Pressestimmen zu USA gegen Deutschland "Ein Müller paktiert niemals!"

Es war kein glanzvoller Sieg der Deutschen gegen die USA, trotzdem kommt die DFB-Elf in der Berichterstattung fast nur positiv weg. Die nationalen und internationalen Pressestimmen im Überblick.

Deutschland

"Süddeutsche Zeitung": "Wacker durch die Wasserschlacht: Regen von oben, Flanken von rechts, Müller in der Mitte."

"Sportbild":

"Tor-Maschine Müller macht das Achtelfinale klar"

"Frankfurter Allgemeine Zeitung":

"Deutschland müllert sich ins Achtelfinale"

"Hamburger Morgenpost":

"Thomas Müller verputzt Klinsis US-Boys"

"TAZ":

"Spielbestimmend, aber ohne Glanz: Die deutsche Mannschaft schlägt das Team von Jürgen Klinsmann im Regen von Recife mit 1:0."

"Kölner Express":

"Der schon wieder! Müller zieht mit Neymar und Messi gleich"

"Hamburger Abendblatt":

"Es müllert wieder! Im Dauerregen von Recife hat Deutschlands WM-Bomber Joachim Löw und die Nationalelf im Duell mit Jürgen Klinsmann ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft geschossen."

"Die Zeit":

: "Gegen die USA spielt Deutschland wie die Bayern im van-Gaal-Endstadium – dominant, aber harmlos. Doch nach dem Spiel lächeln alle, selbst die Verlierer."

"Kicker":

"Im Duell der ehemaligen Trainer-Kollegen spielte die Löw-Truppe ihre technische und spielerische Überlegenheit gegenüber den "Klinsmännern" aus und wurde nach Müllers viertem Turniertor - mit Ausnahme der Nachspielzeit - nicht mehr richtig gefordert."

"11Freunde":

"Joachim Löw: Der Chris Isaac der Weltmeisterschaft. Während Deutschland die USA mit 1:0 nass machte, schaute die Welt gebannt auf den atemberaubenden Wet-Look des Bundestrainers."

USA

"USA Today": "USA verliert, kommt aber noch in die K.o.-Phase"

"The Washington Post":

"Die Deutschen gewinnen, aber die Amerikaner feiern"

"The New York Times“:

"Deutschland besiegt die USA, aber die Amerikaner machen Fortschritte"

"Time":

"Unschön vielleicht, aber nicht unverdient: Die US-Fußball-Nationalmannschaft steigen trotz Niederlage gegen Deutschland in die K.O.-Phase auf"

"Los Angeles Times":

"Sie wurden beherrscht, anschließend feierten sie: Eine eindringliche 1:0-Niederlage gegen Deutschland wurde von High-Fives und Umarmungen unter den US-Spiele – fröhlich über ihren Aufstieg in die Runde der letzten 16 – gefolgt."

Spanien

"Marca": "Deutschland gibt sich niemals zufrieden, Müller versenkt den amerikanischen Traum"

"AS.com":

"Müller bereinigt Deutschlands Namen 32 Jahren nach der Schmach von Gijon"

"El Pais":

"Deutschland verbleibt in Frieden mit dem Gruppenausgang. Es gab keinen Pakt wie vor 32 Jahren in Gijon"

"El Mundo":

"Ein Müller paktiert niemals!"

Schweiz

"Neue Zürcher Zeitung": "Müller, immer wieder Mülller"

"Basler Zeitung":

"Und Müller? Der traf wieder, diesmal aus der Distanz, in der 55. Minute mit einem schönen Schlenzer in die rechte Ecke. Es war sein neunter Treffer im neunten WM-Spiel. Er überholte damit unter anderem den legendären Diego Armando Maradona."

"Blick.ch":

"Die Deutschen wollen nichts von einem 'Päckli' wissen und gewinnen 1:0. Die USA profitieren vom Resultat zwischen Portugal und Ghana."

"20min.ch":

"Die DFB-Auswahl kürte sich durch den 1:0-Erfolg in der "Wasserschlacht von Recife" zum Gruppensieger, während sich die Tordifferenz der Amerikaner nicht so stark verschlechterte, dass sie ihren 2. Platz einbüßten."

Frankreich

"L'equipe": "Deutschland nimmt seinen Rang ein. Die Deutschen ziehen ihr Spiel durch. Und könnten nun im Viertelfinale auf Frankreich treffen."

"Le Monde":

"Deutschland und die USA singen im Regen.Die Deutschen dominieren und besiegen ihren ehemaligen Coach Klinsmann."

Großbritannien

"The Mirror": "Thomas Müllers neuntes Tor im neunten WM-Spiel und sein viertes im Turnier von Brasilien war genug, um Deutschland den Sieg zu bescheren, der sie als Gruppensieger bestätigte."

"The Times":

"Freude bei den Amerikanern trotz Thomas Müllers Moment der Magie"

"Daily Telegraph":

"Am Ende hat Jürgen Klinsmann die Hilfe von seinen Freunden nicht gebraucht, was auch gut ist, da Thomas Müller und Joachim Löw nicht in der Stimmung waren, wohltätig zu sein."

"Daily Mail":

"USA-Trainer Jürgen Klinsmann lenkt seine Mannschaft ins Achtelfinale, während das Team von Jogi Löw eine Niederlage verhindern kann."

Italien

"La Gazetta dello Sport": "Deutschland gewinnt seine Gruppe und ist in der Nähe des Gipfels. Die Amerikaner brauchen kein Geschenk, um weiterzukommen."

Österreich

"Kronen Zeitung": "Aufgrund der Ausgangsposition - beiden Teams hätte ein Punkt zum Weiterkommen gereicht - hatte es im Vorfeld Spekulationen über einen Nichtangriffspakt gegeben, zumal die Auswahlen auch noch von zwei befreundeten Deutschen betreut werden. Die erste Hälfte konnte diese Gerüchte nicht wirklich entkräften."

"Der Standard":

"Ein Müller reicht Deutschland und den USA"

Niederlande

"De Telegraaf": "Müller macht es für Deutschland"

feh/mod

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