einem Eigentor von Kevin Danso (89.) zu einem Kantersieg und ist damit nächste Saison international vertreten. 1899 Hoffenheim verlor 2:4 (2:0) beim FSV Mainz 05 und verpasste damit ebenso die Europacup-Teilnahme wie Werder Bremen ungeachtet des 2:1 (1:0) gegen RB Leipzig.

tis DPA

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