Oberklassen-Sportler

21. März 2013, 20:03 Uhr

Mit dem Jaguar XJR wollen die Briten die Oberklasse aufmischen. Die potente Raubkatze aus dem Vereinigten Königreich will ihre Beute mit 550 PS erlegen.

Aufgepasst Mercedes S 63 AMG, Audi S8 und BMW 7er: der Jaguar XJR will die Hackordnung in der automobilen Oberklasse neu definieren. Das Hauptargument für den Führungsanspruch der Raubkatze hat acht, in V-Form angeordnete, Zylinder, fünf Liter Hubraum und knackige 550 PS. Jaguar-Kennern dürften diese Parameter bekannt vorkommen: Der Kompressor-Motor ist bereits in anderen Jaguar-Modellen und mit weniger Leistung bereits auch im XJ Supersport (510 PS) oder dem Range Rover zu finden.

Damit der XJ dem R in seinem Namen auch alle Ehre macht, sind es in der neuesten Konfiguration des Triebwerks noch einmal 40 Pferdestärken mehr. Da schauen der Audi S8 mit 520 PS und sogar der BMW760 Li mit 544 PS erstmal alt aus. Neben dem potenten Motor setzt die Oberklassen-Limousine, die bei der New Yorker Auto-Show debütieren wird, auf typisch britische Eigenschaften: viel Handarbeit, viel Akribie und vor allem eine große Portion Eleganz. Die findet sich auch im Design wieder, das mehr auf britisches Understatement als auf effektheischende Krawallmacherei setzt. Spezielle Fünf-Speichen-Felgen und das R-Logo im Kühlergrill sind zwei dezente Merkmale, die den XJR von der automobilen Masse abheben.

Durch aerodynamische Kniffe dürfte sich die Höchstgeschwindigkeit bei etwa 300 Km/h einpendeln. In Sachen Agilität soll der XJR neue Maßstäbe setzen. Deswegen dürfte die überwiegend aus Aluminium gefertigte Karosserie auch noch steifer sein, als beim XJ Supersport. Auch das Fahrwerk wurde noch einmal nachgeschärft und sportlicher abgestimmt. Bis auf weiteres wird der neue XJR nicht als Allradversion verfügbar sein. Jaguar-Chef Adrian Hallmark legt die Latte sehr hoch: "Der neue XJR verkörpert die drei zentralen Säulen der Marke Jaguar im 21. Jahrhundert: Technologie, Performance und zeitgenössisches Design. Zugleich hebt er die fahrdynamischen Fähigkeiten einer Luxuslimousine in neue Regionen." Beim Preis des im Herbst erscheinenden neuen PS-Flaggschiffs der XJ-Reihe hält sich Jaguar noch bedeckt. Der dürfte aber die 150.000-Euro-Grenze knacken.

Durch aerodynamische Kniffe dürfte sich die Höchstgeschwindigkeit bei etwa 300 Km/h einpendeln. In Sachen Agilität soll der XJR neue Maßstäbe setzen. Deswegen dürfte die überwiegend aus Aluminium gefertigte Karosserie auch noch steifer sein, als beim XJ Supersport. Auch das Fahrwerk wurde noch einmal nachgeschärft und sportlicher abgestimmt.

Schließlich legt Jaguar-Chef Adrian Hallmark die Latte sehr hoch: "Der neue XJR verkörpert die drei zentralen Säulen der Marke Jaguar im 21. Jahrhundert: Technologie, Performance und zeitgenössisches Design. Zugleich hebt er die fahrdynamischen Fähigkeiten einer Luxuslimousine in neue Regionen."

Beim Preis des im Herbst erscheinenden neuen PS-Flaggschiffs der XJ-Reihe hält sich Jaguar noch bedeckt. Der dürfte aber die 150.000-Euro-Grenze knacken.

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