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Chef kassiert 66 Millionen Dollar: Disney-Erbin: "Niemand auf diesem verdammten Planeten ist so viel Geld wert"

Der Disney-Chef mag ein sehr erfolgreicher Manager sein, doch sein Gehalt sei mit 66 Millionen Dollar pro Jahr "Wahnsinn", beschwerte sich nun ausgerechnet eine Disney-Erbin. Soviel habe niemand verdient, findet sie.

Abigail Disney bei den 2018 Television Industry Advocacy Awards.

Abigail Disney bei den 2018 Television Industry Advocacy Awards.

Picture Alliance

Bob Iger ist einer der einflussreichsten Männer der Unterhaltungsindustrie. Der 68-Jährige ist seit 2005 Chef der Walt Disney Company, neben den bei Kindern beliebten Animationsfilmen verantwortet er seit einigen Jahren auch das Marvel-Superhelden-Spektakel und das Star-Wars-Universum. Mit einem Gesamtwert von 251 Milliarden US-Dollar verwandelte Iger die Disney-Company in wenigen Jahren zum wertvollsten Medienunternehmen der Welt.

Solche Gehälter sind "Wahnsinn“

Diesen Erfolg lässt sich der Manager fürstlich versilbern: Im vergangenen Jahr verdiente der Disney-Chef 65,6 Millionen Dollar – so viel wie noch nie. Und dafür gerät Iger nun in die Kritik, ausgerechnet von einer Frau, die am meisten von ihm profitiert: Abigail Disney, Emmy-ausgezeichnete Dokumentarfilmerin und Enkelin von Roy Disney, der mit seinem berühmteren Bruder Walt das Studio gegründet hatte. "Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich mag Bob Iger", erklärte sie vergangene Woche auf Twitter. Doch die finanziellen Verhältnisse in dem Konzern, an dem sie laut eigener Aussage Anteile hält, seien völlig entrückt.

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Mit 65,6 Millionen Dollar verdient Iger das 1424-fache eines durchschnittlichen Disney-Mitarbeiters. Ein Gehalt, dass das eines einfachen Mitarbeiters um mehr als das Tausendfache übersteige, sei schlicht "Wahnsinn". Zwar hätte Iger hervorragende Arbeit geleistet und sei ein "guter Mann", aber solche exorbitanten Löhne "zersetzen die Gesellschaft."

"Niemand ist so viel Geld wert"

Nun hat Abigail Disney gegenüber dem britischen "Guardian" nachgelegt: Nachdem die Firma Igers hohes Gehalt verteidigte, fordert die 59-Jährige den Disney-Chef auf, darauf zu verzichten. "Niemand auf diesem verdammten Planeten ist so viel Geld wert", sagte sie. Zugleich verhöhnte sie Jeff Bezos, der auf dem Rücken niedrig-bezahlter Amazon-Mitarbeiter zum reichsten Mann der Welt wurde.

Vor allem die Reaktion der Disney-Company fand sie "verletzend": "Sie sagen, sie zahlen mehr als den Mindestlohn. Aber sie wissen, dass man mit 15 Dollar pro Stunde in Anaheim nicht überleben kann.“ Anaheim ist eine Stadt vor den Toren von Los Angeles, hier befindet sich das Disneyland. Es ist eine der teuersten Gegenden im ohnehin schon als teuer berüchtigten Südkalifornien. Disney bezeichnete die finanziellen Versprechen des Unternehmens deshalb als "neoliberales Geschwätz". Es sei beleidigend, in Vollzeit für einen solch erfolgreichen Konzern zu arbeiten und dennoch so schlecht bezahlt zu werden. Abigail Disney betonte, dass sie nur für sich selbst und nicht ihre Familie spricht.

Mit ihren Äußerungen hat Williams einen Sturm entfesselt, und ganz unbeschadet kam auch sie nicht aus der Nummer heraus: Mit Aktienanteilen, die insgesamt 500 Millionen US-Dollar wert sein sollen, ist Abigail Disney ebenfalls weit von der normalen Arbeiterschicht entrückt. Auf Twitter wurde sie deshalb mitunter heftig angegangen. Doch das störe die Disney-Erbin nicht, beteuert sie. In den vergangenen 30 Jahren habe sie laut eigener Aussage mehr als 70 Millionen Dollar gespendet. "Und ich verbringe meine Tage damit, herauszufinden, wie ich auch den Rest noch loswerden kann."

Quellen: "Guardian", "Fast Company", "Yahoo"

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Löwe Simba und ein Käfer
cf
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(