So günstig kann ein neues Auto sein

23. Januar 2013, 13:07 Uhr

Ein nagelneuer Wagen ist gar nicht so teuer. Wer clever einkauft und sich auf das Notwendige beschränkt, kann sich preiswert motorisieren. Die Übersicht von stern.de zeigt, wie das geht. Von Gernot Kramper

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Auch den VW Up gibt es inzwischen unter Listenpreis. Ab 8.300 Euro ist man dabei - inklusive Überführung.©

Ständig wird auf die Autopreise geschimpft, dabei ist ein eigener Pkw gar nicht so teuer. Solange die Basisversion bestellt wird, bleiben die Preise bodenständig. Wer nur von A nach B fahren will, kann günstig einkaufen. Der Imagefaktor ist dann allerdings nicht inklusive. Wer in Chrom, PS und Extras schwelgen möchte, wird zur Kasse gebeten.

Einsteiger – unter 10.0000 Euro

Am günstigsten sind Mini-Autos. Sie sind kleiner als die Polo-Klasse und werden zu Preisen um 10.000 Euro angeboten. Typische Vertreter sind Chevrolet Aveo, Fiat Panda oder der Toyota-Aygo. Seit einem Jahr mischt der VW Up die Klasse auf und ist sicherlich eines der attraktivsten Angebote im Feld. In Deutschland dürfte der Up einen guten Wiederverkaufswert erhalten.

Die Minis eignen sich gut als Zweitwagen. Als Hauptfahrzeug passt so ein Autozwerg für einen Haushalt mit bis zu zwei Erwachsenen oder einen Erwachsenen und zwei Kindern. In städtischen Umgebungen und mit geringen Strecken machen sich die bescheidenen Fahrleistungen kaum bemerkbar, für Pendler auf dem Lande sind sie weniger zu empfehlen.

Eine längere Urlaubsreise ist auch in einem Mini möglich, wenn man sich auf der Autobahn am Tempo eines Reisebusses orientiert. Echte Einbußen kann es in dieser Klasse bei der Sicherheit geben, sowohl an Airbags wie auch am Schleuderschutz wird gespart. Erfreulich ist der Werterhalt: Billigwagen sind immer gefragt. Vollausstattung und stärkere Motoren sollten Kostenbewusste eher meiden. Bevor man den Kleinen immer komfortabler und teurer macht, sollte man lieber eine Nummer größer einsteigen.

Feuerwerk in der Fiesta-Klasse – um 12.000 Euro

Das B-Segment steht für Wagen wie Ford Fiesta, Peugeot 208, Opel Corsa und VW Polo. Laut Liste beginnen die Preise bei etwa 12.000 Euro – mit vier Türen und minimalen Ausstattungswünschen sind 14.000 Euro erreicht. Dafür bekommt man aber einen Wagen von der Größe eines alten Golf IV.

Im Vergleich zu den echten Minis hat man deutlich mehr Platz und auch mehr Auswahl. Zudem gibt es Kombivarianten gegen moderaten Aufschlag, mit Modellen wie dem Skoda Fabia Kombi wird die Fahrzeugklasse auch für Familien und Hobbysportler interessant. Anders als bei den Minis werden diese Wagen meist mit einer breiten Motorenpalette angeboten.

Das B-Segment ist breit aufgestellt, das gilt auch für die Preise. Sportmodelle wie der Polo GTI kosten doppelt so viel wie die billigsten Angebote. Auch für flexible Mini-Vans wie den Meriva muss man tiefer in die Tasche greifen.

Ein Wagen aus dem B-Segment eignet sich als vollwertiges Fahrzeug für zwei Erwachsene und ein Kind. Bei zwei Kindern muss es schon ein Kombi sein. Wer viel auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, darf nicht den Einstiegsmotor nehmen.

Im Unterhalt sind Wagen dieser Größe übrigens kaum teurer als Kleinstwagen.

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