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Digitale Bücher: Warum sich das E-Book im vergangenen Jahrzehnt nicht durchgesetzt hat

Vor zehn Jahren glaubten viele Experten, dass wir heute nur noch digital lesen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, gedruckte Bücher verkaufen sich ungebrochen gut. Wie konnte es passieren, dass die Digitalisierung beim Lesen an ihre Grenzen geriet?

E-Book-Reader sind auch nach mehr als zehn Jahren eine Nische

E-Book-Reader sind auch nach mehr als zehn Jahren eine Nische

Picture Alliance

Eine gesamte Bibliothek auf 200 Gramm: Es war ein verlockendes Versprechen, mit dem Konzerne wie Amazon und Co. Ende der 2000er angetreten waren. Mit dem Kindle hat der Shoppinganbieter das digitale Schmökern populär gemacht, weitere Anbieter wie Sony und Tolino folgten in das Geschäft mit sogenannten E-Book-Readern. Die Digitalisierung erfasste das Lesen, und einigen Experten zufolge waren die Tage des gedruckten Buches bereits gezählt.

Doch es kam völlig anders.

Ende 2019 lesen 26 Prozent der Bundesbürger regelmäßig digitale Bücher. Man kann also sagen: Das E-Book hat sich am Massenmarkt durchgesetzt. Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Anteil stagniert seit Jahren. Bereits im Jahr 2014 waren es 24 Prozent. Das gedruckte Buch ist dagegen immer noch das Medium der Wahl für ausgedehnte Schmökerabende. Acht von zehn Deutschen (79 Prozent) lesen dem Branchenverband Bitkom zufolge gedruckte Bücher. "E-Books haben echte Fans, es kommen aber keine neuen hinzu", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Für viele Leserinnen und Leser haben digitale Bücher einen Mehrwert geschaffen, ersetzen damit aber kaum gedruckte Titel."

Eine Zahl dürfte den Verlagen jedoch nicht gefallen: 17 Prozent, also jeder Sechste, liest weder gedruckt noch digital.

Junge Menschen lesen lieber gedruckt

Doch wie kam es, dass die Digitalisierung beinahe alle Bereiche unseres Lebens umkrempelte, vom Fernsehen über das Musikhören bis hin zur Reisebuchung, aber ausgerechnet beim Lesen von Romanen an ihre Grenzen geriet? Der Buchexperte Andrew Albanese vom Branchenblatt "Publishers Weekly" will zwei Schuldige ausgemacht haben: die Millenials und Apple.

Zur jüngeren Generation sagt Albanese: "Sie kleben an ihren Telefonen, sie lieben Social Media, wenn es aber um das Lesen eines Buches geht, wollen sie John Green in einer gedruckten Ausgabe". E-Book-Reader sind seiner Ansicht nach eher etwas für ältere Anwender, die er im Jugendslang als "boomers" bezeichnet. Für sie sei es ein spürbarer Vorteil, nicht mehr zum lokalen Buchhändler laufen zu müssen, außerdem können sie die Schrift im Gegensatz zum herkömmlichen Buch größer machen.

Die Preise sind zu hoch

Der zweite Grund, warum sich E-Books nicht durchgesetzt hätten, seien Albanese zufolge die hohen Preise. Eigentlich drücke Digitalisierung die Preise, E-Books hingegen kosten mitunter sogar mehr als die Print-Äquivalente.

Daran sei unter anderem Apple schuld: Der Konzern stieg Jahre nach Amazon in den Markt ein. Eines der obersten Ziele sei es gewesen, zu verhindern, dass Amazon sich mit Dumping-Preisen weitere Marktanteile sichert. Dafür habe es Preisabsprachen mit den führenden Verlagen gegeben. Diese Kartelle wurden später zwar gerichtlich aufgelöst, die von Apple eingeführten Strukturen seien aber immer noch der Standard der Branche. Für die Händler ein nachvollziehbarer Schritt - doch die Entscheidung ging zu Lasten des E-Books.

Quelle: Vox, Bitkom

cf
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?