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Gutachten der Kef: Experten kritisieren: Gehälter bei ARD, ZDF und Co. sind viel zu hoch

Werden Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen zu üppig bezahlt? Diese Frage wird in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert. Nun sorgt ein Gutachten für Klarheit, das zeigt: Tatsächlich verdienen viele überproportional gut.

Viele Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen bekommen ein überproportional hohes Gehalt.

Viele Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen bekommen ein überproportional hohes Gehalt.

DPA

Der Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ), den jeder Haushalt in Deutschland für öffentliches Fernsehen und Radio zahlen muss, ist seit dem Jahr 2009 nicht gestiegen. Doch dies könnte sich bald ändern: Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (abgekürzt Kef) fordert eine Anhebung auf 18,36 Euro pro Monat. Derzeit sind pro Haushalt monatlich 17,50 Euro fällig.

Dabei handelt es sich noch nicht um einen endgültigen Bericht der Kommission, weitere Anhörungen sollen folgen. Vermutlich wird Anfang 2020 die abschließende Empfehlung der Kef folgen, das letzte Wort haben dann die Bundesländer, welche über die künftigen Rundfunkbeiträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio entscheiden. 

Dem Branchendienst "Medienkorrespondenz" zufolge hat sich die Kef aber nicht nur mit der Höhe des Rundfunkbeitrags auseinandergesetzt, sondern auch die Gehaltsstruktur der Öffentlich-Rechtlichen genauer untersuchen lassen. In der Öffentlichkeit gibt es immer wieder Diskussionen, ob die Gehälter der fest angestellten Mitarbeiter angemessen sind oder nicht.

Viele Gehälter über Durchschnitt

Dem Bericht zufolge beauftragte die Kommission eine Beratungsagentur aus Köln, die bei den elf Sendern die Vergütungsniveaus untersuchte. Einbezogen wurden neben dem Jahresgrundgehalt auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Nebenleistungen (etwa Dienstwagen) und die Altersversorgung. Das Fazit: Die festangestellten Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen verdienen überproportional gut verglichen mit der öffentlichen Verwaltung, kommerziellen Medienunternehmen sowie mit Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Fünf Sender liegen der Untersuchung zufolge über dem Durchschnitt: Beim Saarländischen Rundfunk (SR) seien die Vergütungen "etwas über dem Schnitt, während sie beim Bayerischen Rundfunk (BR), Hessischen Rundfunk (HR) und beim ZDF spürbar über dem Durchschnitt lägen", schreibt "Medienkorrenspondenz". Über allem thront der Westdeutsche Rundfunk (WDR), hier stellten die Gutachter "ein deutlich erhöhtes Gesamtvergütungsniveau" fest. Vor zwei Jahren sorgte etwa das Gehalt von WDR-Intendant Tom Buhrow für öffentliche Diskussionen, das bei 399.000 Euro im Jahr lag – also 33.250 Euro monatlich. 

ARD muss einiges einsparen

Die Untersuchung könnte Folgen haben: Da die Vergütungsniveaus der Rundfunkanstalten höher ausfallen als bei der öffentlichen Verwaltung, wolle die KEF den Personalaufwand der Sender in der kommenden Vier-Jahres-Episode – also von 2021 bis 2024 – um insgesamt 60,3 Millionen Euro kürzen. Der Löwenanteil soll mit 49,1 Millionen Euro bei der ARD eingespart werden, 9,6 Millionen Euro beim ZDF und beim Deutschlandradio liegt der Abschlag bei 1,7 Millionen Euro.

"Die Kommission geht davon aus, dass insbesondere die im internen Vergleich mit einem besonders hohen Vergütungsniveau auffälligen Anstalten (BR, HR, SR, WDR, ZDF) deutliche Anstrengungen unternehmen, ihre überproportionalen Vergütungsniveaus zu korrigieren", zitiert "Medienkorrespondenz" aus dem Kef-Berichtsentwurf.

Quelle: Medienkorrespondenz

cf
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?