EU-Vergleich Nur in Deutschland sinkt die Arbeitslosigkeit


Deutschland hat als einziges EU-Land im März die Arbeitslosigkeit abgebaut: Die Quote sank auf 7,3 von 7,4 Prozent im März 2009, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Brüssel mitteilte.

Deutschland hat als einziges EU-Land im März die Arbeitslosigkeit abgebaut: Die Quote sank auf 7,3 von 7,4 Prozent im März 2009, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Brüssel mitteilte. Experten zufolge gelang dies insbesondere durch den massiven Einsatz der Kurzarbeit und dem Festhalten an Facharbeitern trotz noch nicht ausgestandener Krise. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle spricht daher bereits von einem "kleinen Jobwunder". Die Arbeitslosenquote liegt trotz des Konjunktureinbruchs im vorigen Jahr weit unter dem Durchschnitt der Euro-Zone, die im März bei 10,0 Prozent verharrte.

Die rote Laterne am Arbeitsmarkt hält Spanien: Die ohnehin hohe Erwerbslosigkeit stieg dort weiter und liegt nun bei 19,1 Prozent an. Insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit nimmt beängstigende Ausmaße an: Die Quote beträgt mittlerweile 41,2 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland ist nur jeder Zehnte unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet.

In Portugal, das ähnlich wie Griechenland mit großen Schuldenproblemen kämpft, steht mehr als jeder fünfte Jungbürger nicht in Lohn und Brot. Die Arbeitslosenquote liegt mit 10,5 Prozent jedoch nur leicht über dem Eurozonen-Durchschnitt. Aus Griechenland lagen keine aktuellen Angaben vor.

Reuters Reuters

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