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Automarkt: Leasing-Schnapper - für 50 Euro einen Neuwagen fahren

Verrückte Welt: Autos werden immer günstiger. Derzeit kann man Kleinwagen für 50 Euro im Monat leasen. Noch billiger geht es nicht.

Dieses Modell besitzt eine umfangreiche Sonderausstattung, beim Angebot ist die nicht dabei.

Dieses Modell besitzt eine umfangreiche Sonderausstattung, beim Angebot ist die nicht dabei.

Liebe Leser, der Artikel stammt aus dem Juni 2017 - aus dieser Zeit stammen auch die genannten Angebote.


Autofahren gilt als teuer. Das muss aber nicht sein, schon für wenig Geld kann man einen Neuwagen fahren. Der ganze Automarkt leidet unter offenen und versteckten Rabatten. Viele Neuwagen werden weit unter Listenpreis abgegeben. Bei Leasingangeboten ist es nicht so leicht, die Kalkulation zu  durchschauen, aber gerade dort werden extreme Preiskracher angeboten. 

Doch: Günstig muss nicht billig bedeuten. Kauft oder least man ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse, bleibt auch ein gutes Angebot ein teurer Spaß. Aber auch, wenn man auf den Euro achtet, gibt es derzeit eine Schwemme von attraktiven Billig-Angeboten.

Autos in der 50-Euroklasse

Derzeit gibt es mehrere Schnäppchengebote in der Kleinwagenklassen. Renault bietet den Twingo schon für 48 Euro im Monat an. Der Twingo der zweiten Generation konnte in Sachen "Charme" nicht mit den Kulleraugen des Vorgängers mithalten. Der Nachfolger sieht jetzt ausgesprochen attraktiv aus. Beim Angebot des Renault Twingo ToGO SCe70 kann der Wagen 10.000 Kilometer gefahren werden, der Vertrag läuft über vier Jahre. Dafür gibt es allerdings ein Fahrzeug in nackter Basisausstattung.

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Der 69-PS-Benziner reicht für die Stadt, lange Reisen sind sicher kein Vergnügen. Extras sind praktisch nicht vorhanden - selbst eine Klimaanlage fehlt. Dafür ruft Renault allerdings auch nur 48 Euro aus. Mit hübscherer Ausstattung - Leichtmetallräder, eine Klimaanlage, ein Radio und eine Bluetoothfreisprecheinrichtung - müsste man mit etwa 70 Euro kalkulieren.

Zu den 19 Euro kommen noch einige Umlagen - billig ist das Angebot aber immer noch.

Zu den 19 Euro kommen noch einige Umlagen - billig ist das Angebot aber immer noch.

VW noch billiger

Noch billiger drückt derzeit Volkswagen den Up in den Markt. Hier lohnt sich das Angebot allerdings vor allem für Selbstständige. Die Sparversion "take up!" wird für sensationelle 19 Euro im Monat angeboten. Für den Vertrag über 36 Monate und 10.000 Kilometer im Jahr wird allerdings noch eine Sonderzahlung von 555 Euro fällig. Das sind etwa 15 Euro im Monat - in der Summe macht das 34  Euro netto. Wie immer beim Gewerbeleasing sollte man zumindest im Kopf die Umsatzsteuer von 19 Prozent oder 6,5 Euro hinzurechnen. Alles zusammen macht das etwa 40,5 Euro. Also noch ein paar Euro billiger als der Twingo. 

Für anspruchsvollere Kunden gibt es größere und besser ausgestattete Autos, die ebenfalls ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Auf den Seat Leon trifft das beispielsweise zu, aber anstelle von 50 Euro im Monat muss man dann doch mit Werten von über 110 Euro kalkulieren.

Weitere Kosten

Für einen Fünfziger fährt der Renault aber noch nicht. Zu den Kosten von monatlich 48 Euro sollte man 15 Euro für Wartung und etwa zwei Euro für Steuern hinzu addieren. Für Benzin sollte man mit 70 Euro im Monat rechnen. Das macht 135 Euro. Da passt es, dass Renault eine spezielle Vollkaskoversicherung für etwa 30 Euro im Monat anbietet. Das ist sensationell günstig. Ein idealtypischer Fahrer ohne enorme "Prozente" muss eher mit 65 Euro im Monat rechnen.

Wenn man das Versicherungsangebot nutzen kann, kostet der Wagen etwa 165 Euro im Monat. Im Vergleich zu den nackten Leasingkosten von 48 Euro ist das immerhin drei Mal so viel. Dennoch sind die Gesamtkosten wegen der niedrigen Leasingrate kombiniert mit dem Versicherungspaket sehr niedrig. Generell rechnen wir eher mit mindestens 250 Euro monatlichen Gesamtkosten im für einen Kleinwagen.

Monatliche Kosten

Ist das nun teuer? Solche Fragen kann man nur nach seinem ganz persönlichen Budget und der Lebenssituation beantworten. Wird der Wagen eigentlich nicht benötigt, sind auch 165 Euro viel. Ersetzt man mit dem Fahrzeug aber eine Monatskarte für 120 Euro schlägt das eigene Auto nur mit 45 Euro Extrakosten zu Buche.

Für die genante Kalkulation muss man eine Tageszulassung nehmen, bei einem kompletten Neufahrzeug fallen noch die sogenannten Überführungskosten oder Bereitstellungskosten an. Umgelegt sind das weitere zehn bis 15 Euro im Monat.

Rechtlich wie ein Kredit

Leasing ist allerdings nicht für jedermann geeignet. Rechtlich ähnelt das Leasing einem Kreditvertrag, Kreditwürdigkeit ist also Voraussetzung, mit einer negativen Auskunft der Schufa oder ohne ein festes Einkommen bekommt man weder einen Kredit noch einen Leasingvertrag. Bei Studenten müssten die Eltern entweder bürgen oder - besser - selbst den Vertrag abschließen. 

Außerdem muss ein Leasingauto am Ende der Laufzeit zurückgebracht werden, dann sollte sich das Auto in einem normalen, altersgemäßen Zustand befinden. Kratzer, Dellen, Schäden am Interieur muss man reparieren oder bezahlen. Wer sehr lässig mit seinem Fahrzeug umgeht, sollte sich nicht fürs Leasing entscheiden.


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