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Autohandel: Carwow - diese Plattform nimmt Ihnen das Feilschen beim Autohändler ab

Wer einen Neuwagen kauft, möchte kompetente Beratung und Service bei einem Händler vor Ort. Aber er möchte auch einen guten Preis – ohne selbst handeln zu müssen. Das erledigt die Plattform Carwow.

Einen guten Preis ohne stressige Verhandlungen - das verspricht carwow.

Einen guten Preis ohne stressige Verhandlungen - das verspricht carwow.

Getty Images

Autokauf ist eine ernste Angelegenheit. Wer sich einen Neuwagen wünscht, fällt dabei häufig die größte Kaufentscheidung seines Lebens. Also sollen verschiedene Faktoren zusammenkommen: kompetente Beratung, Service vor Ort und ein guter Preis.  

Bislang war das zusammen kaum zu haben. Für Preisfüchse gibt es die bekannten Neuwagenvermittler – sie bieten echte Kampfpreise an. Dafür muss man aber einige Nachteile in Kauf nehmen. Den ersten Vertrag schließt der Interessent mit dem Vermittler ab, der Wagen wird aber von einem Händler gekauft, den man beim Abschluss des Vermittlervertrages nicht mal kennt. Der befindet sich irgendwo in der Republik, an einen späteren Service ist daher nicht zu denken.

Niemand feilscht gern beim Autokauf

Beim Händler in der Nähe muss der Kunde aber selbst verhandeln. Das ist unangenehm und schwierig, denn der Laie hat meistens keine Ahnung wie viel Rabatt "drin" ist – denn diese Margen schwanken enorm. Ihm will Philipp Sayler von Amende mit dem Portal "Carwow" helfen. Auf der Seite von Carwow kann man ein Fahrzeug nach den eigenen Wünschen vorkonfigurieren – innerhalb kurzer Zeit erhält der Interessent konkrete Angebote – aber nicht von anonymen Anbietern irgendwo in Deutschland, sondern von konkreten Händlern aus der Region. 

"Wer einen neuen Wagen kauft, will beim Preis nicht das Letzte rausholen", sagt von Amende zum stern. Wer wirklich sparen müsse, kaufe etwas Gebrauchtes und kein Fahrzeug für 30.000, 40.000 oder 50.000 Euro. "Wir sehen, welches Angebot letztlich angenommen wird. Die Nähe zum Händler ist wichtiger als ein paar Hundert Euro." 

Für den Kunden ist der Vorteil klar: "Er erreicht vielleicht nicht den allerbilligsten Preis im Bundesgebiet, aber er bekommt einen guten, fairen Preis – ohne zehn Händler abzuklappern und jeweils individuell verhandeln zu müssen." Denn auch im Showroom beim Händler werden nur imaginäre Preise ausgewiesen, den wirklichen Verkaufspreis erfährt der Kunde erst am Ende eines Verkaufsgespräches.

Echte Preise werden verschleiert

Die Preispolitik der Anbieter ist in Deutschland vollkommen undurchsichtig. Es gibt die Listenpreise, aber die sind nur noch Anhaltspunkte. Bei manchen Modellen, Motoren oder Marken ist beim Preis kaum etwas zu machen. Bei einem anderen Fahrzeug aus der gleichen Kategorie sind dagegen 30 Prozent Nachlass möglich. "Experten kennen sich mit dem Preisgefüge aus. Aber jemand, der nur ein Auto kaufen will, ist davon überfordert", sagt von Amende.

Markentreue nimmt ab

Und wie viele verschiedene Autos sieht sich ein Kunde an? Gibt es noch den Kunden, der immer nur die Autos einer Marke kauft? "Die Hersteller werden es nicht gern hören, aber die Markentreue nimmt ab. Wir sehen, dass ein Kunde sich für einen SUV interessiert - mittlere Größe, gehobenes Preisniveau - aber er lässt sich Angebote von fünf, sechs Modellen verschiedener Hersteller zusenden."

Ohne die Plattform könnte man kaum Preisverhandlungen für sechs Modelle bei je zwei bis drei Händlern führen. Die Fahrzeuge bilden den normalen Markt ab. "Die Wagen, die bei uns gesucht werden, sind etwas teurer, die User etwas vermögender. Aber eigentlich ist das das ganz normale Marktgeschehen - nur immer etwas über dem Durchschnitt."

Und natürlich finden sind sich die gängigen Markttrends, wie der dramatische Einbruch bei Dieselfahrzeugen, auch bei carwow, berichtet Philipp Sayler von Amende: "Wir merken viel früher als die Zulassungsstellen, wie sich der Markt verändert, weil wir schon bei der Auswahl der Fahrzeuge dabei sind, und nicht erst, wenn das Fahrzeug geliefert wird."

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