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Skifahren im Grödnertal: Auf den Schwingen des Adlers

Warum nicht mal nach Südtirol? Der kleine Ort St. Ulrich im Gröndertal ist der ideale Ausgangpunkt für wunderbare Tage im Schnee. Einen Hoteltipp haben wir auch.

Von Klaus Bellstedt

Wohin verschlägt es den Deutschen zum Skifahren? Richtig, nach Österreich. Der Deutsche ist ein Gewohnheitstier. Er braucht im Winter seine zehn Tage Österreich. Er will nach Tirol, nach St. Anton oder nach Ischgl. Da weiß er, was ihn erwartet: Sehr gute Pisten, viel Gemütlichkeit auf den Hütten, ganz sicher Aprés Ski und am Abend der beste Kaiserschmarrn der Welt. Dazu ein schönes Glas Zweigelt, ja so mögen es Kölner, Hamburger und Berliner. Was sie nicht wissen? In Südtirol ist es viel schöner – und zwar in jeder Beziehung. Zum Beispiel im Grödnertal. Im Winter zeigen sich dort die Dolomiten, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe gekürt wurden, von ihrer schönsten Seite. Natürlich ist Gröden kein Geheimtipp. Und klar, auch die Deutschen haben dieses traumhafte Gebiet längst entdeckt. Aber sie bevölkern dieses Tal längst nicht so zahlreich wie die österreichischen Alpen. Wer weiß, vielleicht sind die Einheimischen in den drei Hauptorten Grödens, St.Ulrich, St.Christina und Wolkenstein, gar nicht so unglücklich darüber. Aber Tatsache ist auch: Wenn man als Deutscher dann doch mal hinfährt, wird man herzlich empfangen – und vom Südtiroler Charme sofort in seinen Bann gezogen. Das Grödnertal im Kurz-Check.

Die Anreise: Mit dem Auto fahren Sie über die Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Klausen. Anschließend folgen sie der Panoramastraße in das Grödnertal bis nach St. Ulrich. St. Christina und Wolkenstein (alle drei Orte sind jeweils nur acht Kilometer voneinander entfernt) erreicht man nacheinander über die Hauptstraße bis zum Ende des Tales. Entspannter ist die Zugfahrt: Aus Deutschland und Österreich führen IC- und EC-Trassen nach Bozen und Brixen. Von dort aus bringen regelmäßige Busverbindungen die Gäste nach St.Ulrich. Wer keine Lust auf langes Reisen hat, steigt einfach ins Flugzeug. Der Airport Innsbruck liegt 120 Kilometer, der Flughafen Verona 190 Kilometer entfernt. Günstig fliegen Feriengäste aus Hamburg, Berlin oder Köln beispielsweise mit Air Berlin nach Innsbruck. Von April bis Ende August gelangen Urlauber mit germanwings von Köln aus nach Verona.

Der schönste Ort:

St. Ulrich. Das Dorf liegt auf 1236 m und ist der Hauptort des Grödnertales. Es ist in eine schöne Talmulde zwischen der flachen Abdachung der Hochalm Raschötz und den bewaldeten Steilhängen der berühmten Seiser Alm eingebettet. St. Ulrich zählt 5.750 Einwohner und verfügt über eine einladende Fußgängerzone, die nach einem anstrengenden Skitag zum Flanieren und Shoppen einlädt. Das wunderbare an St. Ulrich: Wummernde Beats und Gegröle aus überfüllten Aprés-Ski-Bars schlagen einem in den zahlreichen verwinkelten Gassen nicht entgegen.

Das Hotel: Das 5-Sterne-Wellnesshotel ADLER DOLOMITI Spa & Sport Resort (verlinken) ist das beste Haus am Platz. Es verfügt über insgesamt 120 Zimmer und Suiten mit einer Größe bis zu 45 Quadratmeter. Das Hotel, geführt von Familie Sanoner, bietet eine wunderbare Mischung aus Tradition und Moderne. Man glaubt es kaum: Der erste Nachweis zur Geschichte des heutigen Hotels stammt tatsächlich aus dem 13. Jahrhundert. Im Laufe der Jahre wurde das Hotel oft aus- und umgebaut. Daran beteiligt war übrigens auch der berühmteste Sohn des Ortes, der Architekt und späterer Schauspieler Luis Trenker. Das Hotel verfügt über mehrere Trakte, wobei der sog. "Holzmeister-Trakt" noch heute im Wesentlichen erhalten ist. Vor allem das imposante Treppenhaus aus Holz und die Hausbar sind von architektur-historischem Wert. Seit Juli 2011 präsentiert sich das ADLER DOLOMITI mit neuer Lobby. Der Style ist einmalig. Einmalig schön: Riesige Fensterfronten, viel helles Holz und überaus freundliche Mitarbeiter begrüßen einen hier.

Atemberaubend sind auch die "Aguana"-Wasserwelt sowie das "Dolasilla"-Spa. Nach einem langen Skitag ist hier Relaxen auf ganz hohem Niveau angesagt. Die Wasserwelt erstreckt sich auf insgesamt 3.500 Quadratmetern mit Hallenbad und Kristall-Pool, großzügigem Freibad mit diversen Whirlpoolanlagen, 35 Grad Sole-Indoor und -Outdoorpool in der Grotte sowie einem Sole-Panoramapool und Hot-Whirlpool mit Blick auf die Dolomiten. Ein weiteres Highlight ist ein unterirdischer Salzsee. Aber Vorsicht: Hier herrscht akute Einschlafgefahr ... Auch im Spa bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Sage und schreibe 34 Behandlungsräume stehen zur Verfügung. Sehr zu empfehlen ist beispielsweise ein Heubad in authentischen Holzzubern. So was macht man auch nur einmal im Leben. Wer sich am Tag auf den Pisten noch nicht richtig ausgepowert hat, der darf im ADLER DOLOMITI gern noch nachlegen: in der 350 Quadratmeter großen Fitnesswelt. Spätestens danach wird der Hunger grenzenlos sein. Das Hauptrestaurant und die zwei Südtiroler Fichtenholzstuben laden dann zu vielfältigen Gaumenfreuden ein. Der Küchenchef und seine Crew legen dankenswerterweise viel Wert auf frische, saisonale Produkte aus der Region. Mit einem guten Glas Südtiroler Wein im Magen schläft es sich dann wie auf Watte gebettet.

Das Skigebiet: Wer im ADLER DOLOMITI nächtigt, hat es besonders leicht: Ein Rolltreppe bringt die Gäste beinahe direkt vom Ski-Keller zur Talstation der Sedeca, die direkten Zugang in das Ski- und Wandergebiet Dolomiti Superski, dem mit 1.220 Pistenkilometern größtem Skigebiet der Welt, bietet. Dieses riesige Areal bietet alles, was vor allem auch anspruchsvolle Skifahrer erwarten. Profis können gerne mal ihr Können auf der legendären Weltcupstrecke, der Saslong-Piste, ausprobieren. Auch heuer macht der Weltcupzirkus übrigens hier wieder Station, mit einem Super-G und einer Abfahrt der Herren. Etwas gemütlicher geht es auf der nicht minder berühmten Skitour Sella Ronda zu. Flache und steile Pisten wechseln sich hier auf einfachen uns extremen Abfahrten ab. Mit dem Dolomiti-Superskipass können alle Aufstiegsanlagen der Dolomiten genutzt werden. Bitte nicht verpassen: den romantischen Sonnenuntergang am Col Raiser.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(