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Erste Bilanz zur Fußball-Weltmeisterschaft: Traumtore, super Spiele - so sollte jede WM sein!

Jetzt sind alle drin in der WM. Jedes Team hat einmal gespielt; wir haben Augenringe. Es gab schon Sensationen und Langweiler, Torfluten und Nullnummern, Helden und Deppen. Eine erste WM-Bilanz.

Von Felix Haas und Dieter Hoß

Wie die Zeit vergeht: Eine Woche Fußball-WM ist so gut wie rum. Dass man wenn irgend möglich bis 18 Uhr das Tagwerk erledigt haben sollte, hat sich einigermaßen eingespielt. Und wer wollte, konnte inzwischen jede Mannschaft einmal spielen sehen. Und? Was halten wir bis jetzt von dieser WM? Viel!

O jogo bonito!

Das Beste am Turnier: Es wird das sprichwörtliche "jogo bonito", das schöne Spiel, gepflegt. Kaum nerviges Taktieren, das sonst bei Weltmeisterschaften so verbreitet ist. Besonders in den Vorrunden. Weil es ja immer um so furchtbar viel geht. Nein, diesmal geht es von Anfang an zur Sache. Und (fast) keiner gibt vorzeitig auf. Selten wurden in einem solchen Turnier soviele Spiele gedreht. Es gibt schnellen Konterfußball, tolle Kombinationen, umkämpfte Partien. Und wenn's so weitergeht, dürfen wir sogar einen Torrekord erleben.

Das Allerschönste: Nicht nur Brasilien ist für das schöne Spiel zuständig - eher sogar weniger. Jogis Jungs haben alle beeindruckt mit ihrem Tempofußball. Arjen Robben und die Holländer sowieso. Italien und England waren stark, Messi auch ein bisschen. Sogar Costa Rica kann richtig gut Fußball spielen ...

... ebenso wie (eigentlich) die Spanier. Die müssen das nach ihrem 1:5 gegen Holland am Abend gegen Chile aber neu beweisen.

Die können's packen!

Wer ist denn nun wirklich reif für den Pokal? Zu allererst Deutschland! Dass wir das sagen dürfen, nachdem wir doch solche Zweifel hatten! Aber die Art und Weise, wie Thomas Müller und Co. Portugal vom Platz fegten, das war schon toll. Argentiniens Fußballheiligem Maradona hat die DFB-Elf sogar Angst gemacht. Hat er gesagt. Allen das Fürchten gelehrt haben auch die Niederländer. Wer den Titelverteidiger mit 5:1 abfertigt, der kann auch Weltmeister werden. Wie die Brasilianer. Klar, bisher haben sie nicht restlos überzeugt, aber sie haben den Heimvorteil, sie haben Neymar und sie werden sich schon durchwurschteln, weil sie eine Mission haben: die Hexa, den sechsten Titel! Zu Beginn einer WM selten auf der Rechnung, daber jederzeit zu allem fähig sind die Italiener. Gegen England hat die Squadra Azzura stark gespielt. Ja, Italien kann Weltmeister werden ...

... oder eben doch Spanien, wenn denn der Titelverteidiger heute gegen Chile die Kurve kriegt.

Die werden noch was!

Brasilien wollen wir, wie gesagt, längst nicht abschreiben. Letztlich ist ja auch noch nichts passiert. Vier Punkte, der Gruppensieg ist weiter drin, ja er bleibt sogar wahrscheinlich. Und was besagt eine alte WM-Weisheit? Richtig: In den K.o.-Spielen ist immer alles drin, da entscheidet die Tagesform.

Das ist auch die Chance für den Erzrivalen der Seleção: Argentinien. Es ist Lionel Messis vielleicht letzte Chance, bei einer WM zu glänzen. Das hat er in Ansätzen gegen Bosnien auch schon getan. Und er ist ja auch nicht allein: Angel di Maria, Javier Mascherano, Maxi Rodriguez, Sergio Agüero, Ganzola Higuain - alles tolle Jungs, die die Albiceleste noch mächtig in Schwung bringen können. Von den Unmengen unfassbar fanatischer Fans in hellblau-weiß mal ganz abgesehen.

Und natürlich kann auch aus den Spaniern noch was werden - wenn sie denn heute gegen Chile gewinnen.

Die sollen bleiben!

Was auch immer passiert, die tapferen Jungs aus Costa Rica, die wollen wir gerne weiter im Turnier sehen. Keine Chance gehabt, aber die sensationell gegen Uruguay genutzt. Ähnlich wie Mexikos neuer Volksheld, der schier unüberwindbare Guillermo Ochoa. Wer Brasiliens Topstars zur Weißglut bringt, der gehört weiter zur WM. Überhaupt tun die Mexikaner in jedem Turnier der Stimmung gut. Ihr Motto lassen sie lauthals durchs weite Rund und die Städte schallen: "Canta y no llores! Singe und weine nicht!" Genau, vamos!

Da sollte auch der gute Cristiano Ronaldo mal ganz genau zuhören. Immer dieser traurige Fado, damit kommt man letztlich nicht weiter. Häng dich rein, Cristiano! Wir wollen wenigstens einmal dein Sixpack und dich lachen sehen. Oder tanzen, so wie es die Kolumbianer nach jedem Tor tun. Klasse Choreographie, die die "Cafeteros" nach ihren Treffern zeigen. Die ist eigentlich sogar besser als der Fußball, den wir bisher von ihnen gesehen haben. Die Algerier verharren stattdessen still am Boden, wie zum Gebet. Auch beeindruckend. Wie ihr durchdachtes Spiel, das man ihnen so nicht zugetraut hätte.

Sehr hilfreich wäre zudem ein Verbleib der Japaner im Turnier. Deren Fans räumen nach einem Spiel sogar das Stadion auf; selbst nach Niederlagen! Vorbildlich!

Ach ja, auch die Spanier dürfen gerne bleiben! Xavi, Iniesta und Co. würden doch sehr fehlen. Damit sie weiter mitspielen dürfen, müssen sie allerdings heute gegen Chile gewinnen.

Die können nach Hause fahren!

Für die Griechen muss diesmal leider der olympische Gedanke bleiben: Dabeisein ist alles. Gegen Kolumbien gab es kein Tor und auch nicht den Anschein, dass sich das ändern könnte. So sieht's auch aus bei Nigeria und Iran. Gut, es gibt in beiden Ländern reichlich Gründe, den Kopf nicht für Fußball frei zu haben. Genauso sah die Nullnummer zwischen den beiden aus. Das hat so keinen Zweck. Ebenso wenig wie die teils hilflosen, teils überharten Versuche der wackeren Honduraner. Auf Wiedersehen!

Alles Gute wünschen wir auch "Kopfarbeiter" Pepe aus Portugal und "Sensenmann" Maxi Pereira aus Uruguay. Die beiden bad guys sahen völlig zu recht knallrote Karten! Einer hätte aber auch diese Vergehen wohl übersehen: Yuichi Nishimura, der japanische Schiedsrichter aus dem Eröffnungsspiel. Dort hatte er bekanntlich zuviel gesehen - ein Foul gegen Fred und damit einen Elfer für Brasilien, der keiner war. Der gute Herr soll bitte nicht mehr pfeifen, eine Schiedsrichter-Fortbildung besuchen und nach Hause fahren ...

... so wie die Spanier, wenn sie heute gegen Chile verlieren.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(